Über 3.000 Euro für FoodBox-Spendenprojekt

Kollekte der Bistumswallfahrt geht in den Libanon

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Ein herzliches Dankeschön allen Spenderinnen und Spendern, die den Klingelbeutel der diesjährigen Bistumswallfahrt zum Klingen brachten. 3.079, 77€ kamen zusammen. Nun ist der Spendenzeitraum abgeschlossen.

Da die Bistumswallfahrt in diesem Jahr coronabedingt nur mit wenigen Teilnehmenden im Erfurter Dom St. Marien stattfinden konnte, wurde der Gottesdienst ganz nach dem Motto der Wallfahrt „Die Verbindung halten“ per Livestream übertragen. So konnte jeder, der wollte, auch auf Entfernung mit dabei sein.

Die gehaltene Verbindung zeigte sich auch zum Libanon hin. Gemeinsam mit Syrien zählte der Libanon zu den Schwerpunktländern der Misereor-Fastenaktion, die im März in Erfurt bundesweit eröffnet wurde. Als eine gemeinsame Delegation des Bistums Erfurt und von Misereor im Februar dieses Jahres das Land bereiste, war die Not im Land schon unermesslich. Dabei war von der Corona-Pandemie noch keine Rede. Und erst recht ahnte niemand aus der Delegation, die mit Blick auf den Beiruter Hafen untergebracht war, dass dieser und weite Teile der Stadt nur wenige Monate später von gewaltigen Explosionen zerstört sein würden.

Die gesamte Wallfahrtskollekte geht nun als Spende für das „Food Box Project“ der gemeinnützigen nichtstaatlichen Organisation (NGO) „The Lebanese Food Bank“. Den Kontakt zum Hilfsprojekt hatte die Erfurter Professorin Birgit Schäbler hergestellt, die in Beirut das Orient-Institut der Max-Weber-Stiftung leitet. Während der Libanon-Reise war auch das Orient-Institut besucht worden. Das „Food Box Project“ verteilt Essenspakete, damit sich die hungernden Menschen zumindest über Wasser halten können. In jedem Paket finden sich neben Lebensmitteln wie Reis, Linsen, Salz und Öl auch Hygieneprodukte. Für Familien mit Kindern gibt es zusätzlich Milchpulver und Windeln. Ein Paket kostet 17 Euro.