Bonifatiuswerk unterstützt Bauvorhaben im Bistum Erfurt

Fünf Projekte in Erfurt, Friedrichroda, Greußen und Witterda

Paderborn/Erfurt (BiP/bonifatiuswerk). Das Paderborner Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken fördert 2006 fünf Bauprojekte im Bistum Erfurt mit insgesamt 420.000 Euro:

  • Erfurt, Kath. Filialgemeinde St. Crucis: Außensanierung der St. Crucis Kirche (100.000 ?)

  • Erfurt, St. Marien-Dom zu Erfurt: Modernisierung und Umbau des Westtraktes des Kapitelgebäudes (150.000 ?)

  • Friedrichroda, Säkular-Institut Schönstätter Marienschwestern: Grundsanierung des Tagungs- und Schulungshauses (100.000 ?)

  • Greußen, Kath. Filialgemeinde St. Marien: Außensanierung der Kirche und Umbau / Sanierung des Gemeindebereiches incl. Inneneinrichtung (50.000 ?)

  • Witterda, Kath. Pfarrgemeinde St. Martin: Schaffung und Ausstattung von Gemeinderäumen (20.000 ?)

Auf seiner jährlichen Vergabe-Sitzung hatte der Generalvorstand des Bonifatiuswerkes 111 Bauhilfen und Sonderförderungen für die Diasporagebiete der Deutschen und Nordischen Bischofskonferenz sowie für Estland und Lettland beschlossen. Insgesamt stellt das Werk für das Jahr 2006 7.213.780 Euro zur Verfügung. Das ist eine Steigerung um mehr als 24 Prozent im Vergleich zum laufenden Jahr, in dem 74 Projekte mit 5,8 Millionen Euro gefördert wurden.


Der Präsident des Diaspora-Hilfswerkes, Georg Freiherr von und zu Brenken, begründet die Erhöhung der Bauhilfe mit den deutlich gestiegenen Antragszahlen aus den Bistümern: "Wir spüren ganz klar, dass viele Gemeinden und Diaspora-Diözesen ohne die Hilfe der Förderer unseres Werkes wichtige Projekte nicht mehr auf den Weg bringen könnten. Daher ist es für uns eine besondere Verpflichtung, die Bauhilfen für 2006 entsprechend anzuheben. Wir freuen uns, in einem so großen Umfang helfen zu können."


Vielen Diaspora-Gemeinden fehlten die notwendigen Eigenmittel für Bau- und Renovierungsmaßnahmen, die oftmals Voraussetzung für die Förderung durch das jeweilige Bistum sind. Die Pfarrgemeinden seien daher auf die Solidarität und Unterstützung der Mitchristen aus ganz Deutschland angewiesen. "Deshalb", so Generalsekretär Prälat Clemens A. Kathke, "gilt unser Dank allen, die dem Bonifatiuswerk ihre Spende anvertrauen. Nur so können wir jene Christen unterstützen, die als Minderheit unter Anders- und Nichtglaubenden leben. Mit dieser Hilfe erhält der Glaube in einem vorwiegend areligiösen Umfeld neue Perspektiven und Möglichkeiten der Entfaltung".


Das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken unterstützt in Deutschland besonders die ost- und norddeutschen Diaspora-Bistümer, da der Anteil der Katholiken dort häufig nur zwischen 3 bis 7 Prozent der Gesamtbevölkerung beträgt.



www.bonifatiuswerk.de