Kondolenzbekundung
Bischof em. Joachim Wanke

Am 12. März 2026 rief Gott unseren Bischof emeritus Dr. Joachim Wanke zu sich in sein himmlisches Reich.
 

 

Kondolenzbekundung

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Kondolenzbuch

  • Degenhardt, Thomas AUS Oschersleben, Sachsen-Anhalt 30.03.26 07:10
    Ich habe Bischof Wanke mit seinen tiefgründigen und wachrüttelnden Predigten und Ansprachen auf der Männerwallfahrt in Klüschen Hagis all die Jahre seines Wirkens, als Wallfahrer mit Eichsfelder Wurzel erlebt. Sie hatten immer das Zeitgeschehen im Auge und ließen so manchmal einem es Eiskalt den Rücken runterlaufen und brachten mich immer wieder auf der Heimfahrt nach Oschersleben zum Nachdenken. Den Glauben in Verbindung mit der Aufmüpfigkeit gegen das Regime der DDR, aber auch die Zeit des Aufbruchs zur Wende und die Kritik an der Demokratie der BRD sowie der Ellenbogengesellschaft die ja heute vorherrscht, rüttelten mich wach im Glauben wie aber auch im Umgang mit den Menschen Christ zu bleiben und dem Herrn zu folgen. Auch die Stellung der Männer in der Ehe und auch im Umgang mit den Frauen und der Familie waren immer wieder Denkanstöße nicht nur für die Heimfahrt nach Sachsen-Anhalt.Ich kann mich nur bedanken bei Gott für solch einen Bischof der in die Welt passte und trotzdem dem Herrn verkündete.Wallfahrer Thomas Degenhardt geb.1955 in Oschersleben
  • Michael Fritzsche AUS Erfurt 30.03.26 07:10
    Lieber Bischof Joachim,Ihre Fußspuren im Sand des irdischen Lebens erscheinen klar und tief, geprägt von Demut und Verantwortung für so viele Menschen, seien sie Christen oder anderen Völkern zuzurechnen. Gelegentlich erscheinen Ihre Fußspuren lang und breit als Zeichen Ihrer inneren Ausstrahlung und Größe. Aber immer folgen sie zielgerichtet der Spur Christi, in dem Ihr Leben Anleitung gibt durch Vorleben von Bescheidenheit und Barmherzigkeit und Achtung vor jeder Person. Nun hat Ihre Spurenfolge in Christus die Vollendung gefunden.Zurückblickend beim Gang am Ufer des Lebens sehe ich dankbar, wie Ihre Fußspuren meine leichten Abdrücke auf nahezu zwei Drittel des Weges begleiten, gelegentlich kreuzen und manchmal wie tragend überdecken: Zuerst die Strecke, in der Sie mich, wie viele andere auch, als akademischer Lehrer und Impulsgeber zum Ergründen der Spur Christi aus dem Evangelium angeleitet und begleitet haben.Später als Bischof in der Dunkelheit des SED-Regimes, ich war dann Familienvater von schnell vier, später fünf Kindern, haben Sie in privaten Gesprächen, vor allem aber durch Ihr Vorbild und geistlichen Worte Richtung und Zuversicht dargeboten und verbreitet. Sie haben vorgelebt, dass man verblendende Ideologien ablehnen, diese mit überzeugenden Argumenten zurückdrängen soll und kann, den menschlichen Austausch aber, gerade auch mit den Gott-Fernen oder Ablehnenden, suchen, die verwehte Spur Christ freilegen und durch Wort und Tat sichtbar nachzeichnen soll. Ihrer Überzeugung folgend, wir würden als Kirche versagen, wenn auch nur ein Mensch aus Thüringen vor Gott treten und sagen würde: ‚Ich habe von Dir noch nie etwas gehört in meinem irdischen Leben in Thüringen.