"Auch ohne Glühbirne bleibt die Kirche hell"

Das Verkaufsverbot für 100-Watt-Glühbirnen bereitet auf dem Erfurter Domberg kein Kopfzerbrechen

Erfurt (BiP). Das EU-Verkaufsverbot für Glühlampen über 100 Watt, das heute in Kraft tritt, lässt den Erfurter Domberg nicht in Dunkelheit versinken. "In Dom und Severi haben wir bereits auf Energiesparlampen umgestellt und sind schon jetzt voll im Soll", zeigt sich Dombaumeister Andreas Gold bestens gerüstet.

Auf Berge gehorteter Glühbirnen hat sich der Mann erst gar nicht verlassen wollen. "Auch ohne Glühbirnen bleibt die Kirche hell. Es gibt mittlerweile Energiesparlampen, die wie Glühbirnen aussehen, dimmbar sind und auch ein relativ warmes Licht verbreiten. Sie kosten allerdings etwas mehr", sagt Gold. Dafür würden sie bedeutend länger halten und eine bessere Energieeffizienz aufweisen.

"Was die Glühlampen an Strom verbrauchen, wird nur zu fünf Prozent in Licht und zu 95 Prozent in Wärme umgewandelt. Das hat keine Zukunft mehr", meint der Dombaumeister. Die Energiesparlampe wird sich also langfristig in allen Kirchen des Bistums durchsetzen. "Wie schnell oder langsam auch immer", bekräftigt Gold, "unsere Zukunft bleibt jedenfalls strahlend hell."

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