"Elisabeth bewegt"

Das Bistum Erfurt eröffnet am 18. November das Elisabeth-Jahr


Das Bistum Erfurt eröffnet am 18. November das Elisabeth-Jahr anlässlich des 800. Geburtstages seiner Patronin...

Erfurt (BiP). Mit einem Pontifikalgottesdienst im Erfurter Dom und einer Feierstunde auf der Erfurter Messe eröffnet das Bistum Erfurt am Samstag, 18. November das Gedenkjahr zum 800. Geburtstag seiner Bistumspatronin, der heiligen Elisabeth von Thüringen (1207-1231). Bis Ende 2007 finden im Bistum über 100 Veranstaltungen zum Elisabeth-Jahr statt, davon viele in ökumenischer Verantwortung.


Einen ersten ökumenischen Akzent zum Elisabeth-Jahr setzen die Thüringer Kirchen am Samstagabend (18.11.). Um 18 Uhr sind alle katholischen und evangelischen Kirchengemeinden vom katholischen Bischof Joachim Wanke und den evangelischen Bischöfen Christoph Kähler und Axel Noack eingeladen, ihre Kirchenglocken anlässlich des Elisabeth-Gedenkens beider Kirchen zu läuten.


Am Gedenktag der heiligen Elisabeth (19. November) feiern die katholischen Kirchengemeinden die Eröffnung des Elisabeth-Jahres. In allen Gottesdiensten wird ein gemeinsamer Hirtenbrief der Bischöfe von Erfurt und Fulda zum Elisabeth-Jahr verlesen. Marburg, die letzte Wirkungsstätte von Elisabeth und der Ort ihres Begräbnisses, liegt auf dem Gebiet des heutigen Bistums Fulda.


Während der Eröffnungsfeierlichkeiten des Bistums Erfurt unter dem Motto "Elisabeth bewegt" beginnt auch der "Elisabethweg", auf dem eine Figur der Heiligen während des Gedenkjahres durch alle Gemeinden des Bistums getragen wird.


Erfurts Bischof Joachim Wanke zelebriert den Eröffnungsgottesdienst des katholischen Gedenkjahres mit den Pfarrern der Elisabeth-Gemeinden des Bistums. Der Gottesdienst im Erfurter Dom beginnt um 10 Uhr. In seiner Predigt wird Bischof Wanke über das Thema "Barmherzigkeit" sprechen. Zum Ende der Messe wird die Figur des Elisabethweges gesegnet und danach zur Erfurter Messe gefahren, der ersten Station des Elisabethweges.


Dort findet ab 13 Uhr eine Feierstunde mit 500 geladenen Gästen statt. In der großen Mehrzahl sind es Diakonats-, Kommunion- und Caritashelferinnen und -helfer aus den Pfarrgemeinden des Bistums, denen mit der Feier für ihren ehrenamtlichen Einsatz im Sinne der heiligen Elisabeth gedankt werden soll. Zum bunten Programm gehören Musik, Filme, Interviews und Spielszenen. Auch Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus wird in einem Kurzinterview die Fragen der Moderatoren beantworten.


Zum Ende der Feierstunde übergibt Bischof Wanke die Elisabeth-Figur aus dem Gottesdienst an die Pfarrei St. Marien in Heiligenstadt, der ersten Gemeinde-Station des Elisabethweges, der die Auseinandersetzung der Kirchengemeinden mit der Bistumspatronin und ihrem Lebenszeugnis fördern soll. Höhepunkt und Ende des Elisabethweges ist die zweitägige Bistumswallfahrt im September kommenden Jahres, die als Elisabethfest gestaltet wird.


Die Feierstunde schließt mit Abschiedsworten des Bischofs und einem Segen.



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