Pressefreiheitauch für katholische Medien

Gesellschaft Katholischer

Publizisten Deutschlands appelliert an Politiker in aller Welt

Bergisch

Gladbach, 01. Mai 2013. Zum internationalen Tag der Pressefreiheit am 03. Mai

fordert die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) Politiker

in aller Welt dazu auf, den Wert der freien Meinungsäußerung zu schützen und

die Arbeit unabhängiger Medien zu unterstützen. "Jede Gesellschaftsform

gewinnt durch den freien Austausch der Meinungen und die kritische Begleitung durch

eine freie Presse. Auch in

den katholischen Medien muss eine unabhängige Berichterstattung gewährleistet

sein", so die GKP-Vorsitzende Michaela Pilters.

Was in der

Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte bereits 1948 festgelegt wurde,

darum müssen viele Länder auch heute noch kämpfen. Laut einer

Rangliste der Organisation "Reporter ohne Grenzen" bilden in Sachen

Pressefreiheit Eritrea, Nordkorea, Turkmenistan und Syrien die

Schlusslichter von 179 Staaten und Regionen. Doch auch Deutschland bewegt sich

in Europa nur im Mittelfeld. Michaela Pilters sieht hier vor allem die

Schwachpunkte in der zunehmenden Konzentration der Medien, den

Arbeitsbedingungen für Journalisten und in einer schwierigen ökonomischen

Situation vieler publizistischer Organe. "Wenn die

Arbeitsverdichtung immer weniger Zeit für eigene Recherche zulässt, die

Angst um den Arbeitsplatz steigt und Verkaufserfolge wichtiger sind als die

Wahrheit, dann ist auch die Anfälligkeit für Einflussnahmen von außen größer."

Seit 1994 wird

jedes Jahr am 03. Mai der internationale Tag der Pressefreiheit begangen. Er

macht auf Verletzungen der freien Meinungsäußerung und der Pressefreiheit sowie

auf Willkür- und Gewaltmaßnahmen gegenüber Journalisten aufmerksam.

Die

Gesellschaft Katholischer Publizisten e.V. (GKP) ist ein Zusammenschluss von mehr

als 520 Medienschaffenden. Auf der Basis des christlichen Glaubens trägt sie zur

Meinungsbildung in der Öffentlichkeit bei, insbesondere im Zusammenhang mit Fragen

des publizistischen Bereiches.

Quelle: Pressemitteilung der GKP. Den

Inhalt verantwortet der Absender.

2.5.2013