Jesus Christus ist die Alternative

Grußwort des Bischofs von Vilnius (Litauen), Kardinal Audrys Juozas Backis

 

Gottesdienst zur Bistumswallfahrt am 19. September 2004 


Liebe Schwestern und Brüder in Christus, die ihr heute hierher nach Erfurt gekommen seid! 

Ich freue mich, dass ich heute mit eurem Bischof Joachim Wanke, den hier anwesenden Bischöfen und euch allen diesen Gottesdienst zu eurer Bistumswallfahrt feiern darf. Von ganzem Herzen möchte ich euch dazu die Grüße der Katholiken aus Frankreich, Polen, Ungarn und ganz besonders der Katholiken Litauens überbringen. 

Euer Bischof hat in seinem Brief zur Strukturreform als Aufgabe für unsere Kirche formuliert: "Das Evangelium Jesu Christi auf den Leuchter stellen, damit möglichst viele Menschen mit dem 'Licht von oben', mit der guten Botschaft des Evangeliums in Berührung kommen können." Das hat schon der heilige Bonifatius getan, als er den Glauben nach Thüringen brachte und euer Bistum gründete. 

Die froh machende und befreiende Botschaft Jesu Christi verbindet uns auch über alle Ländergrenzen hinweg im gemeinsamen Glaubenszeugnis. Dieses Zeugnis ist in der heutigen, so bewegten Zeit vielleicht noch notwendiger als in früheren Zeiten. Denn viele Menschen sind von dem enttäuscht, was sie in ihrem Alltag erfahren und suchen nach Alternativen für ihr Leben und ihre Zukunft. Wir sollen den Mut haben, laut zu sagen, dass Jesus Christus und seine Frohe Botschaft die Alternative ist, nach der sie suchen. 

Und deshalb wünsche ich uns heute allen, dass wir glaubwürdige Zeugen der Frohen Botschaft Jesu Christi sein können – auch und gerade in unserer bewegten Zeit.