"Kriege sind immer eine Niederlage"

Papst Franziskus ruft zum weltweiten Fasten und Gebet für den Frieden auf

Für den kommenden Dienstag, 17. Oktober, ruft Papst Franziskus zu einem weltweiten Tag des Fastens und Betens für den Frieden auf.  Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz am gestrigen Sonntag, den 15. Oktober, sagte er: "Das Gebet ist die sanfte und heilige Kraft, die der teuflischen Kraft des Hasses, des Terrorismus und des Krieges entgegenzusetzen ist. Ich lade alle Gläubigen ein, sich der Kirche im Heiligen Land anzuschließen und den 17. Oktober dem Gebet und dem Fasten zu widmen."

Mit großem Schmerz verfolge er die Geschehnisse in Israel und Palästina, so Franziskus. "Ich denke an die vielen Menschen, vor allem an die Kinder und Alten. Ich erneuere meinen Aufruf zur Freilassung der Geiseln und fordere nachdrücklich, dass Kinder, Kranke, ältere Menschen, Frauen und alle Zivilisten nicht dem Konflikt zum Opfer fallen." Auch müsse das humanitäre Recht eingehalten und Korridore zur Rettung der gesamten Bevölkerung geschaffen werden.

Erneut forderte Franziskus ein Ende der Gewalt; nicht nur im Heiligen Land, sondern auch in der Ukraine und allen anderen Krisengebieten der Erde. "Es sind schon so viele Menschen getötet worden. Bitte vergießt nicht noch mehr Blut von Unschuldigen! Weder im Heiligen Land noch in der Ukraine noch anderswo. Es reicht! Kriege sind immer eine Niederlage. Immer."