"Ausdauer haben"

Predigt von Bischof Joachim Wanke bei der Männerwallfahrt des Bistums Erfurt 2003

"Rede nicht so lange herum! Was ist Fakt?" So sagen wir, wenn wir den Eindruck haben, da redet einer um den heißen Brei herum.

"Herr Doktor! Sagen Sie mir was los ist!"

"Kann ich mit Dir rechnen - oder kann ich nicht?"

"Stehst du zu deinem Wort, dass du mir damals am Traualtar gegeben hast - oder ist aus deinem Wort Wackelpudding geworden?"


Auf solche Fragen gibt es keine langen Antworten. Im Gegenteil: Je mehr einer bei solchen Fragen herumstottert, desto verdächtiger ist es. Ob einer (oder auch eine!) zu seinem, zu ihrem Wort steht, kann man nicht mit vielen Wörtern klären. Da reicht manchmal ein Blick in die Augen, und man weiß Bescheid.



"Wort des lebendigen Gottes"


Kann man Gott in die Augen sehen? Die Frage scheint vermessen - aber seit Jesus Christus, der ewige Sohn Gottes unser Menschenbruder geworden ist, dürfen wir diese Frage bejahen. Ja, Gott lässt sich anschauen. Er lässt sich berühren, gleichsam mit Händen fassen - in einem konkreten Menschenleben kommt er uns nahe.


Der 1. Johannesbrief fängt mit diesem Satz an: "Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir geschaut und was unsere Hände angefasst haben, das verkünden wir: das Wort des Lebens."


Gott sei Dank! Gott hat uns kein kluges Buch geschenkt, sondern einen Menschen. Er hat uns nicht durch viele Worte erlöst, sondern durch das eine, bleibende WORT, das Jesus Christus selber ist. In ihm ist das Ja Gottes gekommen, sagt der Apostel Paulus - und keine Macht der Welt kann dieses Ja rückgängig machen.


"Ein Mann - ein Wort!" Das sagen wir von einem, bei dem wir sicher sind, dass er verlässlich ist. Wenn der JA sagt, dann meint er auch JA - und wackelt nicht, auch wenn es schwierig wird.


Gott - ein Wort! Kein Wörterbuch! Kein Ja - Aber! Kein Ja, bei dem man erst das Kleingedruckte lesen muss! In Jesus Christus hat Gott uns alles gesagt, was er in seiner Liebe uns sagen wollte. Nun gilt es,



auf dieses Wort zu hören - und aus ihm zu leben.


Kürzlich hörte ich eine bittere Charakteristik einer misslungenen Ehe. Sie lautete so: Im 1. Jahr hörte sie auf ihn. Im 2. Jahr hörte er auf sie. Im 3. Jahr - hörten sie die Nachbarn!


Da hat etwas nicht geklappt mit dem Hören! Die eigentliche Botschaft, die ein Mensch aussendet, ist nicht unbedingt in den Wörtern enthalten, die er oder sie ausspricht. Es gibt bei den entscheidenden Gesprächen ein Wort hinter den Wörtern, ein Signal, dass man aufmerksam wahrnehmen muss, das man leicht überhören kann - sonst läuft etwas schief.


Ich meine: Wirklich christliches Leben fängt nicht dort an, wo Gott auf uns hören soll. Ich bin manchmal erschrocken, wie wir Gott manchmal in den Fürbitten der Hl. Messe zu einem Feuerwehrmann degradieren. >Wir sagen ihm - wo es lang gehen soll, als ob wir immer so genau wüssten, was uns zum Heile dient.


Natürlich: Unsere Bitten sollen und dürfen wir aussprechen. Das ist gut und richtig. Aber 1. soll gelten: Macht nicht so viele Worte, als ob Gott bezüglich seiner Weltregierung von uns belehrt werden müsste. Und vor allem 2.: Ist es nicht um vieles wichtiger, dass zunächst wir hören?


Ich höre von unserem Herrn z.B. dieses Wort. Es findet sich am Ende seines Sämann-Gleichnisses: "Auf guten Boden ist der Samen bei denen gefallen, die das Wort mit gutem und aufrichtigen Herzen hören, daran festhalten und durch ihre Ausdauer Frucht bringen!" Das ist ein Wort für katholische Männer im Jahr 2003. Ich möchte aus diesem Satz nur ein einziges Stichwort herausgreifen:



Ausdauer


Das Wort hat heute keinen sonderlich guten Klang. Ausdauer? Nein - sofort will ich das oder jenes haben, jetzt und sogleich. "Genuss - sofort", das war mal eine Reklame für eine Zigarettenmarke. Lasst mich drei Bereiche nennen, bei denen Ausdauer heutzutage besonders wichtig ist.



