Marienmosaik des Erfurter Domes jetzt auch in Kupfer und Silber

Domkapitel hat Medaillen prägen lassen

 

Bild: Peter Weidemann

Erfurt (BiP). Wer die letzte Ferienwoche für einen kleinen Ausflug zum restaurierten Marienmosaik des Erfurter Domes nutzen will, hat dazu am Mittwoch oder Freitag, jeweils um 13 Uhr, die Gelegenheit. In der Dom-Information kann anschließend sogar ein Souvenir erworben werden.

Das Domkapitel hat bei der Firma Kunst- und Gewerbering Sachsen Medaillen in Kupfer und Feinsilber prägen lassen. Die zeigen auf der Vorderseite den Erfurter Domberg mit seinen beiden Kirchen und auf der Rückseite das Marienmosaik. Die Medaillen mit einem Durchmesser von 40 Millimetern kosten 10 und 45 Euro und sollen helfen, die noch ausstehenden Baumaßnahmen zu finanzieren. Dabei handelt es sich um die Beleuchtung des Mosaiks und einen Notausstieg vom Langhausdach des Domes, wo das monumentale Kunstwerk neu aufgestellt wurde.

Die 44 Quadratmeter große Darstellung der Gottesmutter mit dem Jesuskind zählt neben der Gloriosa, der größten freischwingenden mittelalterlichen Glocke der Welt, zu den beliebtesten Kunstwerken des Domberges. Die Gloriosa kann selbstverständlich auch besichtigt werden, und zwar zur vollen Stunde donnerstags von 9 bis 13 Uhr, freitags von 14 bis 16 Uhr, samstags von 11 bis 16 Uhr und sonntags von 13 bis 16 Uhr. Am ersten Wochenende des Monats ist keine Besichtigung der großen Domglocke möglich. Dafür gibt es an jedem ersten Samstag des Monats um 14.30 Uhr eine Führung zum Marienmosaik.

Die Führungen zur Gloriosa kosten für Erwachsene 4,50 Euro und für Kinder 2 Euro. Für die Tour zum Marienmosaiks sind 3 Euro bzw. 1,50 Euro zu zahlen. Wegen der Treppen zum Mosaik und zur Gloriosa müssen Besucher gut zu Fuß sein. Wer es in den Ferien nicht mehr zum Dom schafft, kann seinen Besuch noch bis Ende Oktober nachholen. Die Dom-Information empfiehlt für beide Führungen die Voranmeldung: Tel. 0361-6461265, dominformation@domberg-erfurt.de