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            <title>Bistum Erfurt</title>
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                <copyright>Bistum Erfurt</copyright>
            
            
            <pubDate>Sat, 12 Sep 2026 13:00:11 +0200</pubDate>
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                        <pubDate>Fri, 11 Sep 2026 12:41:24 +0200</pubDate>
                        <title>Die Spuren sind und bleiben lesbar</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/die-spuren-sind-und-bleiben-lesbar/</link>
                        <description>Zum Tod von Prof. em. Dr. Michael Gabel </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, dem 10. September 2026, rief Gott, der Herr über Leben und Tod, seinen treuen Diener, unseren Mitbruder Herrn Prof. em. Dr. Michael Gabel zu sich in sein himmlisches Reich. Professor Dr. Michael Gabel stand im 74. Lebensjahr und im 49. Jahr seines priesterlichen Dienstes.<br><br>Michael Gabel wurde am 12. Januar 1953 in Erfurt geboren und wuchs dort mit seinen Eltern Wolfgang und Maria Gabel und seinen drei Geschwistern auf. Verantwortungsbewusstsein und Bereitschaft zum Helfen wurden im Elternhaus in Michael Gabel geweckt. Seit 1959 besuchte er die Grund- und Oberschule in Erfurt. 1971 legte er das Abitur ab und beendete die Schulzeit mit großem Erfolg. Schon im Religionsunterricht wurde bei ihm das Interesse an biblisch-theologischen und philosophischen Fragen geweckt. Im Jugendhaus St.Sebastian in Erfurt und im Marcel-Callo-Haus Heiligenstadt nahm er an den Jugendkursen teil, bei denen er sich vertieft mit Fragen des Glaubens beschäftigte.&nbsp;</p>
<p>Durch verschiedene Seelsorger und durch die Jugendgruppe in der Pfarrei St. Laurentius in Erfurt wurde er in seinem Wunsch bestärkt, Theologie zu studieren und Priester zu werden. 1972 bat Michael Gabel um Annahme als Priesteramtskandidat und Student der Theologie in Erfurt. Nach dem Abschluss des Theologiestudiums in Erfurt wurde Michael Gabel am 24. Juni 1978 im Dom St. Marien zu Erfurt durch Bischof Hugo Aufderbeck zum Priester geweiht. Seinen priesterlichen Dienst begann er als Kaplan der Pfarrei Breitenworbis. 1981 wurde er für das Aufbaustudium im Fach Fundamentaltheologie freigestellt und übernahm zusätzlich den Dienst als Präfekt im Priesterseminar Erfurt. 1987 wechselte Assistent Michael Gabel mit dem Titel „Pfarrer“ zur Mitarbeit in das Seelsorgeamt, um in dieser Zeit auch seine Dissertation abschließen zu können. 1989 erhielt er einen Lehrauftrag im Fach Religionsphilosophie und Philosophiegeschichte. Die Päpstliche Universität Gregoriana in Rom verlieh ihm 1990 nach Abschluss seiner Promotion den Doktortitel. 1992 wurde er durch den Bischof zum Kaplan der Pfarrei St. Elisabeth zu Arnstadt mit Sitz in Ichtershausen ernannt, wo er die Aufgabe des Seelsorgers in der Kuratie übernahm und dort wohnte. Ab 1993 übernahm Dr. Michael Gabel die Verwaltung des Lehrstuhls für Funddamentaltheologie und Religionswissenschaft und wurde zum Dozenten ernannt. Im gleichen Jahr wurde er Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Max-Scheler-Gesellschaft e.V., da er in seiner Promotion über den phänomenologischen Denkansatz bei Max Scheler gearbeitet hatte. Im Jahr 2000 wurde er in der neugegründeten Theologischen Fakultät der Universität Erfurt zum ordentlichen Professor für Fundamentaltheologie und Religionswissenschaft ernannt.&nbsp;</p>
<p>Am 1. Oktober 2020 trat Professor Dr. Michael Gabel in den Ruhestand. Im Nachruf des damaligen Dekans Professor Dr. Jörg Seiler heißt es:<br>„Du bist eine Art Gedächtnis der Fakultät und hast Dich in ihre Geschichte eingeschrieben. Die Spuren sind und bleiben lesbar.“</p>
<p>Das Bistum Erfurt ist Herrn Prof. Dr. Michael Gabel zutiefst dankbar für alle Ideen, die er für die heutige Gestalt der Katholisch-Theologischen Fakultät eingebracht hat.</p>
<p>Nach einer längeren Phase der Erkrankung, die er mit Zuversicht, Glauben und Tapferkeit trug, verstarb Professor Dr. Michael Gabel am Morgen des 10. September 2026 im Hospiz in Eisenach.&nbsp;</p>
<p>Requiescat in pace!<br>Für das Bistum Erfurt<br>gez. Weihbischof Dr. Reinhard Hauke<br>Bischofsvikar für Priester und Diakone</p>
<p><strong>Das Requiem wird am Freitag, dem 18.09.2026, 10.30 Uhr im Dom St. Marien zu Erfurt gefeiert. Die Beisetzung auf dem Hauptfriedhof ist um 13.00 Uhr.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 10 Sep 2026 15:55:16 +0200</pubDate>
                        <title>Akademiker und Seelsorger</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/akademiker-und-seelsorger/</link>
                        <description>Zum Tod von Prof. em. Dr. Michael Gabel</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In den Morgenstunden des 10. September 2026 verstarb im Caritashospiz St. Elisabeth in Eisenach Prof. em. Dr. Michael Gabel.<br><br>Michael Gabel wurde am 12. Januar 1953 in Erfurt geboren, wo er 1978 die Priesterweihe empfing. 1990 wurde er Dozent, 2000 Professor für Fundamentaltheologie und Religionswissenschaft am Philosophisch-Theologischen Studium Erfurt, seit 2003 bis zu seiner Emeritierung (2020) Professor an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Von 2011 - 2017 hatte er das Amt des Dekans inne.<br>&nbsp;<br>Zusätzlich wirkte er seit 1992 als Kooperator in Ichtershausen, wo er auch seinen Wohnsitz hatte.<br><br><strong>Ein ausführlicher Nachruf mit den Daten des Requiems für ihn und seiner Beerdigung in Erfurt werden in Kürze bekanntgegeben.</strong><br><br><br><i><strong>In der Kirche St. Marien in Ichtershausen werden heute (10.09.2026) im Gedenken an den Verstorbenen um 18 Uhr die Glocken geläutet und der Rosenkranz gebetet.</strong></i>&nbsp;<br><br>Am Sonntag, 27. September 2026 wird um 14 Uhr in Ichtershausen das Requiem für Prof. em. Dr. Michael Gabel gefeiert.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 14:58:30 +0200</pubDate>
                        <title>Zwei Karteikarten und eine Lebensgeschichte</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/zwei-karteikarten-und-eine-lebensgeschichte/</link>
                        <description>Ein Fund im Bistumsarchiv, der bis Kalifornien reicht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es waren hunderte Karten und Dr. Andrea Wittkampf, Co-Leiterin des Bistumsarchivs Erfurt, nahm eine nach der anderen vom Stapel. Schülerkarteikarten der Ursulinenschule in Erfurt, Namen, Daten, Zeiträume. Das gehört zu ihrer ganz normalen Archivarbeit. Bei zwei Karten, die direkt hintereinander lagen, stand auf der Rückseite ein Vermerk: nach Holland gegangen. Sie wusste, dass diese Karten aus den 1930er Jahren waren und dachte sofort an Anne Frank.</p>