1. Ausdauer im Einsatz für eine gerechte und solidarische Gesellschaft


Ausdauer, Geduld haben, reifen und wachsen lassen können - das ist in Zeiten der Marktwirtschaft nicht sonderlich gefragt. Schnelligkeit ist gefragt. Kommst du heute nicht, gehst du leer aus. Bist du heute nicht da, kommt ein anderer dir zuvor.


Ich gebe zu: Der Wettbewerb stimuliert. Manches klappt heutzutage besser als in der alten sozialistischen Planwirtschaft. Aber: Der Wettbewerb regelt nicht alles. Es verhilft nicht zu stabilen Ehen. Er erzieht nicht unsere Kinder zu verlässlichen Menschen. Er produziert keine Solidarität mit jenen, die nicht mithalten können. Soll z. B. im Gesundheitswesen wirklich der Wettbewerb alles regeln? Sollen Krankenhäuser Gesundheitskonzerne werden - bei denen man sich vor Abruf einer Dienstleistung erst als zahlungsfähig ausweisen muss?


Sicher: wir müssen unsere Ansprüche mäßigen. Diese atemlose Hetzjagd nach dem Neusten, dem Besten, dem Teuersten halten wir auf Dauer nicht aus. Darin haben verantwortliche Politiker recht, wenn sie das anmahnen. Wenn alle in der Hängematte liegen wollen, gibt es bald keinen mehr, der die Hängematte für die Schwachen und Hilflosen hält. Wir kommen ohne Solidarität nicht aus.


Ich habe nichts dagegen, wenn man Solidarität belohnt, vielleicht sogar mit materiellen Anreizen ausstattet. Da mag klugen Sozialpolitikern noch dieses oder jenes einfallen. Aber Solidarität ist mehr als Eigeninteresse. Sie lebt aus einer Grundhaltung, die sagt: Solange es meinem Nachbarn unverschuldet schlecht geht, muss ich für ihn mit meinen Möglichkeiten einstehen.


Liebe Männer! Das ist kein Freibrief für Faulheit. Natürlich muss jeder zunächst für sich und die Seinen sorgen. Eigenvorsorge ist durchaus auch ein christlicher Begriff, aber nicht Eigenvorsorge gegeneinander, sondern miteinander. Entweder kommen wir alle voran, etwa beim Abbau der Arbeitslosigkeit, oder wir bekämpfen uns auf Dauer wie verfeindete Indianerstämme, die um die besten Jagdgründe streiten. Besitzstände dürfen keine heiligen Kühe werden. Wir reden z. B. immer von der Angleichung Ost an den höheren Standard West. Wer redet eigentlich von der Angleichung West an den niedrigeren Standard Ost?


Ja, es soll gerecht zugehen. Aber auch solidarisch! Die hohe Arbeitslosigkeit ist ein Skandal. Andere Länder haben es doch auch geschafft, die Prozentzahlen der Arbeitslosen zu senken. Warum geht es nicht bei uns? Viele in unserem Volk sind zu einem solidarischen Teilen bereit. Für mich hat dies das Verhalten der Menschen nach der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr bewiesen. Darum gilt: Unser Land braucht Reformen, schon allein wegen der sinkenden Geburtenzahlen. Wir essen derzeit unsere Zukunft auf. Ein Umdenken tut not.


Sozialpolitik z.B. muss mehr sein als bloße Verteilungspolitik. Die Familien mit Kindern stärken, die Berufsbildung fördern, die Schulen und Hochschulen voranbringen - das alles ist auch Sozialpolitik! Ich bitte die Politiker in allen Parteien, die Wirtschaftsleute und die Gewerkschaften: Vertraut mehr auf die Einsicht der Menschen! Jeder vernünftige Hausvater weiß: Man darf auf Dauer nicht mehr ausgeben als man einnimmt.


Die Regierenden rufe ich auf: Stärkt die Fähigkeit und die Möglichkeiten der Menschen zu größerer Eigenverantwortlichkeit. Habt keine Angst, die Wahrheit zu sagen, auch wenn sie bitter ist. Nehmt eure Verantwortung für das Ganze der volkswirtschaftlichen Entwicklung wahr! Wozu haben wir euch sonst gewählt?


Aus gegebenem Anlass sei in dieser Stunde auch dies gesagt: Eben diesen Eindruck politischer Kurzatmigkeit hatte ich bei unserem jetzt scheidenden Thüringer Ministerpräsidenten Bernhard Vogel nicht. Ihm ging es glaubhaft um das ganze Land, um das Wohl aller Menschen hier im Freistaat und darüber hinaus. Ich freue mich, dass ihm das auch jene bescheinigen, die politisch anders denken als er. Für diesen Einsatz in Thüringen gebührt ihm Dank und Anerkennung.


