"Das Recht auf den eigenen Ton" proklamieren am 20. September rund 1.500 Kinder auf dem Willy-Brand-Platz in Erfurt (Bahnhofsvorplatz). Aus allen Landesteilen Thüringens kommen die Kinder aus evangelischen und katholischen Kitas und Grundschulen von 10 bis etwa 13 Uhr zusammen. Damit steht der Landeshauptstadt in der kommenden Woche vor dem Papstbesuch noch ein Großereignis ins Haus.
Mit dem Motto "Das Recht auf den eigenen Ton" rücken die Veranstalter aus Caritas, Diakonie, Evangelischer und Katholischer Kirche die Bildung durch Kreativität, die Förderung von Begabungen und einen umfassenden Bildungsbegriff für die ganze Persönlichkeit von Kindern in den Fokus. "Wenn Teilhabegerechtigkeit im Bildungspaket durch einen Gutschein von 10 Euro monatlich für die Musikschule hergestellt werden soll, dann hat Politik noch nicht verstanden, welche Förderungspotenziale und welche Entwicklungschancen in der kreativen Freizeitgestaltung stecken", sagt Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Mitteldeutschland. "In den unseren Kindereinrichtungen gehören kreative Angebote und musische Bildung immer zum Programm, in der Freizeit bleibt vielen Kindern die kreative Entfaltung verwehrt."
Der Weltkindertag am 20. September ist alle zwei Jahre Anlass für eine gemeinsame Feier der kirchlichen Kinderbildungsstätten. Am kommenden Dienstag steht die Musik im Vordergrund - nicht nur auf der Bühne, sondern mit allen Kindern gemeinsam in einem großen Kamm-Blasorchester. Begrüßt werden die Kinder von Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein. Den Mittagstisch decken dann gemeinsam die Thüringer Ministerin Marion Walsmann, Weihbischof Dr. Reinhard Hauke, Oberkirchenrat Eberhard Grüneberg, Oberbürgermeister Andreas Bausewein, MDR-Moderator Paul Andreas Freyer und die beiden FC Rot-Weiß-Kicker Marcel Reichwein und Fikri El Hai Ali.
Quelle: Gemeinsame Pressemitteilung der Caritas und der Diakonie in Thüringen. Für den Inhalt sind die Absender verantwortlich.