Ökumenischer Polizeigottesdienst

Gedenken an die verstorbenen Polizeiangehörigen aus Thüringen


Gedenken an die verstorbenen Polizeiangehörigen aus Thüringen

Gemeinsame Pressemitteilung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Thüringen und des Bistums Erfurt:


Am kommenden Donnerstag (27.11., 14 Uhr) sind alle Thüringer Polizeiangehörigen zu einem Ökumenischen Gottesdienst in die Johanneskirche in Saalfeld eingeladen. Es wird der erste Polizeigottesdienst sein, den der neue evangelische Landespolizeipfarrer Michael Zippel liturgisch gestaltet. Sein Vorgänger Christian Tschesch, dessen Amt Zippel am 1. November 2008 übernommen hat, wird die Predigt halten. Der katholische Landespolizeipfarrer Karl-Josef Wagenführ hält das Totengedenken.


Der ökumenische Landespolizeigottesdienst wird einmal jährlich von den evangelischen und katholischen Landespolizeipfarrern gemeinsam organisiert. Das Motto in diesem Jahr lautet "Lebensqualität in einer zerrissenen Welt - Hoffnung oder Resignation?". In dem Gottesdienst wird der im Dienstalter verstorbenen Polizeiangehörigen gedacht. Der Thüringer Innenminister Manfred Scherer wird die Namen der 18 Verstorbenen verlesen.


"Mit dem Gottesdienst entsteht ein Gefühl der Gemeinschaft, und er gibt Anlass, über den Sinn des Lebens nachzudenken. Die Botschaft des Evangeliums von Trost, Hoffnung, Zuversicht, Auferstehung und von der Freiheit des Menschen kann Polizisten in ihrem schwierigen Beruf eine große Hilfe sein", sagt Tschesch. Die Beamten sollen nach dem Gottesdienst gestärkt in ihren Alltag zurückkehren.


An dem Gottesdienst werden nicht nur die Polizeiangehörigen mit ihren Vorgesetzten teilnehmen, sondern auch die Verwandten der Verstorbenen sowie Thüringer Politiker. Eingeladen sind außerdem alle Interessierten. Für festliche Musik sorgen der Kantor der Johanneskirche Dietrich Modersohn und das Große Blechbläserensemble vom Polizeimusikcorps Thüringen unter Leitung von Tino Göttermann.

Polizeiseelsorge in Thüringen