<p>Auf der Vorderseite der Karten stand der Name und daneben die Religionszugehörigkeit: jüdisch. Zwei Fragen kamen ihr in den Sinn, sagt sie: Warum gehen sie nach Holland? Und warum sind überhaupt jüdische Schülerinnen an dieser Schule?</p>
<p>Die Karten gehörten Eva und Hanna Herzberg, zwei Schwestern aus Erfurt. Hanna, die jüngere, war zu diesem Zeitpunkt neun Jahre alt. Was mit diesen beiden Karten anfing, sind inzwischen Jahre der Recherche geworden, zwei Bücher und seit August 2026 sechs Stolpersteine in Erfurt.</p>
<p>Was auf der Karte nicht stand und was Andrea Wittkampf im Zuge ihrer Recherche erst später erfuhr: Der Vater der Mädchen, Louis Herzberg, war promovierter Jurist, Atheist, Pazifist und ein politisch aktiver Gegner Hitlers. Er wusste, wie gefährdet er war, und floh schon im Frühjahr 1933 aus Deutschland. Die beiden Töchter kamen 1935 zu den Ursulinen, ein paar Monate später ging die Familie ihm in die Niederlande nach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Ein Archivbestand, den niemand mehr betreute</h5>
<p><br>Die Ursulinen hatten ihr Klosterarchiv 2017 an das Bistumsarchiv abgegeben; es gab im Konvent niemanden mehr, der sich darum kümmern konnte. Andrea Wittkampf hat den Bestand über mehrere Jahre erfasst und verzeichnet. Historikerin ist sie ohnehin, promoviert hat sie über das Erfurter Weißfrauenkloster, ihre Diplomarbeit schrieb sie einst über die Bamberger Hexenprozesse. Themen, bei denen sie wissen wollte, wie Menschen dazu kommen, ihren Nachbarn Böses zu wünschen oder gar zu tun.</p>
<p>Nach dem Fund ging sie die Karteikiste noch einmal komplett durch. Am Ende hatte sie fünfundzwanzig jüdische Mädchen gefunden, die zwischen 1933 und 1938 bei den Ursulinen in Erfurt zur Schule gingen. Dass es jüdische Schülerinnen gegeben hatte, war in Erfurt vage bekannt gewesen. Genaues wusste niemand. Die Ordensfrauen selbst hatten vieles aus dieser Zeit vernichtet oder so abgelegt, dass sie sich damit nicht selbst in Gefahr brachten.</p>
<p>Wichtig ist Andrea Wittkampf, dass daraus keine Heldengeschichte wird. Von Widerstand könne keine Rede sein, sagt sie. Aber fünfundzwanzig Mädchen, denen der Unterricht an staatlichen Schulen verwehrt wurde, konnten hier weiter lernen. Bis die Schule 1938 zwangsweise von den Nationalsozialisten geschlossen wurde.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Nächte am Küchentisch mit einem Tablet</h5>
<p><br>Von der Historikerin Jutta Hoschek erfuhr sie, dass im Erfurter Stadtarchiv die Lebensgeschichte einer dieser Schülerinnen liegt, auf Englisch, von einer Verwandten dort abgegeben. Hanna Herzberg hatte ihre Erinnerungen mit sechzig Jahren aufgeschrieben, auf Bitten ihrer Tochter Cathy, unter ihrem späteren Namen Hanna Shay. Andrea Wittkampf traute sich die Übersetzung zu; vor ihrer Zeit im Bistumsarchiv hatte sie bei den amerikanischen Streitkräften in Bamberg gearbeitet.</p>
<p>Im Stadtarchiv waren Handyfotos damals noch nicht erlaubt, sie musste also im Lesesaal sitzen und dort übersetzen, ohne Internet, ohne Hilfsmittel. Das werde nie klappen, dachte sie. Dann schickte ihr Hannas Ehemann, der noch lebte, den Text auf CD-ROM. Den zog sie sich auf ein Tablet, stellte es neben den Laptop und arbeitete zu Hause weiter, oft auch nachts. Viel Zeit war nicht, denn das Geld der Stadt für das Buch reichte nur bis zum Jahresende. Übersetzen sei etwas anderes als Lesen, sagt sie, man müsse tiefer hinein. Was ihr nahegegangen ist, waren nicht die brutalen Bilder, sondern wie banal alltäglich das alles anfing. Eine siebenjährige Hanna, die auf der Straße von fremden Jungen angebrüllt wird.</p>
<p>2019 erschien der erste Band, herausgegeben von der Stadtverwaltung Erfurt und dem Netzwerk Jüdisches Leben Erfurt. Der Titel stammt aus einem Bericht der Schulaufsicht von 1937: „Wie außerdem bekannt ist, gehören verschiedene Jüdinnen der Schule an.“ Seit einigen Jahren ist das Buch vergriffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Was die Digitalisierung ans Licht brachte</h5>
<p><br>Damit hätte die Sache zu Ende sein können. Sie war es nicht, weil die niederländischen Archive inzwischen große Teile ihrer Bestände online gestellt haben. Auf einmal lagen Schulunterlagen aus Hannas Zeit in Amsterdam vor ihr.</p>
<p>Dann kam ein Fund, den sie selbst kaum glauben konnte. An einem Samstagabend sah sie sich einen Film über das Durchgangslager Westerbork an, wo die Familie Herzberg interniert war, aufgenommen 1944. Gegen Ende des zweieinhalbstundenlangen Films eine kurze Sequenz im Labor des Lagers. Menschen mit Reagenzgläsern und Pipetten. Sie schaute noch einmal hin, denn aus Hannas Aufzeichnungen wusste sie, dass sie dort gearbeitet hatte. Und auf den Bildern entdeckte sie das Mädchen.</p>
<p>Sie schickte Hannas Tochter in den USA erst nur einen Screenshot, vorsichtig, weil sie nicht wusste, wie sie das vermitteln sollte. Bewegte Bilder von der eigenen Mutter als junger Frau, aufgenommen in einem Lager. Dann bat sie sie, den Film selbst anzusehen, wegen der Bewegungen. Die Antwort kam prompt: das ist unsere Mutter.&nbsp;</p>
<p>In den Beständen des niederländischen Instituts für Kriegs-, Holocaust- und Genozidstudien fand sie später drei Fotos von Hannas Vater, den sie von Familienbildern längst kannte. Auf einem steht er mit Judenstern hinter der Theke des Lagerladens, den er geleitet hat. Wenig später wurde er in Auschwitz ermordet. Es sind vermutlich die letzten Aufnahmen, die es von ihm gibt.</p>
<p>Und sie fand die Familie im niederländischen Baarn, bei der die Herzbergs unterkommen mussten, nachdem deutsche Truppen sie aus ihrem Haus vertrieben hatten. Diese Familie hat ihre Fotos und Besitztümer über die Kriegsjahre aufbewahrt. Deshalb gibt es die Bilder überhaupt noch. Und weil Andrea Wittkampf nachgefragt hat, haben die Nachkommen beider Familien heute wieder Kontakt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Sechs Steine zum hundertsten Geburtstag</h5>
<p><br>Hanna Herzberg wäre am 25. Juli 2026 einhundert Jahre alt geworden. Sie hat überlebt, ihre Mutter Lotte und ihre Schwester Eva auch. Getrennt voneinander, über Zwangsarbeit in Freiberg, das Lager Lenzing in Österreich und das KZ Mauthausen, wo Hanna und ihre Mutter im Mai 1945 befreit wurden. 1947 gingen die drei Frauen nach Kalifornien, dort ist Hanna 2003 gestorben.</p>
<p>Seit 2024 dürfen in Erfurt Stolpersteine verlegt werden. Andrea Wittkampf ging auf die Initiative zu, überlegte mit, was auf den Steinen stehen soll und suchte im Freundes- und Bekanntenkreis die Paten, die die Steine finanzieren. Am 3. August lagen sechs neue Steine im Gehweg, vier in der Gustav-Adolf-Straße für Louis, Lotte, Eva und Hanna Herzberg, zwei in der Alfred-Hess-Straße für Hannas Großeltern Hedwig und Siegfried Pinthus, die das Kaufhaus Römischer Kaiser am Anger mitgegründet hatten.</p>
