Das Grab als Medium

Gastvorlesung von Prof. Dr. Andreas Merkt, Regensburg, am Theologischen Forschungskolleg der Universität Erfurt

"Das Grab als Medium" ist der Titel einer öffentlichen Vorlesung von Prof. Dr. Andreas Merkt, Gastwissenschaftler am Theologischen Forschungskolleg der Universität Erfurt, die am kommenden Montag, 16. Januar, stattfindet. Beginn ist um 19.30 Uhr im Hörsaal Coelicum, Domstraße 10. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.

Die Friedhofs- und Bestattungskultur hat über die Jahrhunderte immer auch zum Ausdruck gebracht, welche Vorstellungen Menschen vom Tod und einem Leben nach dem Tod haben. Für das Christentum lassen sich solche Botschaften bereits an frühchristlichen Gräbern ablesen. In seinem Vortrag wird Prof. Dr. Andreas Merkt der Frage nachgehen, was die Bilder und Inschriften am Grab zum Ausdruck bringen? Was sagen sie aus über das Selbstverständnis und die Jenseitsvorstellungen des Verstorbenen, seiner Angehörigen und der kirchlichen Gemeinschaft?

Merkt ist Professor für Historische Theologie, Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg. Im Wintersemester 2011/12 ist er Fellow am Theologischen Forschungskolleg der Universität Erfurt, wo er sich in einem Forschungsprojekt mit christlicher und paganer Bestattungspraxis in der Antike beschäftigt.

www.uni-erfurt.de/theologisches-forschungskolleg


Quelle: Pressemitteilung der Universität Erfurt. Für den Inhalt ist der Absender verantwortlich.