Erfurt (kathbüro). Anlässlich der Gedenkstunde im Thüringer Landtag für die Opfer des Nationalsozialismus, an der auch Vertreter der Kirchen teilnahmen, erklärte der Leiter des Katholischen Büros, Winfried Weinrich, dass das parteiübergreifende gemeinsame Gedenken und Handeln aller politisch Verantwortlichen und Gewählten im Parlament ein Hoffnungszeichen für die demokratische Kultur Thüringens darstelle. Leider sei dieser parlamentarische Konsens mit Blick auf benachbarte Bundesländer keine Selbstverständlichkeit. "Die Erinnerung an Auschwitz darf nicht nur an einen Jahrestag gebunden sein, sondern verlangt nachhaltige Lernprozesse der nachwachsenden Generationen", fügte Weinrich hinzu.
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