<p>Siebzehn Angehörige waren aus den USA angereist. Was sie am meisten berührt habe, erzählten sie hinterher, seien all die Erfurterinnen und Erfurter gewesen, die einfach dabeistanden, ohne irgendeine Verbindung zur Familie. Andrea Wittkampf selbst sagt, sie sei viel zu aufgeregt gewesen, um das in dem Moment mitzubekommen. Der Dank, der danach kam, hat sie dann eingeholt.</p>
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<p><sup>Fotos: Juliane Körber</sup></p>
<h5>&nbsp;</h5>
<h5>Das neue Buch</h5>
<p><br>Einen Tag vor der Verlegung bekam die Familie den neuen Band in die Hand, frisch aus dem Druck. Er heißt „Hanna Shay. Aufwachsen in bedrohlichen Zeiten“ und enthält Hannas Erinnerungen vollständig, deutsch und englisch nebeneinander, damit auch die Nachfahren und amerikanische Schulklassen sie lesen können. Illustriert hat das Buch der Zeichner Simon Schwartz, ein gebürtiger Erfurter. Eingeleitet wird es von der Historikerin Annegret Schüle, die Hannas Bericht als Bereicherung für die Erfurter Stadtgeschichte einordnet. Das Nachwort haben Hannas Kinder Cathy Miller und Ken Shay geschrieben, damit die Geschichte nicht 1945 endet. Die Kurzbiografien der Erfurter Familien Herzberg und Pinthus stammen von Jutta Hoschek. Bezahlt haben die Ausgabe Hannas Kinder selbst. Übersetzt hat wieder Andrea Wittkampf, abends und an Wochenenden.</p>
<p>Ihren Anfang nahm die Geschichte an einer Schule, und dorthin ist sie zurückgekehrt. Beim Schuljahresanfangsgottesdienst im Erfurter Dom hat eine Gruppe von Schüler:innen der Edith-Stein-Schule drei Szenen aus Hannas Leben gezeigt. Das habe sie sehr berührt, sagt Andrea Wittkampf, weil die Geschichte genau dorthin gehöre. Als Hanna Herzberg 1935 dort ankam, hieß das Gymnasium noch Ursulinenschule.</p>
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<p><sup>Fotos: Edith-Stein-Schule Erfurt</sup></p>
<p>Weiter geht es am 7. Oktober. Beim Patronatsgottesdienst der Schule wird Hannas Geschichte fortgesetzt und mit Edith Stein verknüpft, der Namenspatronin der Schule, die 1942 in Auschwitz ermordet wurde. Die Schüler:innen bemalen dafür gerade Erinnerungssteine, angelehnt an die Stolpersteine. Aus jedem Jahrgang nimmt Schulseelsorgerin Christiane Hennig-Schönemann einen davon mit nach Auschwitz und legt ihn dort am 12. Oktober ab, dem Geburtstag von Edith Stein. Drei Exemplare des Buches hat Andrea Wittkampf der Schule geschenkt, sie werden dort inzwischen in mehreren Fächern gelesen.</p>
<p>Fertig ist Andrea Wittkampf mit dem Thema noch nicht. Ein Aufsatz ist in Arbeit, mit all den Archivalien, die im Buch keinen Platz mehr hatten. Und im November ist in Erfurt eine Gedenkveranstaltung geplant.</p>
<p>Hanna Shay: Aufwachsen in bedrohlichen Zeiten / Growing Up in Threatening Times. Herausgegeben von Andrea Wittkampf, mit Illustrationen von Simon Schwartz. Hentrich &amp; Hentrich Verlag, Berlin und Leipzig 2026, ISBN 978-3-95565-781-9.&nbsp;<br><a href="https://www.hentrichhentrich.de/de/programm/produkt/aufwachsen_in_bedrohlichen_zeiten-growing_up_in_threatening_times" target="_blank" class="download" rel="noreferrer">Kann u.a. hier erworben werden.&nbsp;</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 14:57:25 +0200</pubDate>
                        <title>Urpfarrei, Kloster, Familienzentrum</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/urpfarrei-kloster-familienzentrum/</link>
                        <description>Der Kerbsche Berg und seine Geschichte – Vortrag in der Familienkirche</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, 18. September 2026, wird zu einem Vortrag in der Familienkirche auf dem Kerbschen Berg (Dingelstädt) eingeladen.</p>
<p>Der Vortrag beginnt um 18 Uhr; Referent ist Dr. Torsten W. Müller.</p>
<p>Beleuchtet wird die bewegte Vergangenheit des Kerbschen Bergs und Sachverhalte zu den Gebäuden, Persönlichkeiten, Kulturdenkmalen und Frömmigkeitsformen erläutert, die den Berg zu einem beliebten Ort in der mitteldeutschen Sakrallandschaft werden ließen.&nbsp;</p>
<p>Am Ende der Veranstaltung, die bis ca. 19.30 Uhr dauert, wird eine Spende erbeten.</p>
<p><strong>Wichtiger Hinweis:</strong> Wer mit dem PKW kommt, wird gebeten, diesen am Schützenplatz zu parken, um die wenigen Parkplätze auf dem Kerbschen Berg Menschen mit eingeschränkter Gehfähigkeit vorzuhalten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 14:18:16 +0200</pubDate>
                        <title>Das Kreuz auf dem Kopf</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/das-kreuz-auf-dem-kopf/</link>
                        <description>Kreuzfest im Dom zum Heiligen Kreuz Nordhausen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nordhausen.</strong> Mit einem Festgottesdienst wird im Dom zum Heiligen Kreuz am Sonntag, 13. September, das diesjährige Kreuzfest gefeiert. Der Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr.&nbsp;<br>Ein besonderer Höhepunkt ist die Auflegung der Kreuzreliquie. Diese befindet sich gewöhnlich in der nördlichen Turmkapelle. Am Kreuzfest wird sie in ein kleines Schaugefäß in Kreuzform übertragen und den Gläubigen einzeln zum Segen und zur Stärkung auf den Kopf gelegt. Dabei spricht der Priester den Satz: Das Kreuz Christi stärke dich.</p>
<p>Musikalisch wird der Festgottesdienst von zahlreichen Sängerinnen und Sängern gestaltet. Im Mittelpunkt stehen dabei ehemalige und aktuelle Mitglieder der Jugendschola, die an diesem Wochenende ihr 30-jähriges Bestehen feiert.<br><br>Die Festpredigt hält Pfarrer Thomas Gehlfuß, Ershausen.</p>
<p>Im Anschluss an den Gottesdienst sind alle herzlich zur Begegnung und zum gemeinsamen Feiern bei Essen und Trinken hinter dem Dom eingeladen. Zum Fest ist jeder willkommen.</p>
<p>Der Dom zu Nordhausen mit seiner Kreuzreliquie war früher ein vielbesuchter Wallfahrtsort. An diese Tradition knüpft das Kreuzfest an.</p>
<p><a href="https://www.heiligeskreuz-nordhausen.de/Der-Dom/Historie" target="_blank" rel="noreferrer">Mehr zum Dom und zum Kreuzfest</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 09 Sep 2026 13:33:32 +0200</pubDate>
                        <title>Von Oktoberfest bis Bistumswallfahrt</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/von-oktoberfest-bis-bistumswallfahrt/</link>
