Die Frage, ob es einen Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze gab, wird seit Jahren diskutiert. Für den ehemaligen Grenzsoldaten Paul Küch ist die Antwort eindeutig. Während seiner Dienstzeit im Eichsfeld war er auf Befehl unterwegs, Grenzdurchbrüche zu verhindern und Grenzverletzer zu vernichten. Er schildert schonungslos den Alltag in der Grenzkompanie und geht auf den umstrittenen Befehl ein. Es ist keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern eine ehrliche Beichte und Liebeserklärung. Küch beschreibt, wie er von einer unbeschwerten Kindheit zur sozialistischen Persönlichkeit geprägt wurde und wie seine Beziehung während der Zeit bei den Grenztruppen auf eine harte Probe gestellt wurde.
Referent: Paul Küch, Autor
Veranstalter: Eichsfeldforum in Kooperation mit der Bildungs- und Ferienstätte Eichsfeld
