In nur einem Jahr gebaut

Apoldas Katholiken feiern 125jähriges Bestehen ihrer Kirche

Bild: Daniel Pomm

Apolda (dp/aw). Seit 125 Jahren steht in Apolda in der Stobraer Straße die katholische Kirche St. Bonifatius.

Seit der Reformation hatte es bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts keine Katholiken in der Stadt gegeben.   Erst mit dem wirtschaftlichen  Aufschwung kamen sie nach Apolda; ihre Zahl wuchs so stark an, dass ein Gottesdienstraum in der Stadt gemietet werden musste. Der persönliche Einsatz vieler Gemeindemitglieder und viele  Spenden ermöglichten den Bau einer Kirche. Nach nur einem Jahr konnte diese 1894 eingeweiht werden.

In ihre 125jährige Geschichte fallen die Schrecken der Weltkriege (der Kirchbau selbst blieb vom Krieg verschont), die Repressalien zweier Diktaturen sowie der Einsatz der Menschen bei der friedlichen Revolution 1989. 

Bis 2017 war St. Bonifatius eine selbstständige Pfarrei; jetzt gehört sie zur Pfarrei Jena. Was sie prägte und prägt sind die Menschen, die sich in ihr und für sie engagieren. Bis heute ist für die Gemeinde die Verbundenheit mit ihrer Kirche, das Leben in ihren gewachsenen Traditionen und der Zusammenhalt vor Ort wichtig.

Termine rund um das Jubiläum:

-    Ausstellung zu 125 Jahren Bonifatiuskirche: 1.-30.09., freitags-sonntags
-    6.9. 19:30 Uhr Festkonzert im Rahmen des 14. Internationalen Militärkammermusikfestivals
-    7.9. 16:00 Uhr Musical „Daniel“, durch den Kinder- und Jugendchor der Pfarrei
-    8.9. 13:30 Uhr Festhochamt mit Weihbischof Dr. Hauke, anschl. Gemeindefest