                        <description>missio-Gast aus Madagaskar zu Besuch im Bistum Erfurt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 18. bis 21. September ist Schwester Marie-Jeanne Razafiniriana aus Madagaskar zu Gast im Bistum Erfurt, und sie kommt in einem besonderen Jahr. Der Weltmissionssonntag wird 2026 hundert Jahre alt, Papst Pius XI. hatte ihn 1926 eingeführt. Gefeiert wird das Jubiläum am 18. Oktober, unter dem Leitwort „Sei mutig und stark“ aus dem Buch Josua. Madagaskar steht dabei im Mittelpunkt der weltweiten Solidaritätsaktion. Eingeladen hat den Gast missio, das katholische Hilfswerk aus Aachen, das jedes Jahr Menschen aus den Partnerkirchen nach Deutschland holt. Zuständig für die ostdeutschen Bistümer ist Ayline Plachta, ihr Büro liegt im Erfurter Ordinariat.</p>
<p>Schwester Marie-Jeanne leitet eine Schule in Amparihy, einem Dorf im Hochland von Madagaskar. Die Kinder dort lernen nicht nur lesen und schreiben, sie lernen auch, warum die Wälder rund um ihr Dorf jedes Jahr kleiner werden und was sich dagegen tun lässt. Der Dorfname bedeutet übersetzt „dort, wo es den Teich gibt“. Schwester Marie-Jeanne gehört zu den Petites Soeurs de Marie Magnificat und setzt sich seit Jahren für Bildung, für den Schutz der Natur und für Mädchen und junge Frauen ein.</p>
<p>Los geht es am Samstag, 19. September, an einem Ort, den kaum jemand zuerst mit einem Gottesdienst verbindet. Um 17 Uhr lädt das Ausruhlokal Nüßle im Krautland 1 in Erfurt Hochheim zu einem ökumenischen Gottesdienst beim Oktoberfest ein, gestaltet vom evangelischen und vom katholischen Kindergarten. Familien und Kinder sind ausdrücklich willkommen.</p>
<p>Am selben Abend wird es nachdenklicher. Um 19.30 Uhr läuft im Bürgerhaus in Bischleben, Lindenplatz 8, der Film „Disco Afrika: Eine madagassische Geschichte“ mit deutschen Untertiteln, die Geschichte des zwanzigjährigen Kwame, der zwischen Armut und Korruption nach einer Perspektive sucht. Einlass ist ab 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Danach gibt es in der Kinobar ein Filmgespräch mit Schwester Marie-Jeanne, die aus dem Französischen gedolmetscht wird, und mit Ayline Plachta. Durch den Abend führt Alex Hüller, Initiator von „Film ab Bischleben“.</p>
<p>Der Sonntag, 20. September, gehört der Bistumswallfahrt, die diesmal auf den Weltkindertag fällt und ganz um Kinder kreist. Ab 9.30 Uhr startet an St. Josef der Pilgerweg der Familien, an der zweiten Station im Nordpark wartet ein kurzes Gebet. Um 11 Uhr beginnt auf den Domstufen der Wallfahrtsgottesdienst, Schwester Marie-Jeanne zieht mit ein und wird von Bischof Ulrich Neymeyr begrüßt. Um 13.30 Uhr erzählt sie dann eine gute Stunde lang aus ihrem Alltag in Madagaskar, unter der Überschrift „Madagaskar: Leben unter extremen Bedingungen und eine Kirche an der Seite der Kinder“. Die Aufzeichnung erscheint später als Podcast.</p>
<p>Zwischen den öffentlichen Terminen liegen noch einige andere. Schwester Marie-Jeanne wohnt während der Tage im Erfurter Priesterseminar, sie lässt sich die Stadt zeigen und trifft Menschen, die im Bistum für die weltkirchliche Arbeit zuständig sind. Am Montagvormittag ist sie an den Berufsbildenden Schulen St. Elisabeth der Caritas zu Gast und erzählt den Schülerinnen und Schülern mit Bildern von ihrer Arbeit, also genau jener Altersgruppe, die in Madagaskar ihre Schule längst verlassen hätte. Danach geht es mit dem Zug weiter ins Bistum Magdeburg, wo sie bis zum Ende ihrer Reise unterwegs ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5>Alle öffentlichen Stationen im Bistum Erfurt im Überblick:</h5>
<p><strong>Ökumenischer Gottesdienst beim Oktoberfest</strong><br>Samstag, 19. September, 17 Uhr<br>Ausruhlokal Nüßle, Krautland 1, Erfurt Hochheim<br><a href="https://www.missio-hilft.de/mitmachen/veranstaltungskalender/2026-10-19-erfurt-oekumenischer-gottesdienst-beim-oktoberfest/" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen</a></p>
<p><strong>Film „Disco Afrika: Eine madagassische Geschichte“ und Filmgespräch</strong><br>Samstag, 19. September, 19.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr, Eintritt frei<br>Bürgerhaus, Lindenplatz 8, Erfurt Bischleben<br><a href="https://www.missio-hilft.de/mitmachen/veranstaltungskalender/2026-09-19-wms2026-bischleben-disco-afrika/" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen</a></p>
<p><strong>Pilgerweg der Familien zur Bistumswallfahrt</strong><br>Sonntag, 20. September, ab 9.30 Uhr<br>Start an St. Josef, Bogenstraße 4A, Erfurt,&nbsp;<br><a href="https://www.missio-hilft.de/mitmachen/veranstaltungskalender/2026-09-19-wms2026-erfurt-familienpilgerweg/" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen</a></p>
<p><strong>Wallfahrtsgottesdienst mit Bischof Ulrich Neymeyr</strong><br>Sonntag, 20. September, 11 Uhr<br>Domstufen, Domplatz, Erfurt<br><a href="https://www.missio-hilft.de/mitmachen/veranstaltungskalender/2026-09-19-wms2026-erfurt-pontifikalamt/" target="_blank" rel="noreferrer">Weitere Informationen</a></p>
<p><strong>Vortrag „Madagaskar: Leben unter extremen Bedingungen und eine Kirche an der Seite der Kinder“</strong><br>mit Podcastaufzeichnung<br>Sonntag, 20. September, 13.30 bis 14.30 Uhr<br>Kiliani-Kapelle (Zugang über Kreuzgang im Dom)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alle Informationen zum Weltmissionssonntag und zu ihrer Arbeit finden sich unter <a href="https://www.missio-hilft.de/mitmachen/wms-2026/" target="_blank" rel="noreferrer">www.missio-hilft.de/wms</a>.<br>Mehr über Schwester Marie-Jeanne <a href="https://www.missio-hilft.de/mitmachen/wms-2026/land-leute/gaeste/schwester-marie-jeanne-razafiniriana/" target="_blank" rel="noreferrer">finden Sie hier.</a><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 08 Sep 2026 12:18:33 +0200</pubDate>
                        <title>Vom Hörsaal in den Alltag</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/vom-hoersaal-in-den-alltag/</link>
                        <description>Startstudienwoche der pastoralen Berufseinführung in Erfurt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Anfang September, genauer vom 31. August bis zum 4. September, haben sich in Erfurt für fünf Tage drei Jahrgänge der pastoralen Berufseinführung getroffen. Startstudienwoche heißt das im Kalender.</p>
<p>Wer neu angefangen hat, saß im Priesterseminar und beschäftigte sich damit, wie guter Religionsunterricht gelingt und wie sich der Glaube so weitergeben lässt, dass Kinder und Erwachsene wirklich etwas damit anfangen können. Der Kurs im zweiten Jahr traf sich in St. Ursula und schaute nach draußen, in den Stadtteil oder ins Dorf, dorthin also, wo die Leute tatsächlich leben. Es ging um Ehrenamtliche und darum, wie man sie gut begleitet und wie Engagement überhaupt entsteht. Für diesen Jahrgang beginnt außerdem eine längere pastoralpsychologische Ausbildung. Und wer im dritten Jahr ist, saß ebenfalls im Priesterseminar und hat am eigenen Projekt gearbeitet, das am Einsatzort ansteht.</p>