Geduld haben, Ausdauer haben! Gerechtigkeit und Solidarität zugleich voranzubringen, geht nicht im Hau-ruck-Verfahren. Dazu braucht es Klugheit, Geschick, feste Prinzipien, Treue im Großen und im Kleinen, vor allem aber braucht es einen langen Atem. Unser Land braucht Menschen, die "Frucht bringen in Geduld", jeder an dem Platz, an den Gott ihn hingestellt hat. Ihr, liebe Wallfahrer, solltet dazugehören.


Lasst mich noch einen zweiten Aspekt aus diesem Wort Ausdauer herausstellen.

Der geht mehr in das Persönliche und Familiäre.



2. Ausdauer bei der Erziehung


Bei meinen Firmreisen und den Besuchen in den Gemeinden erfahre ich, dass es Eltern heutzutage mit ihren heranwachsenden Kindern schwer haben.


Ich höre: "Herr Bischof, was soll ich machen? Sie fahren am Wochenende Hunderte von Kilometern die ganze Nacht durch zu ihren Discos - und am Morgen habe ich Angst, ob sie mir den Jungen, das Mädchen im Zinksarg bringen." Ich übertreibe im Blick auf letzte tödliche Straßenunfälle hier im Eichsfeld nur unwesentlich.


Oder ich höre: "Herr Bischof, was sollen wir machen? Sie gehen einfach am Sonntag morgen nicht mit in die Kirche, weil sie meinen, sie hätten ein Anrecht darauf, sich auszuschlafen."


Oder die Schule: "Liebe Lehrer, was sollen wir als Eltern machen? Der Junge, das Mädchen hat einfach keinen Bock auf Schule - das müsst ihr Lehrer doch einsehen."


"Liebe Lehrausbilder!" Aber - hier stocke ich schon, weil es im Beruf eben nicht mehr geht, alle "Fünfe" gerade sein zu lassen. Wer bis dahin nicht erzogen ist, der wird spätesten hier im Beruf, wenn er?s denn packt, erzogen.


Ich will hier keine Schwarz-Weiß-Malerei betreiben. Unsere Jugend ist im Schnitt gut, aber ich meine: es geht ihr zu gut! Was ihr fehlt, ist nicht das Geld. Ich staune immer, wenn ich höre, was für starke Wagen die jungen Leute schon fahren. Es fehlt ihnen eher etwas anderes. Es fehlen ihnen Menschen, die Ziele aufzeigen können, die ihnen ein gutes Vorbild sind und die mit ihnen Geduld und Ausdauer haben, wenn sie ungeduldig sind.


Das höre ich immer wieder: "Ach, Herr Bischof, ich bin es leid! Ich habe mir schon den Mund fusselig geredet. Jetzt sage ich nichts mehr. Ich hab`s aufgegeben. Ich lass den Jungen, das Mädchen machen und gucke nicht mehr hin."


Genau dass, liebe Väter, halte ich für grundfalsch. Ein ordentlicher Mensch wird man nicht im Alleingang. Und ein richtiger Christenmensch wird man nur, wenn einem einer dabei zur Seite steht. Ich weiß: Das kostet Nerven. Aber ich bitte euch, bitte wirklich eindringlich: Entlasst eure Heranwachsenden nicht aus dem Gespräch. Damit meine ich nicht Schimpfen und Herumpoltern. Das bringt nichts. Damit meine ich aber: ein geduldiges, immer neues Reden und Argumentieren, und wenn es sein muss: Vier oder fünf Jahre lang!


Und ihr jungen Christen! Brecht nicht von euch aus das Gespräch mit den Eltern ab. Bringt vor, was euch ärgert, was euch unehrlich erscheint, was ihr besser machen wollt. Aber hört auch auf die Erfahrungen, die andere vor euch gemacht haben. Und denkt daran: Wirklich reif und erwachsen ist einer, der das Gute tut selbst dann, wenn es die Eltern sagen.


Ich weiß: In jeder Generation gab es diese Konflikte zwischen Jung und Alt. Junge Leute wollen gern mal schockieren. Grüne Haare sind noch kein Weltuntergang. Aber, liebe Väter, liebe Mütter! Junge Leute brauchen das Gespräch. Sie brauchen jemanden, der ihnen Alternativen zeigt, der sich auf ihre Argumente einlässt, der ihnen Grenzen setzt und ihnen sagt, was passiert, wenn man sie überschreitet. Vor allem: der ihnen ohne große Worte vorlebt, worauf es ankommt.


Nochmals: Lasst erkennen, dass ihr die jungen Leute gern habt. Zeigt ihnen, dass ihr sie verstehen wollt. Aber lasst nicht nach darin, selbst Flagge zu zeigen: "Junge, Mädchen, was du hier machst, ist falsch. Ich kann dich nicht daran hindern, aber du sollst wenigstens wissen, was ich für richtig halte!"


Und dann bleibt bei dem, was euch richtig und wichtig erscheint: den Gottesdienst zu besuchen, zu beten, ehrlich zu bleiben, dem Nachbarn zu helfen und die Ehe hochzuhalten.


