Miteinander frei

Wallfahrt auf den Domstufen in Erfurt

Entwurf: Moana Schmidt © Werbeagentur Kleine Arche GmbH / Bistum Erfurt

Am 15.09.2019 ist die alljährliche Bistumswallfahrt. Die Gloriosa wird um 9.25 Uhr den Wallfahrtstag einläuten. Danach beginnt ein festlicher Gottesdienst auf den Domstufen.

In diesem Jahr wird 25 Jahre Bistum Erfurt gefeiert. Das Gründungsdatum des Bistums ist zwar der 7. Juli, aber schon 1994 gab es zur Bistumswallfahrt ein „Bistumsfest“ auf und um den Domberg. So steht es jedenfalls im Programmheft vom 18. September 1994.

25 und 30 Jahre Miteinander frei

Das diesjährige Motto „Miteinander frei“, ist aus der Dankbarkeit der politischen Wende 1989 entstanden. Das Bistum schaut nämlich nicht nur auf die letzten 25 Jahre ihrer eigenen Geschichte zurück, sondern auch auf 30 Jahre Mauerfall. Die Wende war damals Voraussetzung für eine Neugründung des Bistums Erfurt.
„Miteinander frei“ schaut aber auch auf die kirchliche Seite. Es erinnert an die Freiheit, die Christus schenkt. Kirche „passiert“ an verschiedenen Orten. In den Gottesdiensten,  in jedem Werk der Barmherzigkeit, in katholischen Einrichtungen und im Alltag der Getauften und Gefirmten.
Das alles ist Grund zum Feiern und so soll die Bistumswallfahrt erfahrbar machen, dass wir „miteinander frei“ sind.

Mehr Informationen zur Bistumswallfahrt 2019, zum Ablauf und Veranstaltungen am Tag, gibt es auf der Sonderseite zur Bistumswallfahrt.
www.bistum-erfurt.de/bistumswallfahrt

1994 – 2019 unterschiedliche Herausforderungen – gleiche Themen

Die Themen der Vorträge und Gespräche zur Bistumswallfahrt 1994 waren:

  • „Neue Erwartungen an Kirche und Staat?“ mit Bischof DDr. Karl Lehmann und Kultusminister Dieter Althaus
  • „Wird Thüringen katholischer?“, ein Gespräch mit Prof. Dr. Franz-Georg Friemel und Dr. habil. Rainer Stahl,
  • „Hier und heute die Gute Nachricht verkünden?“ mit Prof. Dr. Konrad Feiereis und Pfarrer Heinz-Josef Durstewitz.

Ähnlich wie 1994 stellen sich auch heute die Christen und Christinnen in Thüringen die Frage, wie es in den nächsten Jahrzehnten weitergehen wird. Kann die katholische Kirche den Erwartungen der Menschen gerecht werden? Aber auch Fragen, wie: Welches Zeugnis geben die Gläubigen für die Mitmenschen in ihrem Alltag ab und was will Gott von der Gemeinschaft der Christen und von jedem einzelnen an seinem Ort, beschäftigen die Gläubigen im Bistum.

Wie kann die Frohe Botschaft in den nächsten 25 Jahren in Thüringen verkündet und gehört werden?

Ein Akzent dazu wurde Anfang des Jahres mit den Pastoraltagen gesetzt. Mit jeweils einem Tag in Heiligenstadt und Erfurt, waren Menschen aus Thüringen eingeladen. Zusammen haben sie darüber nachgedacht, wohin es mit der Kirche gehen soll. Was beibehalten werden sollte und was anders werden muss. Die Pastoraltage nennen sich nun Kirchenentwicklung – Achtsam weiterbauen (1 Kor 3,10). Bei der Bistumswallfahrt wird es dazu mehr Informationen geben und Zeit für Gespräche und Fragen sein. Wer möchte ist herzlich an den Bistumsstand mit einem kreativen Parcours zu den Pastoraltagen und der Kirchenentwicklung eingeladen. Informationen gibt es auch hier unter www.bistum-erfurt.de/kirchenentwicklung