Jugendwallfahrt 2002: "Einfach ich - limited edition"

Abschied von Diözesanjugendpfarrer Riechel

Erfurt (BiP). "Einfach ich - limited edition" ist das Thema der diesjährigen Jugendwallfahrt zum Erfurter Domberg. Damit wolle die Jugendwallfahrt jedem Mut machen, sich selbst als unverwechselbares Original zu entdecken und den Blick erneut für Jesus Christus als "Du unseres Lebens" zu öffnen, schreibt Bischof Joachim Wanke in seiner Einladung an die Bistumsjugend. 1.500 Jugendliche sind am ersten Maiwochenende (4./5. Mai) auf dem Erfurter Domberg dabei.


Auftakt ist am Samstag um 17 Uhr hinter der Severikirche. Wie die Malteser-Jugendgruppe aus Weissenborn-Lüderode hat dann so mancher Wallfahrer Erfurt mit dem Fahrrad erreicht oder ist zu Fuß gekommen. Zum Thema der Wallfahrt können die Jugendlichen Graffitis auf riesige Stoffbahnen sprayen. Die Jugendband "simplic" aus Uder macht die Musik dazu. Ab 20 Uhr sorgt "Kidron", eine Erfurter Band, für Stimmung auf der Severiwiese. Gegen 22 Uhr wird es ruhiger: Der erste Wallfahrtstag klingt mit einem meditativen Nachtgebet in der Brunnenkirche aus, das die Dekanatsjugend Weimar gestaltet.


Am Sonntagmorgen feiert Bischof Joachim Wanke mit den Jugendlichen um 9.30 Uhr den Wallfahrtsgottesdienst - der Höhepunkt der Wallfahrt! Die Wallfahrtskollekte ist für das "Caritas Baby Hospital" in Bethlehem bestimmt, das einzige Kinderkrankenhaus im palästinensischen Autonomiegebiet.


Nach dem Wallfahrtsgottesdienst gibt es für die Jugendlichen Angebote zum Anschauen, Zuhören und Mitmachen. Auf der Severiwiese stellen sich die Jugendverbände mit Aktions- und Informationsständen vor. Der Eichsfeldjugendchor bietet einen Musikworkshop an. Für Fans von Hip Hop und Jazz hat sich das Team der "Erfurter Brücke" etwas einfallen lassen, und Kabarettfreunde können sich auf das Stück "Schreie in der Nacht" der Ökumenischen Spielgemeinde freuen. Ruhiger geht es anderenorts zu: In St. Severi informiert eine Foto-Ausstellung über Ausländer in Thüringen, während man sich in der Kilianikapelle im Kreuzgang des Domes von Oasen faszinieren lassen kann.


Bei der Abschlussveranstaltung im Dom (14 Uhr) gilt es Abschied zu nehmen: Nach sechs Jahren verabschiedet sich Stephan Riechel als Diözesanjugendseelsorger von den Jugendlichen. Er wird ab August als Pfarrer und Studentenseelsorger in Ilmenau arbeiten. Ebenso Abschied von der hauptamtlichen Jugendseelsorge nehmen Schwester Maria Elisabeth, Jugendreferentin in Heiligenstadt, sowie die Regional-Jugendreferenten Peter Nagler, Dekanat Meiningen, und Markus Könen, Rudolstadt-Schwarza.

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