10. Oktober: Welt-Hospiztag

Malteser Hospizdienst- und Palliativberatungsdienste informieren

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Zum Welthospiztag am 10. Oktober erinnern die Malteser daran, dass sie trotz Corona sterbenden Menschen und deren Angehörige helfen können.

„Für viele Belastungen, die durch eine unheilbare Erkrankung für die Betroffenen und ihre Angehörigen entstehen, können wir pragmatische Lösungen anbieten“, sagen die Koordinatorinnen der Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienste der Diözese Erfurt. Es gehe darum, zu jeder Zeit ein würdevolles Leben zu ermöglichen - und das sei auch in Corona-Zeiten möglich. Der Griff zum Telefonhörer, um die Malteser um Rat zu fragen, sei ein erster Schritt dazu.

Beim ersten Kontakt wird mit den Koordinatorinnen besprochen, was für die kranken Menschen und gegebenenfalls für die Angehörigen notwendig und hilfreich sein kann. Besonders der persönliche Gewinn durch die menschliche Zuwendung einer ehrenamtlichen Begleiterin oder eines ehrenamtlichen Begleiters wird erwogen. Wie die Unterstützung gestaltet wird, hängt wesentlich von den Wünschen ab. Die Begleitung findet sowohl in der privaten Wohnung als auch in Altenhilfeeinrichtungen, Krankenhäusern, Einrichtungen der Behindertenhilfe u.ä. statt – immer unter Wahrung der geltenden Corona-Schutzmaßnahmen.

Die Ehrenamtlichen unterstützen und entlasten die pflegenden Angehörigen

„Die speziell geschulten Ehrenamtlichen schenken den Menschen gerne ihre Zeit und Aufmerksamkeit, sind Gesprächspartner, leisten fast freundschaftliche Hilfe oder wachen am Bett“, so die Erfurter, Arnstädter und Mühlhäuser Koordinatorinnen. Die Helfer sind auch auf die Begleitung sterbender, dementiell veränderter Menschen vorbereitet. In der Regel sind die Malteser zwei Stunden pro Woche bei den Kranken, bei Bedarf auch gerne mehr.
Für die Begleitung von Kindern und Jugendlichen, die chronisch erkrankt sind, sowie deren Familien, bieten die Malteser ebenfalls Ehrenamtliche unterschiedlichen Alters an, die auf diese Aufgabe vorbereitet wurden.

Die Ehrenamtlichen unterstützen die pflegenden Angehörigen, die in dieser Zeit das Haus verlassen können oder die Stunden für sich nutzen. Häufig suchen auch Familienmitglieder das Gespräch mit den Ehrenamtlichen. Neuerdings sind auch unkomplizierte Treffen im Freien oder Telefonate gerne in Anspruch genommene Kraftquellen.

Die Koordinatorinnen  sorgen als Palliative-Care-Fachkräfte in Abstimmung mit Ärzten und Pflegekräften für größtmögliche Schmerz- und Beschwerdefreiheit und bestmögliche Lebensqualität. Sie beraten Angehörige und leiten sie in pflegerischen Handgriffen an, damit für sie die Versorgung gut zu leisten ist.

Kontakt zu den Malteser Hospizdienst- und Palliativberatungsdiensten:

 
Für Erfurt:
Ramona Ployer, Tel. 0160 2755824, Ramona.Ployer@malteser.org
Jasmin Kleingärtner, Tel. 0171 2291436, Jasmin.Kleingaertner@malteser.org

Für Arnstadt:
Kirsti Senff, 03628 585466, Kirsti.Senff@malteser.org

Für Mühlhausen und Bad Langensalza:
Bärbel Stoll, 03601 8882915, Baerbel.Stoll@malteser.org