„Vom Pergament zur Tora”

Film, der den Weg der Entstehung einer Tora-Rolle zeigt und erklärt

Gänsefeder, mit der eine neue Tora-Rolle geschrieben wird Bild: Peter Weidemann; In: Pfarrbriefservice.de

Der Film „Vom Pergament zur Tora” mit dem Rabbiner und Sofer Reuven Yaacobov zeigt und erklärt den Weg der Entstehung einer Tora-Rolle. Es geht dabei um eine besondere Tora.

Denn die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland und das katholische Bistum Erfurt schenken sie der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen. Am 30. September 2021 soll sie übergeben werden. Bis dahin schreibt Reuven Yaacobov in Berlin an der Tora. Er bringt die 304.805 Buchstaben der fünf Bücher Mose auf eigens hergestelltes Pergament. Das ist ganz buchstäblich Handarbeit mit Feder und Tinte.

Alice End hat ihn besucht. Ihr Film, der im Auftrag des Projektes „Tora ist Leben“ entstanden ist, zeigt auf eindrückliche Weise, wieviel Liebe, Handwerkskunst und Geduld dazugehören, bis die jüdische Gemeinde in ihren Gottesdiensten aus der Tora-Rolle vorlesen kann.

Hier geht's zum Film

Siehe dazu auch "304.805 Buchstaben per Hand für neue Tora-Rolle"