Eli-Rap begeistert bei der Eröffnung des Elisabeth-Jahres...
(BiP). Der Elisabeth-Rap ist im Rahmen des Spielerziehungsunterrichtes der Erzieherklasse 3 an der Berufsbildenden Schule St. Elisabeth in Erfurt entstanden und wurde in der Feierstunde zur Eröffnung des Elisabeth-Jahres im Bistum Erfurt aufgeführt. Die Musik stammt vom Musiklehrer der Schule, Frank Kießling, für den Text bat die Schülerin Josefine Kühmel - sie spielte die Elisabeth - ihren Freund Sebastian Iffarth um Hilfe. Der Abiturient ist Hip-Hop-Musiker und textete, was die Schülerinnen und Schüler unter Leitung der Schulleiterin Christiane Kirschner in Tanz umsetzten. Verdiente Beifalssstürme! Hier nun - leider ohne Musik und Tanz - der Text des Eli-Raps:
Chorus:
Das ist die Geschichte von Elisabeth,
Sie war umstritten, doch das hat sie nicht niedergestreckt,
Sie war nie interessiert an `nem reichen Gedeck,
hat ihr Geld in die Pflege der Armen gesteckt.
Elisabeth:
Ich habe viele Menschen vor dem Tode bewahrt,
währenddessen haben Reiche nicht an Mode gespart.
Adliger (zu Elisabeth):
Ich kann dich nicht verstehen, du bist privilegiert.
Wie kann es sein, dass dich das Leid der Bettler interessiert?
Ich denke nicht daran, meinen Reichtum zu teilen,
nicht mal, sollte mich der Tod ereilen.
Bettler (zu Elisabeth):
Ich bin sehr skeptisch und muss dir misstrauen,
denn du bist reich, hilfst uns und bist eine Frau.
Deine Bemühungen sind groß, doch die Veränderung ist klein,
es gleicht dem Tropfen auf dem heißen Stein.
Elisabeth (zu allen):
Man muss die Menschen froh machen und sein Hab und Gut teilen,
denn das hilft ein bisschen, die ungerechte Welt zu heilen.
Es gibt nur Wenige, die unendlichen Reichtum haben,
es sind die meisten, die ihr Leben nicht ertragen.
Adliger (zum Bettler):
Geh bloß von mir weg, sonst wird mir schlecht
und das Geld bleibt nach wie vor beim Adelsgeschlecht.
Bischof (zu allen):
Ich sage Stop, ihr hört das Sprachrohr von Gott
und der mangelnde Respekt hat mich sehr geschockt.
Elisabeth liebt ihre Nächsten und besonders Christus.
Dass ihr gegen sie sprecht, grenzt schon an Sadismus.
Die Armen bekommen Nahrung und ein neues Hemd
Und die Kirche erhält davon faire 10 Prozent.
Chorus:
Von überall Kritik, doch sie war nie beleidigt,
sie ging ihren Weg und wurde schließlich heilig.
Ihre Taten geraten niemals in Vergessenheit,
denkt an Elisabeth, ein Wohltäter der Menschheit.
Rechte: Sebastian Iffarth (Text), Frank Kießling (Musik)

