Ein Werk, das Spuren hinterlässt

Erfurter Kolping-Diözesanversammlung 2013



Caritas-Direktor Heller überbringt die Grüße des Diözesan-Administrators


Für weithin sichtbare Spuren, die das Thüringer Kolping-Bildungswerk in den vergangenen 22 Jahren im Freistaat hinterlassen hat, wurde es auf der diesjährigen Diözesanversammlung des Kolpingwerkes (13. April) mit einer symbolischen hölzernen "Schuhsohle" geehrt. Das selten vergebene Präsent will einerseits an den vor 200 Jahren geborenen Schuhmacher und späteren Sozialreformer Adolph Kolping erinnern, andererseits aber auch das segensreiche Wirken des Thüringer Kolping-Bildungswerkes in Sachen Lehr- und Lebenshilfe für benachteiligte Jugendliche sowie Suchtkranke öffentlich würdigen.

Unter Leitung von Geschäftsführer Jürgen Stobrawa, dessen Aufgaben nach 22 Dienstjahren jetzt Thadäus König übernahm, habe sich das Bildungswerk, wie Diözesanvorsitzender Diakon Hans-Josef Kowarsch betonte, an seinen fünf Thüringer Standorten in Fragen beruflicher Aus- und Weiterbildung einen ausgezeichneten Ruf erworben und als Partner vieler Institutionen bewährt.

Ausgezeichnet wurden auf der Konferenz ebenso weitere besonders einsatzfreudige Vertreter der 21 Kolpingsfamilien des Bistums sowie die Mitglieder Gerhard Roth, Dorothea Sander, Ursula Jahn und Norbert Hecke, die vor allem in der Sozialen Selbstverwaltung, in Arbeitnehmervertretungen, im Katholikenrat oder in der eigenen Geschichtskommission aktiv tätig sind.

Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes, den Thomas Streicher (Nordhausen) vorstellte, wurden viele weitere Aktivitäten genannt: z.B. die regelmäßige Kolping-Kinderwoche in  Heiligenstadt, die umfangreiche Rumänien- und Ukrainehilfe des Kolpingwerkes, die zahlreichen Familien- oder Frauenwochenenden, Seniorenfreizeiten sowie Paketaktionen. Besonders  umfangreich war diesmal aber die Bilanz der Kolpingjugend, die u.a. über ihre Renovierungsarbeiten in einem ukrainischen Kindergarten oder den Aufbau einer "Kolping-Community" berichtete.

Im Studienteil der Beratung, die traditionell im Erfurter Kolping Bildungs- und Begegnungs-zentrum (Wermutmühlenweg/Kolpingstraße) stattfand, hatten Angela Ruhr und Annette Müller das verbandseigene Zukunftsprojekt "Wer, wenn nicht wir selbst.." bilanziert und gemeinsam mit den Teilnehmern aus ganz Thüringen beraten, wie der Verband in seiner Lebendigkeit und Vielfalt weiter gestärkt werden kann. Darüber werde  auch ein großes "Geburtstagsbuch" Auskunft geben, das von allen Kolpingsfamilien des Bistum bis zur Geburtstagsfeier am 8. Dezember im Erfurter Dom/Coelicum geschrieben wird.

Zu Beginn der Tagung hatte Caritasdirektor Bruno Heller die herzlichen Segenswünsche des Diözesanadministrators Weihbischof Dr. Reinhard Hauke überbracht. Pfarrer Horst Klemm, Präses in Weimar, betonte zuvor in  einem geistlichen Wort an die Kolpingmitglieder, dass unser Glaube immer in der Liebe zu Gott und den Menschen wirksam werden müsse.

Michael Meinung


Quelle: Pressemitteilung des Kolping-Diözesanverbandes Erfurt. Den Inhalt verantwortet der Absender.

14.4.2013