Zweite Promotionsfeier der Katholisch-Theologischen Fakultät in Erfurt

Dekan Kranemann: "Dissertationen sind wichtig für die Forschung der Fakultät"

Pressemitteilung der Universität Erfurt:*


Zum Semesterende lädt die Katholisch-Theologische Fakultät der Universität Erfurt zur Promotionsfeier ein. Esther Schulz und Markus Hille bekommen am Freitag (15. Juli 2005) im Coelicum am Kreuzgang des Domes im Rahmen einer akademischen Feier ihre Promotionsurkunden überreicht.


Zum zweiten Mal kann die Fakultät eine solche feierliche Promotion begehen. Die Feier solle, so Dekan Prof. Dr. Benedikt Kranemann, die Bedeutung der Dissertation für die Forschung an der Fakultät unterstreichen. Zugleich sei sie dem Ereignis angemessen, dass die Promotion für den einzelnen auch persönlich bedeute.


Esther Schulz wurde 1963 in Wittenberge geboren. Sie studierte Katholische Theologie in Erfurt und Jerusalem. Sie war nach ihrem Studium u.a. als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Erfurter Lehrstuhl für Pastoraltheologie. Esther Schulz hat eine Arbeit im Grenzgebeit von Pastoraltheologie und Exegese des Alten Testaments geschrieben, die von Prof. Dr. Andreas Wollbold, jetzt München, und Prof. Dr. Georg Hentschel begleitet worden ist. Das Thema lautet: "Der Mensch als Bild Gottes - der Mensch an der Grenze des Lebens. Ein Leitbild des seelsorglichen Handelns."


Markus Hille ist 1967 in Seehausen / Altmark geboren. Er hat Theologie am damaligen Philosophisch-Theologischen Studium in Erfurt studiert. Neben verschiedenen Aufgaben bei wissenschaftlichen Kongressen nahm er Ü;bungs- und Lehraufträge an der Universität Jena wahr. Außerdem arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Dogmatik der Theologischen Fakultät Erfurt. Derzeit ist er in der Seelsorge im Bistum Erfurt tätig. Seine Dissertation schrieb er über das Thema "Die Paris Verurteilung vom 10.12.1270 im Spannungsfeld von Universitätsgeschichte, Philosophie und Theologie". Betreut wurde die Arbeit vom Erfurter Dogmatiker Prof. Dr. Josef Freitag und von Prof. Dr. Helmut G. Walther, Historiker an der Friedrich Schiller-Universität Jena.


Die Vertreter der Medien sowie interessierte Gäste sind zu der Akademischen Feier, die um 17.00 Uhr beginnt (Zugang zum Coelicum über die Toten Treppe vom Domplatz aus), herzlich eingeladen.



*Die Verantworung für den Inhalt der Pressemitteilung liegt beim oben angeführten Absender




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