Am ältesten und bedeutendsten Wallfahrtsort des Bistums Erfurt, dem Hülfensberg, ging es gestern (16. September) hoch hinaus. Nach umfangreichen Dach- und Turmsanierungsarbeiten bekam der Kirchturm seine neu vergoldete Turmkugel wieder.
Das seit Jahren immer wieder not-reparierte Dach der Kirche hatte aufgrund witterungsbedingter Schäden dringend eine Generalsanierung und eine Neueindeckung nötig.
Die Innensanierung der Kirche war bereits 2006 – 2007 erfolgt.
Bevor die „neue“ Turmkugel wieder auf den Turm gebracht werden konnte, wurde sie im Beisein der Franziskanerbrüder, des für die Kirche zuständigen Pfarrers Mathias Mötzung, den Handwerkern, der Leiterin des Bischöflichen Bauamtes Region Eichsfeld Cornelia Schimek sowie einigen Medienvertretern und Interessierten mit zwei Dokumentenhülsen befüllt. In diese wurden Abschriften von Urkunden aus den Jahren 1890 – 1910, die Dach und Turm der Kirche betreffen, gelegt. Ebenso die aktuelle Tageszeitung, ein Foto, welches die Patrone der zur Pfarrkirche St. Ursula (Geismar) gehörenden Kirchen zeigt u.a. Zeugnisse, die für die Geschichte der Wallfahrtskirche von Bedeutung sind. Auch die aktuellen Gebetsanliegen der Franziskaner durften nicht fehlen.

Suchbild: Wo ist die Turmkugel? Gut eingewickelt in Decken rechts unten

Dokumente, die in die Hülsen kommen

Br. Othmar liest einen handgeschriebenen Zettel vor, der in der Turmkugel lag

"Am 31.12.1981 ist hier Br. Reinhold herumgeklettert und hat aus jeder Dachkehle 2 Meter hohen Schnee geschaufelt"

Und das wird fotografisch festgehalten...für die Ewigkeit oder so ähnlich

Während die einen nach oben steigen mussten,

wurde die Kugel nach oben zur Kirchturmspitze gefahren

Und er hat den besten Blick ins und über das schöne Eichsfeld
Fotos: Christine Otto / Andrea Wilke





