„Leben mit Auschwitz“

Veranstaltung über das Leben von Auschwitz-Überlebenden und deren Nachkommen

 

Eine der Stelen des Holocaust-Denkmals in Berlin; Bild: Peter Weidemann, in: Pfarrbriefservice.de

Am Vorabend des Gedenktags für die Opfer des Nationalsozialismus, nämlich am Donnerstag, 26. Januar, findet um 19.30 Uhr im Marcel-Callo-Haus in Heilbad Heiligenstadt (Lindenallee 21) eine Veranstaltung mit dem Titel „Leben mit Auschwitz“ statt.

Es spricht Andrea von Treuenfeld, Journalistin und Autorin, Berlin.

Worum geht es bei dieser Veranstaltung?


Die Überlebenden der Shoah konnten über das Geschehene oft nicht sprechen. Doch die Traumata des Erlittenen wirkten auch im Stillen: Überlebende und ihre Kinder beschwiegen das Unfassbare, um einander zu schützen und dem Schrecken nicht oder nicht noch einmal begegnen zu müssen.

Anders die Generation der Enkel, die in diesem Buch zu Wort kommt. Sie stellt den Großeltern nicht nur Fragen, auf die sie auch Antworten bekommt. Sie erlebt Auschwitz zudem als ein historisches Faktum, das in den Jahrzehnten, die seit der Befreiung des Lagers vergangen sind, beschrieben und analysiert, interpretiert und bearbeitet wurde. Was aber heißt und bedeutet Auschwitz dann für diese Dritte Generation?

Das Eichsfeldforum lädt herzlich zu dieser Veranstaltung ein; der Eintritt ist frei.

Plakat zur Veranstaltung