Lieber spät als nie

Kleiner Rückblick auf die Männer- und Frauenwallfahrt und den Katholikentag in Würzburg

Bild: Melanie Zils; In: Pfarrbriefservice.de

Wenn auch später als geplant ist nachfolgend ein kleiner Rückblick auf die Woche vom 11. – 17. Mai 2026 zu finden. Diese Woche war gefüllt mit dem 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg, der am 13. Mai begann und am 17. Mai endete. Das Bistum war mit dem Bistum Magdeburg und der ev. Kirche Anhalts in einem gemeinsamen Stand vertreten. Unter diesem Dach fand auch Pfarrbriefservice.de ein schönes Plätzchen.
Am Fest Christi Himmelfahrt (in diesem Jahr am 14. Mai) stand das Klüschen Hagis ganz im Zeichen der traditionellen Männerwallfahrt – in diesem Jahr zum 70. Mal. Und last but not least, ebenfalls jahrzehntealte Tradition, am Sonntag nach Himmelfahrt die Frauenwallfahrt (sie ist etwas jünger, aber immerhin auch schon 65 Jahre alt).
 

Willkommen im Klüschen Hagis

Ca. 3.500 Gläubige waren zur Männerwallfahrt gekommen, mehrheitlich natürlich Männer. Die Wallfahrt stand unter dem Motto: „In der Hoffnung leben, auch wenn die Welt wankt“. Und Bischof Neymeyr hielt den Versammelten eine aufrüttelnde Predigt.

 

In diesem Jahr wichtiges, wenngleich bei der jährlichen Männerwallfahrt seltenes, Utensil: der Regenschirm

 

 

St. Martin war auch da, zumindest bei der Feierstunde nach der Mittagspause

 

Propst Marcellus Klaus bekam wie Pfarrer Stefan Götting anlässlich seines Silbernen Priesterjubiläums einen Blumenstrauß (neben den Glück- und Segenswünschen). Ersterer hielt die Predigt in der Feierstunde - diese fand ebenfalls guten Anklang.

Kurzer Schwenk nach Würzburg

 

 

Am Mainufer befand sich die Kirchenmeile, darunter auch der Bistumsstand. Neben Regen und Wolken gab es auch viele sonnige Phasen. Von 10 - 19 Uhr war der Stand geöffnet, und es gab viele Begegnungen und tolle Gespräche und immer ein besonderes Hallo!, wenn Katholikentagsteilnehmende aus unserem Bistum am Stand eintrafen.

 

 

Aufbau der Innengestaltung

 

 

Tolle Gäste jeden Tag, die Rede und Antwort standen. Eröffnet wurde der Reigen von Magdeburgs Bischof Gerhard Feige, der an diesem Katholikentag zum letzten Mal als amtierender Bischof teilnahm (aber wir wollen dem Papst natürlich nicht vorgreifen).

 

 

Willi Weitzel erzählte von Kinderträumen und vielem anderem mehr. Ein Interview voller Inspiration. Vor allem für die Erwachsenen (die mehrheitlich im Publikum vertreten waren).

 

 

Einen Blick über den Tellerrand ins Heilige Land, besonders nach Jerusalem, eröffnete Abt Nikodemus Schnabel. 

 

Trotz straffen Wochenprogramms ließ es sich Bischof Ulrich Neymeyr nicht nehmen, wenigstens an einem Tag beim Katholikentag zu sein. Die Chance wurde genutzt - und zwar für ein Interview zum Thema “Hab Mut, steh auf - für Wertschätzung unserer jüdischen Geschwister”. Seine Ausführungen waren kurzweilig und bereichernd. 

Zurück ins Bistum - und zwar wieder ins Eichsfeld

 

Ein Teil der Vorbereitungsgruppe stellte in einem Anspiel das Wallfahrtsthema vor. Das lautete "Wer, wenn nicht wir?". Die merkwürdige Verkleidung erklärt ebenfalls das Anspiel.

 

Bischof Neymeyr hielt auch den Frauen eine Predigt (lohnenswerte natürlich!)

 

 

 

 

Il Coro begleitete den Wallfahrtsgottesdienst und die Abschlussandacht musikalisch und schwungvoll mitreißend

 

 

Sie gehören jetzt zu uns, also die drei Schwestern aus Tansania. Am 1. Juni 2026 wird ihr Konvent in Heilbad Heiligenstadt eingeweiht.

 

 

Bevor die verschiedenen Zwichenveranstaltungen begannen, war erst einmal Mittagessen angesagt; entweder aus selbst mitgebrachtem Picknickkorb oder aus der Gulaschkanone (die Suppe gab es, aus kleckertechnischen Gründen, wie gewohnt in 0,5 Liter Bierhumpen).

 

 

Das Zelt Gottes unter den Menschen (Offb 21,3); zur Verfügung gestellt und aufgebaut von den Pfadfindern. Da die Klosterkirche gerade umgebaut wird, brauchte es diesen Anbetungsort.

 

 

Über 2.000,00€ erbrachte die Kollekte, die für das weitere Wachsen der Pfadfinderstämme bestimmt ist

 

 

Zur Frauenwallfahrt kann jede/r kommen - egal wie

Danke an alle Helferinnen und Helfer, die jedes Jahr viele Stunden investieren, damit die Männer- und die Frauenwallfahrt stattfinden können. Vor allem den Ordern und Technikern sei gedankt, für deren jahre- ja, jahrzehntelange Treue.

Bis zum nächsten Jahr!