‘, haben Sie selbst in dieser Zeit der befohlenen Gott-Ferne den Dialog gesucht, klare Distanz zur offenkundig menschliche Würde nur eingeschränkt achtenden Ideologie gehalten und von Ihren Mitarbeitenden auf der Spur Christi eingefordert. Aber selbst im feindlich eingestellten Gegenüber haben Sie stets dessen umfassende und unveräußerliche Würde als Ebenbild Gottes geachtet. Sie haben bei jeder Gelegenheit von der frohmachenden, sinnstiftenden und wahren Frieden unter den Menschen anbietenden Botschaft Christi berichtet. Immer wieder haben Sie eingeladen, der Spur Christi durch ein Leben in den Haltungen von Bescheidenheit und Barmherzigkeit und Achtung vor jeder Person in ihrer Würde als Ebenbild Gottes durch Hinhören und Hinsehen und schlichtes Helfen zu folgen.Dann haben Sie in und durch die Zeit des gesellschaftlichen Umbruchs als guter Hirte, als Mut und Zuversicht ausstrahlender, als stets das Wahren der menschlichen Würde einfordernder Bischof geführt und schützend begleitet. Diese Anstrengung und Leistung formt Ihre Spur der Nachfolge Christ in besonderer Weise, hat den geistlichen Grundwasserspiegel in den katholischen Gemeinden, in der hohen Politik und unter allen Menschen guten Willens spürbar angehoben. Sie haben für die Menschen das Evangelium auf Mitteldeutsch buchstabiert, die Spur Christi bis zur Erschöpfung freigelegt. In österlicher Freude schließe ich mich dem Chor der Vielen an: Herzlichst Danke und Vergelt’s Gott.Ganz persönlich sehe ich herzlichst dankend viele besondere Begegnungen, voran wie da meine in Ihrer Fußspur aufgeht, weil ich mich getragen fühlen durfte: so in der Trauer um meine älteste Tochter, beim Besuch des Hl. Vaters in Erfurt einsam zu dritt oben an den Domstufen, bei unserer letzten Mt 18,20-Begegnung als Sie den Rosenkranz aus Schlesien für meine betagte Mutter gesegnet haben.Ihr „p r o c e d a m u s“ am Osterfeuer im Kreuzgang des Erfurter Mariendoms verkündet für mich am besten Ihre Grundhaltungen, ihr geistliches Vermächtnis in einem Wort.Dieses Mühen, nicht selten im Erdulden von Anfeindungen und Widerständen, hat Sie erschöpft. Nun haben Sie die ersehnte Ruhe in Gott gefunden. Leben Sie in Gottes Frieden und bis wir uns wiedersehen,dankbar im Gebet verbunden Ihr Michael Fritzsche, Erfurt
  • Marina Böhm AUS Erfurt 27.03.26 08:46
    Predigten und Vorträge von Bischof Dr. Wanke zu hören oder zu lesen war immer wieder stimulierend, Mut machend und anregend. Dass er bei Gott mit offenen Armen aufgenommen wurde, habe ich keinen Zweifel.
  • Anonym AUS Bistum Erfurt 26.03.26 11:03
    Danke für die große Nähe zu allen Menschen hier, nicht nur zu den Katholiken. Danke für die Medienstelle, die für Menschen jeder Konfession, jeder Herkunft und jeder finanziellen Situation zwischenmenschliche Begegnungen ermöglicht.
  • Manuela Kaul AUS Eisenach 26.03.26 09:40

