Druck von rechtsaußen – wo steht das Christentum? Sozialethische Unterscheidungen

Vortrag und Gespräch

„Völkischer Nationalismus und Christentum sind unvereinbar“ – so klar hat sich die Deutsche Bischofskonferenz positioniert. Gleichzeitig aber instrumentalisieren rechtsautoritäre Gruppen und Parteien christliche Begriffe für ihre Ideologie. Ebenso gibt es bei manchen Themen Berührungspunkte und damit eine vermeintliche inhaltliche Nähe zwischen Christentum und Rechtsautoritarismus. Dafür stehen beispielhaft die Themen Familie, Geschlechterrollen und Religionspolitik. Woher kommt diese vermeintliche Nachbarschaft? Und wie können Christ:innen mit diesen Überschneidungen umgehen?

Referentin: Prof.‘in Dr. Marianne Heimbach-Steins, Seniorprofessorin am Institut für Christliche Sozialwissenschaften der Universität Münster

Veranstalter: Katholisches Forum im Land Thüringen in Kooperation mit dem Bildungswerk im Bistum Erfurt e.V. und dem Theologischen Forschungskolleg an der Universität Erfurt