<p>Weil alle drei Kurse gleichzeitig in Erfurt waren, blieb in den Pausen genug Zeit für das, was in keinem Programmheft steht. Am Donnerstagabend kamen dann alle im Priesterseminar zusammen, erst zum Gottesdienst und danach zu Essen, Spiel und vielen Gesprächen.</p>
<p>Solche Studienwochen stehen am Anfang jedes Jahres der Berufseinführung. Nach dem Studium folgen drei Jahre, in denen künftige Priester und Diakone genauso wie künftige Gemeindereferent:innen und Pastoralreferent:innen in ihren Beruf hineinwachsen. Das passiert vor allem an ihren Einsatzorten, wo erfahrene Mentor:innen sie begleiten. Seit 2021 läuft das für alle Berufsgruppen gemeinsam, getragen von den Bistümern und Erzbistümern Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz und Magdeburg, später kam Fulda dazu. Etwa fünfzehn Menschen sitzen im Schnitt in einem Kurs.</p>
<p>Aus dem Bistum Erfurt sind derzeit elf Menschen dabei, verteilt auf alle drei Kurse. Vier von ihnen werden Priester, einer ständiger Diakon, sechs werden Gemeindereferent:innen.</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image lightbox"><p><img data-htmlarea-file-uid="19437" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/MH_2_Gruppenfoto.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"></p></figure><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 12:40:51 +0200</pubDate>
                        <title>„Für eine Gesellschaft, die zusammenhält“</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/fuer-eine-gesellschaft-die-zusammenhaelt/</link>
                        <description>Die christlichen Kirchen in Deutschland setzen gemeinsam ein Zeichen der Zuversicht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum Ausgang der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt äußern sich die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bischöfin Kirsten Fehrs, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer, sowie der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland (ACK), Reverend Christopher Easthill, wie folgt:</p>
<p>„Wir nehmen zur Kenntnis, dass die AfD in Sachsen-Anhalt mit deutlichem Abstand die stärkste Partei wurde. Schlimme Befürchtungen sind wahrgeworden, aber das Ergebnis ist zu akzeptieren. Die Sorge der Kirchen gilt dabei vor allem dem Zusammenleben und Miteinander der Menschen in Sachsen-Anhalt, sowie insbesondere der Achtung der von Gott gegebenen Menschenwürde, die bedingungslos jedem zusteht. Sie gilt aber auch der freiheitlich-demokratischen Grundordnung in Sachsen-Anhalt. Wir fordern die Wahlsieger auf, die Landesverfassung sowie das Grundgesetz uneingeschränkt zu achten und die Würde aller Menschen unabhängig von Herkunft, Religion, Lebensweise, Leistung oder Position zu wahren.<br>Als Kirchen sind wir der Botschaft des Evangeliums und dem christlichen Menschenbild verpflichtet. Aus dieser Verpflichtung heraus werden wir das politische Handeln der künftigen Landesregierung genau beobachten und kritisch begleiten. Wir werden nicht wegsehen und wir werden nicht schweigen, wenn die Würde des Menschen verletzt, unsere Demokratie aufs Spiel gesetzt oder der Rechtsstaat ausgehöhlt wird. Denn immer geht es um Menschen, die unter Druck geraten, bedroht oder ausgegrenzt werden. Wir werden auch weiterhin alles, was unsere Demokratie trägt, unterstützen und zum Zusammenhalt der Gesellschaft beitragen. Dafür bedarf es vor allem auch Orten des Zusammenseins, des Dialogs und der Verständigung. Hier haben die demokratischen Parteien einen Auftrag. Auch die Kirchen können wichtige Begegnungsorte sein.<br>Ein Wahlergebnis zählt die Stimmen eines Wahlsonntags. Im Alltag zählt darüber hinaus, was dieses Land Woche für Woche zusammenhält. Das Wahlergebnis zeigt, wie groß die Unzufriedenheit und der Vertrauensverlust sind. Das ist ernst zu nehmen. Unverändert bleibt aber, wie viele hunderttausende Menschen sich in Sachsen-Anhalt und bundesweit Tag für Tag umeinander kümmern, Verantwortung übernehmen und unser Gemeinwesen tragen. Ihre Zuversicht, ihre Hilfsbereitschaft und ihren Einsatz wollen wir weiter sichtbar halten und stärken. Zusammen werden wir weiter arbeiten für eine Gesellschaft, die zusammenhält – in Verantwortung vor Gott und den Menschen.“<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 09:57:51 +0200</pubDate>
                        <title>Ein Stück Zuhause bleibt</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/ein-stueck-zuhause-bleibt/</link>
                        <description>Das Jubiläum 30 Jahre Kapelle im Jugendhaus St. Sebastian wurde zu einem Wiedersehen mit Menschen und Erinnerungen aus drei Jahrzehnten.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Samstag, 5. September, wurde es noch einmal so richtig voll im Jugendhaus St. Sebastian (SEB). Ehemalige Gäste und Mitarbeitende, Freunde, Familien, Kinder und Enkel der „alten Sebastiansfreunde“ kamen zusammen. Viele hatten sich lange nicht gesehen, manche waren das erste Mal seit vielen Jahren wieder im Haus.</p>
<p>Anlass war das 30-jährige Jubiläum der Kapelle. 1996 wurde sie eingeweiht. Seitdem haben hier unzählige Gottesdienste, Gebete, Andachten und Begegnungen stattgefunden. In der Kapelle wurde gesungen und geschwiegen, gefeiert und getrauert, Kraft gesammelt und nach Orientierung gesucht.</p>
<p>Beim Dankgottesdienst um 14:30 Uhr wurde schnell klar, dass es sich viel zu erzählen gab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Schlichter Raum mit vielen Geschichten</h3>
<p>Die Kapelle selbst ist schlicht gehalten, mit Holzfenstern und Holzstühlen. Für viele Menschen ist sie dennoch mit großen und ganz persönlichen Momenten verbunden.</p>
<p>In der Predigt ging es darum, welche Bedeutung solche Orte für den Glauben haben. Schon vor mehr als 2.000 Jahren versammelten sich Menschen in Tempeln zum Gebet. Wer Gott begegnen wollte, suchte einen besonderen, heiligen Ort auf. Mit Jesus veränderte sich dieses Verständnis. Gott ist den Menschen nahegekommen und begegnet ihnen vor allem in Jesus Christus, in Gemeinschaft und im Gegenüber.</p>
<p>Trotzdem brauchen Menschen Orte, an denen sie zusammenkommen. Das SEB und die Kapelle waren für viele ein solcher Ort. Gerade mit Blick auf die bevorstehende Schließung wurde in der Predigt deshalb auch betont: Der Abschied von diesem Ort ist kein Grund, nur traurig zu sein. Denn das, was hier im Glauben und in der Gemeinschaft erlebt wurde, endet nicht mit den Türen des Hauses.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>„Das SEB war mein zweites Zuhause“</h3>