Jung und Alt in den Familien rufe ich auf: Sorgt dafür, dass alle sich in der Familie wohl fühlen! Unternehmt möglichst viel gemeinsam! Habt füreinander Zeit! Betet miteinander! Und hört gemeinsam auf Gottes Wort! Unsere Familien mit ihren Kindern sind der kostbarste Schatz - nicht nur der Kirche, sondern auch der Gesellschaft. Dafür lohnt sich jeder Einsatz.


Und ein letzter Gedanke zum Stichwort Ausdauer:



3. Ausdauer im Glauben


Es wäre ja leicht ein Christ zu sein, wenn das nicht mit der Bekehrung wäre, so hörte ich jüngst jemanden sagen. Ich mache einmal an einer anderen Sache klar, was ich sagen will.


Es wäre ja so leicht, eine gute Ehe zu führen, wenn da einem nicht dauernd auch andere attraktive Frauen begegnen würden. Ich frage: Ist denn die Tatsache, dass es Hunderte anderer liebenswerter Frauen gibt, ein Grund dafür, die erste Liebe zu verraten? Nein - diese Tatsache ist vielmehr eine Herausforderung, in der ersten Liebe zu wachsen.


Wenn deine Frau wieder mal am Frühstückstisch so richtig sauer ist: Steh dann einfach auf, bau dich vor ihr auf und sage: Mädchen (und das Mädchen kann ruhig schon etwas älter sein!), Mädchen, das war eine meiner besten Ideen, dich geheiratet zu haben! Ich wette: das Frühstück geht anders weiter.


Seht: Das müssen wir ab und zu auch einmal dem lieben Gott sagen. Ich sehe um mich herum dies und jenes. Ich sehe lahme Christen und solche, die ihren Glauben über Bord geworfen haben. Ich sehe Atheisten und Agnostiker, Gleichgültige und Kirchenhasser. Ja, ich sehe auch das Versagen innerhalb unserer eigenen Reihen. Aber ich sage immer wieder: Gott, es ist gut, dich zu kennen, mit dir "verheiratet" zu sein!


Gibt es denn im Jahr 2003 wirklich bessere Gründe, mit Gott zu brechen als nach dem letzten Krieg, wo ihr und eure Eltern mit den Kriegsfolgen fertig werden mussten? In der Not war Gott gefragt, warum kann er es nicht in Zeiten relativen Wohlstandes sein?


Liebe Wallfahrer! Mit dem Glauben an Gottes Verheißungen ist alles gewonnen - das Leben und das Sterben. Ohne ihn ist alles verloren, wie bei einem Lotteriespiel, bei dem man auf die falschen Zahlen gesetzt hat.


Darum: Lasst uns in Ausdauer festhalten am Glauben! Es kommt nicht darauf an, dass wir viele sind oder wenige - sondern dass Gott geliebt wird. Und das nicht nur bei schönem Wetter, sondern auch bei schlechtem, in Sturm und Hagelschauern.


Vielleicht will Gott uns auf unsere Treue hin testen: "Zeig mir, was ich dir wert bin", so ruft er uns zu. "Zeig es mir - und nicht nur am Himmelfahrtstag hier im Klüschen Hagis. Zeig es mir Sonntag für Sonntag, dass ich Dich beim Gottesdienst anschauen kann. Zeig es mir im Alltag, in deiner Arbeit, in deiner Freizeit, in deiner Familie. Dort sollen andere dich als Christenmenschen erkennen - und so durch dich mich, den lebendigen Gott, mein lebendiges Wort Jesus Christus kennen lernen!"


"n Ausdauer Frucht bringen" - nehmt dieses Wort Christi mit in euren Alltag. Es ist ein Wort Gottes, mit dem wir zum Segen werden können. Damit verbinde ich diese Stunde mit dem Ökumenischen Kirchentag in Berlin, zu dem ich morgen fahren werde. "hr sollt ein Segen sein!" - ist das Motto dieses großen Christentreffens. Darum: Werdet - zum Segen für die Gesellschaft, die Menschen mit Ausdauer braucht;

- Segen für unsere Familien, die Väter und Mütter mit Geduld und starken Nerven nötig haben.


- und auch zum Segen für unsere Kirche, denn der kauft man heutzutage nur ab, was glaubwürdig vorgelebt wird.



Ich nehme von euch allen hier einen Gruß nach Berlin mit. Und ich werde dort den Leuten sagen: Hier im Eichsfeld, in Thüringen leben katholische Christen, die wissen was Ausdauer ist! Die haben den Sozialismus überstanden, die überstehen auch die Marktwirtschaft! Gebe Gott, dass es so sei. Amen.



Klüschen Hagis (Eichsfeld), 29. Mai 2003




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