Rösten, riechen und genießen

Äthiopische Kaffeezeremonie in Erfurt bietet mehr als kulinarischen Genuss

Bild: Thomas Kappe

Erfurt. Wer sich am Samstag, 15. September, zwischen 11 und 12 Uhr  hinter der Krämerbrücke vor der Goldhelm- Schokoladen-Werkstatt (Kreuzgasse 5) aufhält, kann dort eine äthiopische Kaffeezeremonie erleben. Dabei geht es nicht nur um den kulinarischen Genuss. Eine Kaffeezeremonie dient vielmehr dem guten Zusammenleben.
 
Von der grünen Kaffeebohne zur ersten Tasse – oder besser Tässchen – dauert es also ein Weilchen. Es wird geröstet, gemahlen, geschnuppert, gekocht, getrunken und genossen. Das alles können die Zuschauenden live erleben – und dann natürlich auch selbst verkosten. Dazu gibt es landestypische Musik.
 
Mit dabei sind Kardinal Berhaneyesus Demerew Souraphiel, Erzbischof von Addis Abeba, Erfurts Bischof Ulrich Neymeyr und missio-Präsident Prälat Klaus Krämer. Warum es bei dieser Zeremonie drei Tässchen Kaffee für jeden gibt, wird dabei auch geklärt.

Außerdem gibt es noch eine Besonderheit: den Kaffee – Rosen – Trüffel, hergestellt von der Goldhelm Schokoladen Manufaktur Erfurt. Dieser besteht u.a. aus äthiopischem Kaffee und einer kandierten Rosenblüte -  ein wohlschmeckendes Aufeinandertreffen der äthiopischen Kaffa – Kafferegion und Thüringen, dem Land der hl. Elisabeth, deren legendäres Rosenwunder und ihre Barmherzigkeit bekannt  sind.   
Pro schokoladenem Gaumenschmauß gehen 15 Cent  an Projekte für Mädchen und Frauen in Äthiopien.

Bei der diesjährigen Bistumswallfahrt am Sonntag, 16. September wird deutschlandweit der Weltmissionsmonat  eröffnet. Partnerland ist dieses Mal Äthiopien.