"Voll Vertrauen"

Abschied und Neuanfang in der Villa Lampe in Heiligenstadt: Pater Federhen geht, Pater von Spee kommt als neuer Direktor

 


Bürgermeister Beck verabschiedet Pater Federhen (Mitte) und begrüßt Pater von Spee (re.)

Manchen fröhlichen Lacher gab es am 1. Mai in Heiligenstadt bei der Verabschiedung von Pater Federhen nach fast 5-jähriger Tätigkeit als Direktor der Villa Lampe. Nicht nur bei der modernen Vorführung des Rotkäppchenmärchens durch eine Gruppe Jugendlicher, auch beim schmunzelnd vorgetragenen Hinweis des Seelsorgeamtsleiters an den neuen Direktor Pater von Spee, dass er in der Villa Lampe, mitten im für seine Wurstspezialitäten bekannten Eichsfeld, ja auch eine gute Bärlauchsuppe aus dem nahen Pferdebachtal serviert bekommen könne, konnte herzhaft gelacht werden. Auch auf diese Weise kam das Motto "Voll Vertrauen" zum Ausdruck, welches über dem Liedblatt der Verabschiedungs- und Begrüßungsfeier stand.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste durch Pater Otto war Provizial Pater Grünner in seiner Besinnung anhand des Evangeliums vom Sturm auf dem See und der Darstellung von Sieger Köder tiefer auf diese Botschaft eingegangen: Auch unter dem Angst und Panik auslösenden Eindruck des schlafenden Jesus im vom Sturm bedrohten Boot dürfen wir Zuversicht haben. Das gilt beim durch Krankheit notwendig gewordenen Direktorenwechsel ebenso wie bei der gegenwärtigen Situation der Kirche insgesamt.

Ähnlich treffende Worte fand Seelsorgeamtsleiter Gregor Arndt, der sich in seinem Grußwort für das Bistum Erfurt für den guten Dienst und die Zusammenarbeit bedankte, mit Zitaten aus seinem Abschiedsgeschenk an Pater Federhen, dem Album " Zur Nacht" von Herbert Grönemeyer: "Er kümmert sich" und "Steh auf und tanze!" Auch Landrat Dr. Henning und Heiligenstadts Bürgermeister Beck brachten ihren Dank an Pater Federhen für dessen vielfältigen Einsatz für die Zukunft der Jugend und ein herzliches Willkommen und gute Wünsche für den neuen Direktor zum Ausdruck.

In der Verabschiedungsfeier bestätigte sich eindrücklich, dass Pater Federhen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Villa Lampe ein vertrauenswürdiger und beliebter Begleiter, für viele Jugendliche und etliche Erwachsene ein gefragter Seelsorger und für die Schulschwestern, Lehrerinnen und Lehrer der Bergschule St. Elisabeth ein gern gesehener Kollege war.

Das bestätigte auch die Mitarbeitervertretung der Villa Lampe, die den vielfältigen Einsatz Pater Federhens in einem Netz anschaulich zum Ausdruck brachte und Pater von Spee ein neues Fadenknäuel mit dem Wunsch überreichte, das Villa-Netz mit seiner Europa-Erfahrung nun neu weiterzuspinnen.

Mit vielfältigem herzlichen Dank, reichen Erinnerungsgeschenken und guten Wünschen für seinen neuen Lebensabschnitt im Gepäck, konnte Pater Federhen nun nach Köln abreisen, welches ja nur rund drei Autostunden von Heiligenstadt entfernt ist.

www.villa-lampe.de


Quelle: Pressemitteilung der "Villa Lampe", Heilbad Heiligenstadt. Die inhaltliche Verantwortung liegt beim Absender.