Am Sonntag, 23. August, 2026, werden im Erfurter Dom St. Marien 28 Chöre zu hören sein. Die insgesamt 471 Sängerinnen und Sänger kommen aus dem gesamten Bistum Erfurt, nämlich aus Lengenfeld unterm Stein, Apolda, Birkungen, Jena, Bad Bankenburg, Dingelstädt, Siemerode, Schachtebich, Weimar, Arnstadt, Ilmenau, Nordhausen, Heiligenstadt, Bickenriede, Wingerode, Wilbich, Worbis, Jützenbach, Kella, Erfurt, Brehme, Sonneberg, Meiningen, Berlingerode und Eisenach.
Um 11 Uhr wird Bischof Ulrich Neymeyr einen Gottesdienst feiern. Für den Gottesdienst haben die Chöre in ihren Gemeinden vor allem eine vierstimmige Messe von Christopher Tambling (1964-2015) eingeübt.
Der Vorstand des Diözesancäcilienverbands im Bistum Erfurt hatte die Kirchenchöre und Gesangsvereine in den katholischen Gemeinden des Bistums Erfurt zu diesem Treffen eingeladen, um Chören mit kleiner und großer Besetzung die Erfahrung einer großen Chorgemeinschaft zu ermöglichen.
Das Programm dieses Kirchenchortreffens sieht Folgendes vor:
9.30 Uhr: Einsingen im Dom
11.00 Uhr: Pontifikalamt mit Bischof Dr. Ulrich Neymeyr
12.30 Uhr: Mittagsimbiss
14.00 Uhr: Vorstellen der Domorgeln
14.15 Uhr: Orgelkonzert
14.30 Uhr: Singen aller Chöre im Dom
15.15 Uhr: Foto aller Chöre in den Kulissen der Domstufenfestspiele „Jesus Christ Superstar“ und Segen durch Weihbischof Reinhard Hauke
15.15 Uhr: Kaffee mit Überreichen der Teilnehmerurkunden, Heimfahrt
Das Treffen wird vom franziskanisch geprägten Wohltätigkeitsverein „Guardia di Pace“ (italienisch für Friedenswache) finanziert; dieser hat seinen Mittelpunkt in Erfurt.
Der 1992 gegründete internationale und karitative Ritterorden, dessen Wurzeln bis ins Mittelalter reichen, engagiert sich für soziale und kulturelle Projekte mit dem Ziel, eine Kultur der Solidarität und Brüderlichkeit unter den Völkern zu verbreiten.