Misereor dankt für gesteigerte Spendenbereitschaft im Bistum Erfurt

Erfurt (BiP/misereor). Das Hilfswerk der katholischen Kirche MISEREOR freut sich über eine Zunahme der Spenden aus der Diözese Erfurt. In den letzten Jahren haben sich die Spendeneingänge der Diözese Erfurt erhöht, von 249.000 Euro im Jahr 2003 auf 253.000 Euro im Jahr 2004.


"Wir sind uns bewusst, dass eine Zunahme der Spendenbereitschaft in Zeiten der allgemeinen Geldknappheit, hoher Arbeitslosigkeit und vielfältiger Zukunftssorgen der Menschen besonders hoch zu schätzen ist. Die Sparzwänge, denen sich viele Menschen in Deutschland ausgesetzt fühlen, haben offensichtlich nicht dazu geführt, dass sie die Nöte und Probleme der Ärmsten der Armen vergessen haben. Im Gegenteil: Mit großem Engagement haben sich die Menschen in den Diözesen und Gemeinden das ganze Jahr über, aber besonders in der Fastenzeit für menschenwürdige Lebensbedingungen in Afrika, Asien und Lateinamerika eingesetzt", so der MISEREOR-Hauptgeschäftsführer Josef Sayer.


MISEREOR möchte sich für die Solidarität der Menschen in der Diözese Erfurt bedanken. "Die Menschen in den Südkontinenten sind auch heute, 47 Jahre nach Gründung von MISEREOR, auf unsere Hilfe angewiesen. Wir hoffen, dass wir auch in Zukunft gemeinsam mit den Menschen in Deutschland die Welt ein wenig hoffnungsvoller gestalten können. Denn allein kann MISEREOR die Herausforderung der partnerschaftlichen Entwicklungshilfe nicht bewältigen", so Sayer.


Das katholische Hilfswerk unterstützt gemeinsam mit einheimischen Partnern die Ärmsten der Armen in Afrika, Asien, Ozeanien und Lateinamerika. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Glaubens und welcher Kultur und Hautfarbe diese Menschen sind. Die Projektarbeit versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe und zielt vor allem auf die Bekämpfung der Ursachen von Armut und Unterentwicklung. Seit der Gründung Misereors 1958 konnten mehr als 90.000 Projekte mit rund 5 Milliarden Euro durchgeführt werden.



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