Nicht verzagen!

63. Männerwallfahrt des Bistums Erfurt am 30. Mai mit Bischof Ulrich Neymeyr und Prof. Dr. Thomas Sternberg

Wachstedt (aw/tg). Zum 63. Mal findet am Fest Christi Himmelfahrt (30. Mai) die traditionelle Männerwallfahrt des Bistums Erfurt zum Klüschen Hagis bei Wachstedt im Eichsfeld statt.

Unter dem Leitwort „Ich will euch eine Zukunft und eine Hoffnung geben“ (Jer 29,11) beginnt an Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 30. Mai) um 9.15 Uhr die Wallfahrtsmesse mit Bischof Ulrich Neymeyr.
Tausende Pilger werden erwartet. Unter ihnen befindet sich auch Prof. Dr. Thomas Sternberg aus Münster, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), des größten katholischen Laiengremiums in Deutschland. Er wird in der Feierstunde, die um 11.30 Uhr beginnt, die Ansprache halten.

Das Wallfahrtsthema wurde von der Vorbereitungsgruppe mit Bedacht gewählt. „Nicht wenige Menschen fragen sich, wie es wohl weitergehen wird mit einem geeinten Europa, mit der Demokratie und auch mit der katholischen Kirche. Die Herausforderungen sind zahlreich, die Missstände erscheinen gigantisch. Die diesjährige Männerwallfahrt möchte dazu ermutigen, sich nicht frustriert von den Themen der Zeit abzuwenden oder ängstlich zu verzagen. Gott will das Heil der Menschen. Er hält eine gute Zukunft für uns bereit, an der wir mit bauen sollen“,  skizziert Tobias Gremler, Referent im Seelsorgeamt und Organisator der Männerwallfahrt, das Anliegen.

Die Feierstunde nimmt das 25jährige Bestehen des Bistums Erfurt in den Blick.

Musikalisch gestalten der Chor Arcobaleno, die Blaskapelle Kefferhausen und der Organist Werner Weber den Wallfahrtstag.
Mitglieder des Katholikenrates des Bistums Erfurt tragen ebenfalls zur Gestaltung bei.

Für Wallfahrer, die mit dem Auto anreisen, gibt es Parkplätze in Wachstedt und Martinfeld. Ordner weisen die Fahrzeuge ein. Die Durchfahrt bis zur Wallfahrtsstätte ist nur mit Sondergenehmigung gestattet. Für ältere Wallfahrer richtet der Malteserhilfsdienst einen Pendelverkehr zwischen den Parkplätzen und der Wallfahrtskirche ein.

Fahrer von Traktorengespannen müssen dafür Sorge zu tragen, dass ihre Fahrzeuge den verkehrsrechtlichen Bestimmungen entsprechen. Fahrräder müssen an den eigens eingerichteten Standorten abgestellt werden. Pfadfinder aus Uder übernehmen die Organisation.

Alle Wallfahrer sind aufgrund des trockenen Waldbodens zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.

Das Abstellen der Fahrzeuge und Fahrräder erfolgt auf eigene Gefahr. Weder der Veranstalter der Wallfahrt noch die Ordner übernehmen versicherungstechnische Haftung bei Verlust oder Beschädigung.