Erfurt (BiP). Die Archivare der AGOA verstehen sich als Nachlassverwalter der Vergangenheit und Wegbereiter der Zukunft. Vom 11. bis 13. April tagen sie zu diesem Thema und ihrer Herkunft entsprechend im Bildungshaus St. Ursula, direkt neben dem Erfurter Ursulinenkloster.
Denn AGOA steht für "Arbeitsgemeinschaft der Ordensarchivare", ein Zusammenschluss von Archiven der Ordensgemeinschaften und selbstständigen Einzelklöstern, die in der Vereinigung der Ordensoberinnen Deutschlands (VOD), der Vereinigung Deutscher Ordensobern (VDO) und der Vereinigung der Brüderorden und -kongregationen (VOB) vertreten sind. Die AGOA versteht sich als internes Fachgremium der drei deutschen Ordensvereinigungen und tagt einmal jährlich.
Auf der Erfurter Jahrestagung werden auch der Erfurter Kirchenhistoriker Professor Josef Pilvousek und der Archivdirektor des Bistums Erfurt, Dr. Michael Matscha, Vorträge halten. Bischof Joachim Wanke feiert mit den Archivaren am Dienstag, 12. April um 7.30 Uhr in der Kirche des Ursulinenklosters einen Gottesdienst.
Das besondere Interesse des Bischofs dürfte ein Vortrag von Dr. Clemens Brodkorb aus München über "Das Verhältnis von Kirche und Staat unter Bischof Hugo Aufderbeck" finden. Aufderbeck war der Vorgänger von Bischof Wanke. Auch der Papst erinnerte sich bei Treffen mit Wanke immer an die beeindruckende Persönlichkeit von dessen Vorgänger.
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