Mit
einem Treffen in Gerstungen/ Dankmarshausen wollen die Kolpingsfamilien
des Bistums Erfurt Ende Oktober an den 25. Jahrestag des Mauerfalles
erinnern. Dies beschlossen jetzt die Vorstände der Region Ost- und
Südthüringen auf ihrem Bezirkstreffen in Erfurt.
Verbunden wird das
Gedächtnis mit einem feierlichen Gottesdienst zum 50jährigen Bestehen
der Kolpingsfamilie Gerstungen. Außerdem ist nahe der ehemaligen
deutsch-deutschen Grenze ein großer Familientag geplant, wie der
Gerstunger Vorsitzende Lutz Schäfer erläuterte.
Auch die
traditionelle Thüringer Kolping-Wallfahrt, die am 7. September 2014 nach
Worbis führt, steht im Zeichen des Mauerfall-Jubiläums. Ü;ber ihr
Leitwort "Ihr seid zur Freiheit berufen" wird der Würzburger
Kolping-Diözesanpräses Stephan Hartmann predigen. Die 22 Thüringer
Kolpingsfamilien wollen die Worbiser Wallfahrt auch nutzen, um damaligen
Helfern wieder gewonnener politischer Freiheit zu danken. So hat der
Diözesanverband Würzburg z.B. großen Anteil am Entstehen des Thüringer
Kolping-Bildungswerkes, das segensreich im Lande wirkt und an dessen
Spitze seit vielen Jahren Ex-Ministerpräsident Dieter Althaus steht.
Breiten
Raum beim Bezirkstreffen im Erfurter Kolpinghaus "Weitsicht" (unser
Bild) nahm auch das Thema "Kolpinghilfe" ein. So informierte
Diözesansekretärin Annette Müller über die jüngste Reise zu Patenkindern
sowie verschiedenen Projekten in Rumänien. Andreas Blümel, Vorsitzender
der Kolpingsfamilie Pößneck, berichtete über die geplante sommerliche
Begegnung mit ukrainischen Jugendlichen.
Michael Meinung
Quelle: Pressemitteilung des Kolping-Diözesan-Verbandes Erfurt. Den Inhalt verantwortet der Absender.
21.7.2014