Spurensuche

Die Ministrantenwallfahrt des Bistums Erfurt führt nach Assisi


Die älteste Darstellung des heiligen Franz befindet sich in Subiaco
Die Ministrantenwallfahrt des Bistums Erfurt führt nach Assisi

Erfurt (BiP). 82 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Erfurt machen sich am Sonntag, 12. Oktober auf den Weg nach Italien. Ziel der einwöchigen Wallfahrt ist die umbrische Stadt Assisi, wo sich die Ministrantenschar und ihre acht Begleiter auf die Spuren des heiligen Franz von Assisi und seiner, ebenfalls heiliggesprochenen, Gefährtin Klara setzen. Bevor die Busse starten, wird Weihbischof Reinhard Hauke um 19.30 Uhr in der Erfurter Brunnenkirche mit den Wallfahrern einen Aussendungsgottesdienst feiern und den Reisesegen spenden.


Assisi ist Geburtsort, Wirkungs- und Begräbnisstätte des heiligen Franz (1181/2-1226), der sich aus Liebe zu Christus für ein Leben in radikaler Armut entschieden hatte und bald viele Anhänger fand. Die päpstliche Bestätigung der von ihm verfassten Regel für die junge Gemeinschaft gilt als Geburtsstunde des Franziskaner-Ordens (1210). 1212 gründete die heilige Klara einen weiblichen Zweig, der nach ihrem Tod im Jahr 1253 Klarissenorden genannt wurde.


Die franziskanische Idee fasziniert bis heute. Die Spurensuche nach Franz und Klara führt die Thüringer Ministranten darum nicht nur in das mittelalterliche Assisi mit seiner berühmten Basilika San Franceso, wo Franziskus begraben liegt und Giotto das Leben des Heiligen in Fresken malte. Die Jungen und Mädchen werden auch Franziskanerinnen und Franziskaner von heute treffen und mit ihnen darüber reden, was die heiligen Franz und Klara jungen Menschen unserer Zeit sagen können.

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