Erster Eichsfeld-Referent

Gerhard Jünemann tritt in das Katholische Büro ein


Der "Neue" für?s Eichsfeld:
Gerhard Jünemann
Der Eichsfelder Gerhard Jünemann tritt in das Katholische Büro ein

Erfurt/Heilbad Heiligenstadt (BiP). Die katholische Kirche in Thüringen ist ohne das Eichsfeld nicht zu denken. Mehr als die Hälfte aller Katholiken des Bistums Erfurt leben dort in einem Gebiet, das katholisch geprägt ist und nach wie vor volkskirchliche Strukturen aufweist. Die Besonderheit des Eichsfeldes machen nicht zuletzt das religiöse Leben und sein Brauchtum aus.


Es entspricht also der Bedeutung dieser Region, wenn im Katholischen Büro Erfurt eigens eine Referentenstelle für das Eichsfeld eingerichtet wird. Das Katholische Büro vertritt im politischen Raum die katholischen Bischöfe, deren Bistümer in Thüringen liegen (Erfurt) oder territorial in den Freistaat hineinragen (Dresden-Meißen und Fulda), und hält den Kontakt zu Landesregierung, Parlament, Parteien, Gewerkschaften und anderen politischen Vertretern und Gremien.


Ab 1. November wird der Eichsfeld-Referent den Leiter des Katholischen Büros, Ordinariatsrat Winfried Weinrich, unterstützen, um diese Aufgaben zu bewältigen. Gerade durch die Kommunalisierung ehemaliger Landesaufgaben hat sich das Arbeitsfeld des Büros erweitert. Weinrich freut sich darum, dass für den neuen Posten der bisherige Geschäftsführer des Marcel-Callo-Hauses, Ordinariatsassessor Gerhard Jünemann, gewonnen werden konnte.


Jünemann (58) kennt sich wie kaum ein Zweiter im Eichsfeld aus und hat seine politischen und kommunikativen Kompetenzen schon als Regionalbeauftragter des Bistums Erfurt unter Beweis gestellt. "Man kennt und schätzt Gerhard Jünemann im Eichsfeld, und das sind nicht die schlechtesten Voraussetzungen für die neue Referentenstelle im Katholischen Büro", meint Winfried Weinrich, mit dem Jünemann seine Arbeit künftig abstimmen wird.


Auch wenn Eichsfeld-Referent Jünemann dabei alles geben wird - das Marcel-Callo-Haus (MCH) darf nach wie vor auf ihn zählen. Sein Büro bleibt weiterhin in der Lindenallee 21, und dort wird er nicht nur für das Katholische Büro arbeiten, sondern auch als Verwaltungsleiter des MCH, für das er seit Jahrzehnten gewirkt hat. Denn so ganz hat Gerhard Jünemann doch nicht auf das Marcel-Callo-Haus verzichten wollen.

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