Radfahrer auf der Autobahn

Thüringer Korrespondenz vom Weltjugendtag, Folge 3: Manches ist anders als anderswo


Von links nach rechts:
2 Kängurus, 1 Thüringer
Thüringer Korrespondenz vom Weltjugendtag, Folge 3: Manches ist anders als anderswo

Von Jugendreferent Robert Weidler, Australien


Irgendwie ist es immer noch unfassbar, so weit weg von zu Hause zu sein. Dabei ist doch vieles hier gar nicht so sehr anders als gewohnt. Vieles erinnert an den britischen Ursprung und bisher zumindest auch an den bekannten europäischen Standart.


Aber es gibt sie natürlich, die auffälligen Unterschiede hier in Australien. Nicht nur der Linksverkehr oder dass das Wasser sich anders herum dreht im Abfluss am Waschbecken. Ins Auge fallen auch die gelb-schwarzen Verkehrsschilder, beispielsweise mit den Känguruss und Koalas darauf. Oder die asiatischen Schriftzeichen auf der Ausschilderung mancher Sehenswürdigkeiten hier. Unglaublich für deutsche Verhältnisse sind die Standstreifen auf der Autobahn, die hier von Radfahrern benutzt werden dürfen, oder kreuzende Straßen quer über den Highway. Auch bei einer vorgeschrieben Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h eine heikle Angelegenheit!


Ansonsten fällt auf, dass hier alles äußerst sauber und ordentlich gehalten wird - auch in den Großstädten. In einer davon, in Melbourne, sind wir gestern angekommen. Eine beeindruckende Skyline! Trotz der vier Millionen Einwohner macht die Stadt nicht so einen hektischen Eindruck, wie manch deutsche Großstadt. Heute nachmittag werden wir Gelegenheit haben, uns noch genauer dort umzusehen.


Heute vormittag waren wir in einem Tierpark und konnten endlich Känguruhs streicheln und füttern. Die Koala-Bären und Wombarts dagegen, haben sich in ihrem Mittagschlaf überhaupt nicht stören lassen. Trotzdem wurden sie genauso wie die zutraulichen Kängurus auf vielen Fotoapparaten mehrfach abgelichtet. Viele Grüße!

www.wjt.de/vu