"Familienarbeit anerkennen!"

Familienbund des Bistums Erfurt zum 1. Mai

Pressemitteilung des Familienbundes der Katholiken im Bistum Erfurt:*


Erfurt (familienbund). Zum "Tag der Arbeit" fordert der Familienbund der Katholiken ein Ende der Diskriminierung der Familienarbeit. Die Leistungen der Familien müssen endlich als wichtige Arbeit zum Nutzen der ganzen Gesellschaft anerkannt und honoriert werden.

Landesvorsitzender Andreas Malur: "Es wird höchste Zeit, dass die Familienarbeit endlich angemessen anerkannt wird. In einer Dienstleistungsgesellschaft gehört die Fürsorge für die nachwachsende Generation zu den wichtigsten Dienstleistungen überhaupt. Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern erfolgt zuerst in den Familien. Die Familien sind es leid, dass die Gesellschaft diese Tätigkeiten nur dann als Arbeit anerkennt und angemessen honoriert, wenn sie außerhalb der Familie verrichtet werden."


Die Geringschätzung der Familienarbeit zeigt nach Malur schon jetzt gravierende Folgen: Immer weniger junge Menschen seien bereit, Verantwortung für Kinder zu übernehmen. Der resultierende Geburtenrückgang gefährde die Zukunft der ganzen Gesellschaft. Private und gesetzliche Altersvorsorge kämen wegen mangelnden Nachwuchses ins Wanken.


Malur weiter: "Wir fordern eine angemessene Anerkennung der Familienarbeit. Erst wenn die 7-Tage-Woche der Familienarbeit nicht weniger Geld bringt als die Arbeitslosigkeit, hat diese Gesellschaft wieder eine Zukunft!"


Kurt Herzberg



*Die Verantworung für den Inhalt der Pressemitteilung liegt beim oben angeführten Absender



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