<p>Wie eng das Jugendhaus mit den Lebensgeschichten vieler Menschen verbunden ist, zeigte sich auch an den Erinnerungen, die während des Tages gesammelt wurden.<br>Ein Besucher beschrieb, er habe sich über mehr als 50 Jahre im SEB beheimatet gefühlt und ein Ausflug nach Erfurt bedeutete fast immer ein SEB-Wochenende.<br>Andere erinnerten sich an Juleica-Kurse, FSJ-Seminare, Firmkurse, KSG-Wochenenden, Musikworkshops und Jugendwallfahrten. An WSWn (Weihnachts-Singe-Wochen), Gebet und Stille, an Spielerunden, Theaterstücke und lange Abende.</p>
<p>Auf den Erinnerungszetteln standen Sätze wie:<br><i>„Ich habe hier Gitarre gelernt.“</i><br><i>„Das SEB war Mitte der 90er mein Fluchtpunkt und gab mir eine Oase.“</i><br><i>„Mein zweites Zuhause.“</i><br><i>„Ankommen.“</i><br><i>„Auftanken.“</i><br><i>„Wunderbare Gemeinschaft.“</i><br><i>„Bewegende Zeiten in der Kapelle.“</i></p>
<p>Eine ehemalige Teilnehmerin erzählte, wie sie samstags nach der Schule um 11 Uhr ins SEB kam und am Sonntag nach dem Mittagessen wieder nach Hause fuhr. Rund 24 Stunden, die sich sehr intensiv anfühlten. Abends saß man auf der Couch, machte Musik und sang Reinhard Mey. Weil es damals noch keine Liedtexte auf dem Smartphone gab, wurden sie aufgeschrieben und mit nach Hause genommen.<br>Auch an viele kleine Dinge wurde sich erinnert: an die goldene Kehrschaufel, Bestechungsversuche der Betreuer bei der Punktevergabe für die Zimmer, Stempelkarten für besuchte Wochenenden, Stadtrallyes, kreative Aktionen. Und immer wieder an Gebet, Musik und gemeinsames Singen.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Erinnerungen im ganzen Haus</h3>
<p>Zum Jubiläum war noch einmal das ganze Haus geöffnet. Viele Besucher:innen gingen durch die vertrauten Flure, schauten in alte Zimmer und suchten die Räume auf, in denen sie früher übernachtet hatten. Dabei wurden Geschichten erzählt, Fotos angeschaut und Erinnerungen ausgetauscht. Für viele war es ein Wiedersehen mit einem Ort, der über Jahre zum eigenen Leben gehört hat.<br>Wer einmal im SEB war, kennt wahrscheinlich diese besondere Mischung aus Übernachten, Programm, langen Abenden und dem Gefühl, für ein Wochenende in einer eigenen kleinen Welt zu sein.</p>
<p>So wurde an diesem Nachmittag nicht nur das 30-jährige Bestehen der Kapelle gefeiert. Es ging auch um die vielen Menschen, Begegnungen und Geschichten, die das Jugendhaus über Jahrzehnte geprägt haben.</p>
<p>Am Ende blieb vor allem Dankbarkeit. Für 30 Jahre Kapelle. Für ein Haus, in dem Generationen junger Menschen ein- und ausgegangen sind, für Mitarbeitende und Ehrenamtliche, die das SEB mit Leben gefüllt haben, und für all die kleinen und großen Erinnerungen, die mit diesem Ort verbunden sind.</p>
<p>Die Profanierung der Kapelle steht noch aus. Doch mit den Türen des SEB, die zum Jahresende schließen werden, verschwinden nicht die Geschichten, die hier geschrieben wurden. Sie bleiben bei den Menschen, die im SEB angekommen, aufgetankt, gefeiert, gebetet, gelacht und einfach eine gute Zeit miteinander verbracht haben.</p>
<p class="image-inline-multiple" data-config="{&quot;width&quot;:&quot;350&quot;,&quot;height&quot;:&quot;294&quot;,&quot;quality&quot;:&quot;retina&quot;,&quot;layoutMode&quot;:&quot;masonry&quot;,&quot;fixedHeight&quot;:250,&quot;horizontalOrder&quot;:false,&quot;bgColor&quot;:&quot;#ffffff&quot;,&quot;noScale&quot;:false,&quot;enableZoom&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;titleOverride&quot;:true,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;altOverride&quot;:true,&quot;imageLinkClass&quot;:&quot;lightbox&quot;}"><br>&nbsp;<img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19433" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_01_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19428" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_02_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19435" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_03_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19432" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_04_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19434" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_05_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19427" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_06_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19430" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_07_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19429" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_08_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19426" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_10_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19431" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_11_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19425" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/SEB_30_Jahre/SEB_12_k.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"></p>
<p><sup>Fotos: Bistum Erfurt / Sarah Lamprecht</sup></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 13:59:30 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Geerdet und mit weitem Blick&quot;</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/geerdet-und-mit-weitem-blick/</link>
                        <description>46. Thüringer Kolpingwallfahrt zur Landesgartenschau nach Leinefelde</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die 46. Thüringer Kolpingwallfahrt führte am letzten August-Sonntag unter dem Leitwort „Erdnah und Himmelweit“ erstmalig nach Leinefelde. Die Kolping-Geschwister des Bistums Erfurt und angrenzender Gemeinden bedachten bei dem Festgottesdienst in „St. Bonifatius“, einer anschließenden Statio sowie dem Bannerzug zum Kirchenpavillon der Landesgartenschau insbesondere dessen hochaktuelles Thema.</p>
<p>So erinnerte Festprediger Sebastian Schulz, neuer Bundespräses von Kolping Deutschland, in der gut besuchten Kirche des Neubaugebietes daran, dass die Welt von heute Christen braucht, die „geerdet sind und den Himmel nicht aus dem Blick“ verlieren. „Ja, weil Gottes Wirklichkeit immer weiter geht und der Himmel, trotz der Unsicherheiten unserer Tage, den Horizont der Erde erweitert.“ Weiter sagte der Prediger: „Adolf Kolping hat in dieser Haltung gelebt, er kannte die sozialen Nöte seiner Zeit, wusste aber auch, dass gute Worte allein nicht reichen.“</p>
<p>Bevor die Wallfahrer nach dem Hochamt in langer Prozession durch Leinefelde - vorbei am Rohbau des neuen Katholischen Schulzentrums - zum Kirchenpavillon der Landesgartenschau zogen, segnete Bundespräses Sebastian Schulz noch das neue Banner des Eichsfelder Kolping-Chores „ProjektCilia“.&nbsp;</p>
