Schwer vermittelbar

Rückblick: Wallfahrtseröffnung auf dem Hülfensberg mit Bischof Ulrich Neymeyer

Bild: Ingbert Jülicher, Bebendorf

Im letzten Jahr Jahr mussten alle Wallfahrten ausfallen. Doch jetzt ist  schon wieder einiges möglich, wenngleich die Coronaschutz-Maßnahmen noch vieles einschränken. 

So freuten sich viele Eichsfelder, dass Bischof Ulrich Neymeyr selbst zum Hülfensberg kam, um die Wallfahrtssaison 2021 zu eröffnen.  

Der Bischof ging besonders auf die jetzige Coronasituation ein. Zuerst erinnerte er an die Pestzeit von 1346-1353 und wies daraufhin, dass schon in dieser Zeit Menschen auf dem Hülfensberg Zuflucht und Trost suchten, wie es jetzt auch viele in der Coronazeit tun.

Der milde und gütige Blick des Gehülfen richtet viele damals wie heute auf. Darüber hinaus gebe der Blick auf das Kreuz den  leidenden Menschen auch einen Sinn. Das Leid bewusst mit Christus zusammen zu tragen nimmt Spannung aus dieser Welt und ist eine tiefe Nachfolge Jesu. Sehr wohl betonte er, dass diese Gedanken heute schwer zu vermitteln sind, aber den Kern des Christseins ausmachen.

Zur guten Atmosphäre des Wallfahrtstages trugen auch die melodischen Lieder der Schola des St. Antonius-Netzwerkes aus Fulda  und der strahlende Sonnenschein bei.

Auch wenn das  anschließende Zusammensein im Pilgersaal nicht möglich war, gingen alle Pilger gestärkt und zufrieden nach Hause.