Mit einem
Vorständeseminar begann der Kolping-Diözesanverband Erfurt am vergangenen
Wochenende (11./12. Januar) das "Kolping-Jahr 2013". Die
Verantwortlichen der 22 Kolpingsfamilien des Bistums trafen sich dazu im
Erfurter Bildungshaus St. Ursula, um mit dem langjährigen Generalsekretär des
Internationalen Kolpingwerkes, Hubert Tintelott (Köln), über das gegenwärtige
und zukünftige Wirken des Sozialverbandes zu beraten.
Mit Blick auf die
nicht alltägliche Vita des seligen Adolph Kolpings, dessen 200. Geburtstag am
8. Dezember 2013 weltweit begangen wird, erinnerte Hubert Tintelott (Mitglied
des ZdK) daran, dass der "Gesellenvater" sein großes soziales Werk
vor allem dank seines tiefen Gottvertrauens und seiner ansteckenden
Menschenliebe schaffen konnte. Die Nöte der Zeit hätten Kolping, wie er einmal
selbst formuliert habe, gelehrt, was zu tun ist. Das gelte heute
uneingeschränkt auch für seine in 61 Ländern der Erde wirkenden Anhänger, so
Tintelott.
Die
Kolpingsfamilien des Bistums beschlossen ihrerseits, auch im Jubiläumsjahr 2013
aktive Glaubens-, Lebens-, Bildungs- und Aktionsgemeinschaften für viele zu
sein. Dazu wolle man die bestehenden Netzwerke weiter ausbauen, aber ebenso die
Angebote des Diözesanverbandes, z.B. Praxisbegleiter, nutzen.
Abschließend lud
Diözesanvorsitzender Diakon Kowarsch alle Kolpingfreunde bereits heute zu einem
Pontifikalamt in den Erfurter Dom ein, mit dem am 2. Advent 2013 der 200.
Kolping-Geburtstag auch in Thüringen festlich begangen werden soll.
Quelle: Pressemitteilung des Kolping-Diözesanverbands Erfurt. Den Inhalt verantwortet
der Absender.
15.1.2013