<p>Der Erfurter Kolping-Diözesanpräses Winfried Mucke führte sodann gemeinsam mit den Bannerträgern der einzelnen Kolpingsfamilien den Pilgerzug zur Gartenschau und der dortigen Abschlussandacht an. Er forderte die Wallfahrer auf: „Arbeitet auch weiterhin nach dem Vorbild des seligen Adolf Kolping an der Erneuerung von Kirche und Welt!“ &nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><i>Text und Fotos: Michael Meinung</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 07:34:48 +0200</pubDate>
                        <title>Weltkindertag auf dem Domplatz</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/weltkindertag-auf-dem-domplatz/</link>
                        <description>Die Bistumswallfahrt wird zum Familientag. Gottesdienst, Kinderkirche, Pilgerwege, ein Mitsingkonzert und viele weitere Angebote laden kleine und große Gäste nach Erfurt ein.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>20. September</strong> kommen Menschen aus dem ganzen Bistum wieder zur Bistumswallfahrt auf den Erfurter Domplatz. Familien, Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Menschen feiern gemeinsam Gottesdienst, treffen Bekannte und kommen miteinander ins Gespräch.</p>
<p>Und weil der Wallfahrtstag mit dem Weltkindertag zusammenfällt, sind in diesem Jahr besonders die Kinder im Blick. Deshalb richtet sich ein großer Teil des Programms an Familien.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kinderkirche und Programm für Familien<br>&nbsp;</h3>
<p>Während des <strong>Wallfahrtsgottesdienstes um 11 Uhr</strong> auf den Domstufen feiern Kinder ihre eigene Kinderkirche. In einem Zelt auf dem Domplatz wird gemeinsam gesungen, gebetet und eine kindgerechte Gottesdienstfeier gestaltet.</p>
<p>Nach dem Gottesdienst geht das Familienprogramm weiter. Kinder unter 1,40 Meter erhalten ein <strong>kostenfreies Mittagessen</strong>. Auf der <strong>Familienwiese </strong>auf dem Domberg gibt es zahlreiche <strong>Mitmachangebote</strong>. Im <strong>Märchenzelt </strong>erzählt die Medienstelle Geschichten. Das Familienzentrum Kloster Kerbscher Berg lädt zu einem <strong>Krabbelparcours </strong>ein. Die Villa Lampe bietet <strong>Kreativaktionen </strong>an und der Caritasverband baut einen <strong>Lebendkicker </strong>auf dem Domplatz auf. In der St. Severi Kirche gibt Daniela Dicker vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ ein <strong>Mitsingkonzert </strong>zum Weltkindertag.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Gemeinsam zur Wallfahrt<br>&nbsp;</h3>
<p>Schon am Morgen beginnen die Pilgerwege zum Domplatz.</p>
<p>Der <strong>Familienpilgerweg </strong>startet um 9:30 Uhr an der Kirche St. Josef in der Bogenstraße. Die rund 3,7 Kilometer lange Strecke führt an der Gera entlang, durch den Nordpark, über Klein Venedig und die Krämerbrücke bis zum Domplatz. Unterwegs gibt es kurze Impulse, Gebete und Lieder. Der Weg eignet sich für <strong>Familien mit kleinen Kindern</strong> und kann mit dem Kinderwagen zurückgelegt werden. An einer Stelle muss allerdings eine Treppe mit Kinderwagenrampe überwunden werden.</p>
<p>Der <strong>Stadtpilgerweg </strong>beginnt ebenfalls um 9:30 Uhr am Bahnhofsportal Nord. Für <strong>Schüler:innen, Jugendliche und Junggebliebene</strong> führt der ca. 2,5 Kilometer lange Stadtpilgerweg mitten durch die Erfurter Altstadt. Im Mittelpunkt stehen besondere Türen und ihre Geschichten. Kurze Impulse begleiten den Weg. Die Strecke ist <strong>barrierefrei</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Angebote rund um den Dom<br>&nbsp;</h3>
<p>Nach dem Wallfahrtsgottesdienst öffnen ab <strong>12.30 Uhr</strong> der <strong>Markt der Möglichkeiten</strong>, die <strong>Familienwiese </strong>und das <strong>Geistliche Zentrum</strong> im Dom. Verbände, Einrichtungen und Initiativen aus dem Bistum stellen ihre Arbeit vor und laden zum Austausch ein.</p>
<p>Im Dom besteht die Möglichkeit zu Gesprächen, zum Empfang des Bußsakramentes, zur Anbetung und zum persönlichen Segen. Außerdem finden ein Rosenkranzgebet und weitere geistliche Angebote statt. Am Triangelportal informiert das Team von Alive über den Lobpreisabend und das Alive Jugendfestival. Im geöffneten Kreuzgang können Besucher:innen am Grab des verstorbenen Bischofs Joachim Wanke innehalten und seiner gedenken.</p>
<p>Ab <strong>13.30 Uhr </strong>stehen <strong>verschiedene Vorträge, Gespräche und Ausstellungen</strong> auf dem Programm. Dazu gehören ein spiritueller Stadtspaziergang zu den geistlichen Orten Erfurts, ein Vortrag über Leben und Wirken von Bischof Joachim Wanke sowie ein Gespräch über die Situation von Kindern in Madagaskar. In der Reglerkirche ist die Ausstellung „Schon gepackt? Darf's ein bisschen mehr sein als das letzte Hemd?“ anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Palliativstation des Katholischen Krankenhauses zu sehen. Sie zeigt persönliche Koffer von Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen und erzählt ihre Geschichten. Außerdem geht es bei einer Gesprächsrunde darum, wie Kirche Familien im Alltag begleiten und unterstützen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wallfahrtstag auf einen Blick<br>&nbsp;</h3>
<p>9:30 Uhr Start der Pilgerwege<br>ab 10:15 Uhr Kaffee und Begegnung auf dem Domplatz<br>10:52 Uhr Läuten der Gloriosa<br><strong>11 Uhr Wallfahrtsgottesdienst und Kinderkirche</strong><br>ab 12:30 Uhr Markt der Möglichkeiten, Familienwiese und Geistliches Zentrum<br>ab 13:30 Uhr Vorträge, Gespräche und Kulturangebote<br>15:30 Uhr: Reisesegen im Dom</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Bistumswallfahrt 2026 steht unter einem Wort aus der Apostelgeschichte. Petrus erkennt darin, dass Gott alle Menschen annimmt. Dieser Gedanke prägt auch den Wallfahrtstag in Erfurt. Menschen mit unterschiedlichen Lebensgeschichten kommen zusammen, feiern ihren Glauben und verbringen den Tag miteinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Alle Informationen gibt es auch unter <a href="/bistum-erfurt/informationen-zum-bistum/wallfahrten-im-bistum/bistumswallfahrt/">www.bistum-erfurt.de/bistumswallfahrt</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 07:30:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wie Kirche in Norwegen mit ihrer Minderheit lebt</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/wie-kirche-in-norwegen-mit-ihrer-minderheit-lebt/</link>
                        <description>Weihbischof Reinhard Hauke war mit dem Bonifatiuswerk in Norwegen unterwegs und erlebte, wie lebendig katholisches Leben auch als kleine Kirche sein kann.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was bedeutet es, katholisch zu sein, wenn die eigene Kirche nur eine kleine Minderheit ist? Dieser Frage ist eine Pilgergruppe des Bonifatiuswerkes bei einer Reise nach Norwegen nachgegangen. Mit dabei war Weihbischof Reinhard Hauke. Rund um das Olavsfest in Trondheim erlebte die Gruppe eine Kirche, die zahlenmäßig klein ist, aber sichtbar lebendig.</p>
