Entscheidung für das Christentum

Bischof erteilt 23 erwachsenen Thüringern in einer "Feier der Einschreibung" die Zulassung zur Taufe in der Osternacht



Erfurt (BiP). Heutzutage ist es nicht mehr selbstverständlich, Christ zu sein. Das Traditionschristentum wandelt sich mehr und mehr zu einem Wahlchristentum. Das mögen manche bedauern, man kann es aber auch wie der Erfurter Bischof Joachim Wanke als Chance begreifen: "Der christliche Glaube wird wieder neu zu einer echten persönlichen Entscheidung."

Der Bischof freut sich darum, im Rahmen einer Feier der Einschreibung am Samstag, 25. Februar um 18 Uhr im Erfurter Dom, elf Männer und 12 Frauen zu ihrer Taufe in der Osternacht zuzulassen. Außerdem werden die Taufbewerber im Alter von 15 bis 81 Jahren in der Osternacht das Sakrament der Firmung empfangen und zum ersten Mal zur heiligen Kommunion gehen.

Bei der Feier der Einschreibung erklären die Taufbewerber öffentlich ihre Entschlossenheit, Christ zu werden und ihr Leben nach christlichen Maßstäben auszurichten. Anschließend tragen sie sich feierlich im Beisein des Pfarrers, ihrer Paten und von Vertretern ihrer Gemeinde in das Taufbuch der Heimatpfarrei ein. Mit der Eintragung unterstreichen die erwachsenen Täuflinge, dass sie sich in der österlichen Bußzeit, auch Fastenzeit genannt, weiterhin ernsthaft auf die Eingliederung in die Kirche vorbereiten wollen.

Die Heimatpfarrer beauftragt der Bischof in der gleichen Feier, den Bewerbern die Eingliederungssakramente in der Osternacht zu spenden. Durch den Empfang der Sakramente Taufe, Firmung und Eucharistie, auf den sie sich in der Regel ein Jahr lang vorbereitet haben, werden die 23 Erwachsenen Mitglieder der katholischen Kirche.

Lexikon: Taufe, Katechumenat

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