Ausgezeichnete Bildungsarbeit

Verleihung der Elisabeth-Medaille an Brigitta Krause und Maria Kaufhold durch Bischof Ulrich Neymeyr

Maria Kaufhold, Bischof Ulrich Neymeyr, Brigitta Krause (v.l.); Bild: Martin Fahnroth

Zum Abschluss ihres Berufslebens als Religionslehrerin und Fachberaterin wurden am 9. Februar  Brigitta Krause und Maria Kaufhold für ihre herausragende Arbeit geehrt. Bischof Ulrich Neymeyr verlieh ihnen in Erfurt die Elisabeth-Medaille des Bistums.

Maria Kaufhold war als Fachberaterin für die Regelschule seit Mitte der 90er Jahre überwiegend im Eichsfeld tätig; Brigitta Krause als Fachberaterin für das Gymnasium, ebenfalls seit Mitte der 90er Jahre, wirkte schulamtsübergreifend in ganz Thüringen.
Nun gehen beide zum Schulhalbjahr 2022/23 in den Ruhestand.

Frau Kaufhold und Frau Krause haben sich als staatliche Religionslehrerinnen in besonderem Maß von der Einführung des katholischen Religionsunterrichts nach der Wende 1989/90 an bis heute für den Aufbau und die Weiterentwicklung des katholischen Religionsunterrichts in Thüringen verdient gemacht.

In Zusammenarbeit mit der Schulabteilung des Bistums und dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung/ Lehrplanentwicklung und Medien (Thillm) haben beide viele neue Themenbereiche für Fortbildungen erschlossen und den Religionsunterricht ständig weiterentwickelt. Schon sehr früh haben sie sich dem Thema Digitalisierung geöffnet und konnten so auch das Projekt KathReliOnline gemeinsam mit dem Thüringer Bildungsministerium, dem Thillm und dem Bistum voranbringen.

Als staatliche Fachberaterinnen haben sie die Schulen und insbesondere die Lehrkräfte in unterrichtsrelevanten Fragen durch ihre fachlichen Kompetenzen und praktischen Erfahrungen unterstützt. Beide waren an der Entwicklung mehrerer Lehrplangenerationen für die Katholische Religionslehre maßgeblich beteiligt. Sie bildeten Lehrkräfte mit aus, führten regelmäßige regionale Fortbildungen durch und begleiteten andere Lehrkräfte bei den Abschlussprüfungen  Thüringer Regelschulen und Gymnasien.

Mit der Elisabeth-Medaille, die grundsätzlich nur an ehrenamtlich Tätige verliehen wird, werden die beiden Fachberaterinnen deshalb ausgezeichnet, weil sie sich weit über den normalen beruflichen Einsatz hinaus für den katholischen Religionsunterricht engagiert haben.

Der Austausch unter den Lehrkräften und die Weiterentwicklung des katholischen Religionsunterrichts war ihnen ein besonderes persönliches Anliegen und hat ihnen nach eigenem Bekunden persönlich immer viel gegeben.

Für die Verbreitung des christlichen Glaubens in Thüringen haben sie sich in hohem Maße verdient gemacht.


Die Elisabeth-Medaille ist nach der heiligen Elisabeth von Thüringen (1207-31) benannt, der Erfurter Bistumspatronin, die als Vorbild christlicher Nächstenliebe gilt.

 

                                                                 
                                                                  Bild: Peter Weidemann