Hilfe! Wir sind nominiert!

Ihre Stimme für ein Projekt des Bildungswerks im Bistum Erfurt - bis zum 8. August kann abgestimmt werden

Bild: Albrecht von Kirchbach; In: Pfarrbriefservice.de

Das Projekt „Zuwanderer lernen jüdisches Leben in Thüringen kennen“ des Bildungswerks im Bistum Erfurt e.V. ist für den Wettbewerb „Wir ist Plural“ der Bundeszentrale für politische Bildung nominiert worden.

Um die nächste Runde zu überstehen, braucht unser Projekt bis zum 8. August möglichst viele Stimmen.

Der Link zur Abstimmung: https://www.wiristplural.de/abstimmen/. Unser Projekt findet sich dort in der Rubrik „Mittelgroße Projekte“.

Hinweis
Da in dieser Rubrik relativ lange nach unten gescrollt werden muss, um das Projekt zu finden, gibt es  für die Schnellen und Nicht-lange-suchen-Wollenden den Direkt-Link, und zwar hier

 

Flyer zum Projekt

Hintergrund

Angesichts des Themenjahres „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben in Thüringen“ startete das Bildungswerk im Bistum Erfurt 2020 das vom Freistaat Thüringen durch das Programm „Denk Bunt – Das Thüringer Programm für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit“ geförderte Projekt „Zuwanderer lernen jüdisches Leben in Thüringen kennen“. Es lädt Zugewanderte ein, sich mit jüdischem Leben in Geschichte und Gegenwart auseinanderzusetzen.

In vielen muslimisch geprägten Ländern ist Antisemitismus auch heute noch ein relevantes Thema. Dass daraus die Notwendigkeit folgt, über diese Thematik zu informieren, bestätigt der Landesrabbiner der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen Alexander Nachama, mit dem das Projekt inhaltlich eng abgestimmt wird.

Ziel ist es, den Zugewanderten in den Bildungsangeboten tiefgreifende Einblicke in das jüdische Leben vor Ort und die jüdische Geschichten Thüringens zu ermöglichen. Wir tun dies auf vielfältige Weise und möchten dabei nicht belehren, sondern Möglichkeiten zum eigenen Entdecken schaffen.

Die Veranstaltungen umfassen Führungen durch Erfurt und dessen einmalige Zeugnisse der jüdischen Geschichte, Kontaktaufnahme mit dem jüdischen Leben heute sowie ein Kennenlernen der verschiedenen Gedenkstätten in Thüringen. Eingebettet sind sie in Seminar- und Begegnungseinheiten mit Vertreter*innen des Judentums heute und Informationen zu den Hintergründen, etwa zu Trauerritualen in unterschiedlichen Kulturen.

Vor diesem Hintergrund können Zugewanderte ihre Einstellungen neu reflektieren und Fragen, die sie zum jüdischen Leben haben offen äußern. Dadurch wird Begegnung ermöglicht und ein vielseitiger Austausch geschaffen.