    Bin einfach von Herzen dankbar, dass wir ihn haben durften, dass er so zugewandt für uns da war!

  • Katharina und Johannes Knackstedt, Gemeindereferenten AUS Halle (Saale) 26.03.26 07:01
    Wir danken ihm für seine Herzlichkeit und Umsichtigkeit. Er kannte alle seine Mitstreiter des Bistum Erfurt mit Namen, das tat gut.
  • Doris Maria Horn AUS 98597 Breitungen/Werra 25.03.26 11:28
    Ein lieber,verehrter Seelenhirte ist von uns gegangen,besser vorausgegangen. Bischof em.Dr.Wanke war den Menschen verbunden, bescheiden, freundlich,ein guter Ratgeber.Die Worte aus 1 Kor. 16,13 " Seid wachsam, steht fest im Glauben,seid mutig, seid stark" hat er uns immer wieder as Herz gelegt.Wir danken Gott, unserem Herrn, dass wir ihn so lange als Bischof und Berater haben durften.Requiescat in pace. AMEN.
  • Reinhard Isenberg, Pastor AUS 59823 Arnsberg 23.03.26 19:13
    Ich bin dankbar, diesen Bischof, der immer ein Pastor im tiefsten Sinn des Wortes geblieben ist,kennenlernen durfte.Aus einer tiefen Christusliebe heraus, war er immer den Menschen zugewandt und ein glaubwürdiger Zeuge des Evangeliums, was in diesen stürmischen Zeiten von besonderer Bedeutung war und ist.Möge er in Gott geborgen sein Rip
  • Margot Koch AUS Birkenfelde 23.03.26 14:20
    Er war ein großer Bischof, nicht laut, aber beeindruckend, mit dem Herzen bei den Menschen. Möge er im Frieden ruhen.
  • Arne Koscielny 23.03.26 10:52
    Für mich war und ist Bischof Wanke ein großartiger, vorbildhafter Bischof für uns und mit uns. Dank sei Gott für Bischof Wanke! Dank sei Bischof Wanke für sein überzeugendes Glaubens- und Lebenszeugnis! - Vor vielen Jahren hat er mir einmal anteilnehmend einen guten Weg gewünscht. Ein Wunsch der mich immer begleitet und der mich immer prüfen läßt, ob mein Weg gut ist. Dank sei Gott für diesen
  • Dr. Ellen Lundershausen AUS Erfurt 23.03.26 09:56
    Wir sind dankbar für die Stärke, die er uns insbesondere zu DDR Zeiten gegeben hat.
  • Herbert Baumann AUS Würzburg 23.03.26 09:57

    "Danke" Bischof Wanke! Sie haben zum Glauben ermutigt: Die Getauften in einer religionsgleichgültigen Umgebung und mich als Priester im Dienst am Wort Gottes!

    Msgr. Herbert Baumann

  • Hans Joas AUS Berlin 23.03.26 09:35
    Bischof Wanke war für mich während meiner Jahre als Leiter des Max-Weber-Kollegs in Erfurt 2002-2011 und darüber hinaus ein hochgeschätzter Gesprächspartner, vor allem zur Lage des Christentums und der Kirche in Ostdeutschland. Er kam zu Veranstaltungen in unserem Hause - ganz ohne amtliche Pracht und Allüren, was auch bei Bischöfen leider nicht selbstverständlich ist, lud mich auch später zu Tee oder Abendeessn ein und schrieb mir noch vor wenigen Wochen sehr herzliche Zeilen. In diesen klang er weiterhin zukunftsorientiert. Ich vermisse ihn und gedenke seiner mit größter Achtung und Trauer.
  • Roland Bachleitner, Pfarrer em. AUS Losensein, Diözese Linz 23.03.26 05:21
    Ich habe Bischof Joachim Wanke durch die gemeinsame Arbeit für die Liturgie im deutschsprachigen Raum kennen und schätzen gelernt. Ein Mann, der "das Herz am richtigen Fleck" hatte. Ich danke ihm für sein Beispiel und sein Zeugnis. Möge es weiter wirken in der Kirche und auch jetzt noch viele im Glauben ermutigen. - Gerne gedenke ich seiner im Gebet und bei der Messfeier.
  • Andrea Raddatz-Herzog AUS Erfurt 22.03.26 17:43
    Ich danke Ihnrn für Ihre Worte und Zusprache und hoffe, dass Ihre letzte Reise gut ist… Sie werden mir immer in guter Erinnerung bleiben! Vielen Dank!
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Foto von Bischof em. Joachim Wanke: © Peter Weidemann