Maria in neuem Glanz

Das Marienmosaik des Erfurter Domes ist saniert und wird an seinem neuen Ort eingeweiht

 

Bild: Peter Weidemann; in: Pfarrbriefservice.de

Erfurt (BiP). Das Marienmosaik des Erfurter Domes ist saniert. Weihbischof Reinhard Hauke weiht das monumentale Kunstwerk, das unter dem Dach des Mariendomes sein neues Zuhause gefunden hat, am Sonntag, 24. März um 12.15 Uhr im Rahmen einer Marien-Andacht ein. Dabei wird der Weihbischof auch allen Spendern und Sponsoren danken. Für die musikalische Umrahmung dieser gottesdienstlichen Feier sorgt der evangelische Regler Posaunendienst. Wer an der Einweihungsfeier teilnehmen will, sollte sich um 12.15 Uhr am Triangelportal des Domes einfinden. Man muss allerdings gut zu Fuß sein, da der Weg zum neuen Standort des Mosaiks über viele Treppen führt.

Das 44 Quadratmeter große Marienmosaik gehört zu den beliebtesten Kunstschätzen des Erfurter Domes – ungeachtet der Tatsache, dass es mehr als ein halbes Jahrhundert eingelagert und damit der Öffentlichkeit entzogen war. Das Mosaik, das ursprünglich den nicht mehr vorhandenen Dom-Westgiebel aus dem 19. Jahrhundert zierte, musste saniert werden, weil Schimmel die in einem der Dombergkeller deponierten Mosaikfragmente befallen hatte. Bei den Planungen zum Erhalt des Mosaiks entwickelte Dombaumeister Andreas Gold die Idee, die Fragmente wieder zusammenzusetzen und das Gesamtkunstwerk unter dem Dach des Domes dauerhaft zu präsentieren.

Dort sind die Arbeiten nicht ganz abgeschlossen. Es fehlt noch eine Beleuchtungsanlage. Bis die installiert ist, wird das auf einer gewaltigen Lochblech-Stahlkonstruktion angebrachte Marienmosaik zwar provisorisch, doch bereits eindrucksvoll illuminiert. Pünktlich zum Einweihungstermin gibt es dagegen neue Postkarten, die das lang entbehrte Kunstwerk im neuen Glanz zeigen. Die Postkarten sind in der Dom-Information erhältlich.