Jubelstürme in der Kirche

Adventskonzert der Edith-Stein-Schule bringt Reglerkirche an ihre Grenzen

Bild: Joachim Schindler

Beim Anblick der Menschenschlange, die sich trotz Regen vom Eingang der Reglerkirche bis weit in die Fußgängerpassage hinein in Richtung Anger gezogen hat, haben sich am Mittwochabend (13.12.) viele Passanten in der Bahnhofstraße gefragt, welches Spektakel denn hier stattfindet. Wer dann noch ohne Vorwissen dem musikalischen Programm, unterstützt von einer professionellen Beleuchtung und Lichtshow, beiwohnte, mag das musikalische Feuerwerk für ein Festival verschiedenster Chöre und Instrumentenensembles gehalten haben.

Doch die 160 Beteiligten gehörten allesamt zur Schulgemeinschaft der Edith-Stein-Schule. Sage und schreibe sechs Chorformationen wechselten sich in einem knapp zweistündigen Programm ab und auch das Orchester hatte einen umjubelten Auftritt. Zu Beginn wandte sich Bischof Ulrich Neymeyr mit eindringlichen Worten an das Publikum der bis auf den letzten Platz gefüllten Reglerkirche. Er erinnerte u.a. an die Verantwortung jedes Einzelnen für den Frieden im eigenen Umfeld, aber auch daran, alle Friedensbemühungen zu unterstützen. Danach gehörte die Bühne für fast zwei Stunden den Schüler:innen. Mit winterlichen und weihnachtlichen Klängen aus den unterschiedlichen Musikgenres begeisterten aber nicht nur die Kinder und Jugendlichen. Auch der Lehrerchor sorgte nach seinem Auftritt für einen Jubelsturm.

Ein Dank gilt allen Beteiligten für ihre zeitintensive und aufopferungsvolle Arbeit, allen voran die Schüler:innen, Ehemaligen und Lehrer:innen für Gesang und instrumentalen Darbietungen, der Technik AG für die professionelle Umrahmung, die Chor- und Orchesterleiter:innen für die Geduld in der Vorbereitung, den Moderator:innen für die Führung durchs Programm und allen anderen, die zum Gelingen des Abends beigetragen haben.

Joachim Schindler

Ein etwas ausführlicherer Bericht zum Advenskonzert kann hier nachgelesen werden; dazu gibt es noch viele Bilder