<p>Gemeinsam mit Gläubigen aus Trondheim (Norwegen) ging es auf den Spuren des heiligen Olav zu Gottesdiensten, Prozessionen und Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Besonders auffällig war für Weihbischof Hauke die große Zahl junger Menschen, die sich in den Gemeinden engagieren. Trotz der Vereinzelung, so sein Eindruck, seien die Christen dort froh und eng miteinander verbunden. Gerade das Leben in der Minderheit könne eine besondere Nähe schaffen.</p>
<p>Wie sich diese Erfahrung auf das kirchliche Leben auswirkt, welche Chancen eine kleine katholische Gemeinschaft bietet und was Deutschland von der Kirche in Norwegen lernen kann, berichtet Hauke im Interview. Dabei geht es auch um die Vielfalt der katholischen Gemeinden, unterschiedliche geistliche Traditionen und seine kritische Haltung zur AfD.</p>
<p>Im Reisebericht vom Bonifatiuswerk lässt sich nachlesen, welche Eindrücke die Pilgergruppe in Trondheim, Stiklestad und den Klöstern Tautra und Munkeby gesammelt hat.</p>
<p><a href="https://www.bonifatiuswerk.de/de/news/detail/mit-dem-bonifatiuswerk-unterwegs-in-norwegen/" target="_blank" class="download" title="Reisebericht" rel="noreferrer">Zum Reisebericht: Mit dem Bonifatiuswerk unterwegs in Norwegen</a><br><a href="https://www.bonifatiuswerk.de/de/news/detail/erfurter-weihbischof-hauke-das-leben-in-der-minderheit-bringt-eine-naehe-zueinander/" target="_blank" class="download" title="Interview mit Weihbischof Hauke" rel="noreferrer">Zum Interview: „Das Leben in der Minderheit bringt eine Nähe zueinander“</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="image-inline-multiple" data-config="{&quot;width&quot;:&quot;350&quot;,&quot;height&quot;:&quot;263&quot;,&quot;quality&quot;:&quot;retina&quot;,&quot;layoutMode&quot;:&quot;masonry&quot;,&quot;fixedHeight&quot;:250,&quot;horizontalOrder&quot;:false,&quot;bgColor&quot;:&quot;#ffffff&quot;,&quot;noScale&quot;:false,&quot;enableZoom&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;titleOverride&quot;:true,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;altOverride&quot;:true,&quot;imageLinkClass&quot;:&quot;lightbox&quot;}"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19405" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Norwegen_Bonifatiuswerk/Messe_Alte_Kirche_Stiklestad.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19406" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Norwegen_Bonifatiuswerk/Messe_Kirche_St_Olav_Trondheim.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19404" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Norwegen_Bonifatiuswerk/Messe_Nidarosdom_Trondheim.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19407" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Norwegen_Bonifatiuswerk/St_Olav_Kapelle_Stiklestad.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19403" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Norwegen_Bonifatiuswerk/Weihbischof_Hauke_vor_Kirche_St_Olav_Trondheim.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"></p>
<p><i>Bild 1: Messe Alte Kirche Stiklestad; Bild 2: Messe Kirche St Olav Trondheim; Bild 3: Messe Nidarosdom Trondheim; Bild 4: St Olav Kapelle Stiklestad; Bild 5: Weihbischof Hauke vor Kirche St Olav Trondheim</i><br><i>Fotos: Bonifatiuswerk / Marcus Thielking</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 16:33:59 +0200</pubDate>
                        <title>Äpfel, Waffeln und Kakao</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/aepfel-waffeln-und-kakao/</link>
                        <description>Am Sonntag, 6. September, wird auf dem Kerbschen Berg Gottes Schöpfung gefeiert</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem bunten Programm und einem ökumenischen Schöpfungsgottesdienst wird am Sonntag, 6. September 2026, beim Familienzentrum Kloster Kerbscher Berg Gottes schöne Schöpfung gefeiert. Beginn ist um 14.30 Uhr. Eingeladen sind alle, die Lust darauf haben.<br><br><br><strong>14:30 UHR&nbsp;</strong><br><i><strong>Faire Kaffeetheke und frische Waffeln</strong></i><br>&nbsp;</p>
<p><strong>15 UHR</strong><br><strong>Workshops und Mitmachaktionen</strong><br><br><i><strong>Vom Baum ins Glas&nbsp;</strong></i><br>Apfelwerkstatt für Kinder<br>...............................................................................................<br><i><strong>Woher kommt das Paradies?&nbsp;</strong></i><br>Zur Geschichte des Obstbaus<br>...............................................................................................<br><i><strong>Über die Milchstraße zu Gottes Schöpfung</strong></i><br>Von Sternen und Galaxien<br>...............................................................................................<br><i><strong>Klimaschutz im Alltag&nbsp;</strong></i><br>Worauf kommts an?<br>...............................................................................................<br><i><strong>Franziskus und die Schöpfung&nbsp;</strong></i><br>Führung durch die neue Familienkirche<br>...............................................................................................<br><i><strong>Von der Kakaobohne zur Schokolade</strong></i><br>Eine faire Entdeckungsreise<br>...............................................................................................<br><i><strong>Weniger ist mehr&nbsp;</strong></i><br>Was brauche ich für ein gutes Leben?<br>&nbsp;</p>
<p><strong>17 UHR&nbsp;</strong><br><i><strong>Ökumenischer Schöpfungsgottesdienst</strong></i><br>Predigt: Br. Stefan Federbusch OFM, (München)&nbsp;<br>Franziskaner und Autor</p>
<p>Es wird gebeten, zum Parken seines PKW den Parkplatz Schützenplatz zu nutzen.</p>
<p>Bitte eine eigene Tasse mitbringen.</p>
<p><a href="https://www.bistum-erfurt.de/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Plakat_Sch%C3%B6pfungstag_2026.pdf">Plakat (bitte anklicken)</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-14471</guid>
                        <pubDate>Mon, 31 Aug 2026 10:15:32 +0200</pubDate>
                        <title>Eine Kirche als Begegnungsort</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/eine-kirche-als-begegnungsort/</link>
                        <description>Umgebaute Klosterkirche Kerbscher Berg wurde feierlich eingeweiht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Richtig voll war es am Sonntag, 30. August 2026, auf dem Kerbschen Berg (Dingelstadt), und erst recht in der Klosterkirche St. Baptista und Gefährten. Und das aus allerbestem Grund. Nach gut 19monatigem Umbau- und Sanierungsarbeiten der alten Klosterkirche wurde sie durch Bischof Ulrich Neymeyr wieder eingeweiht.&nbsp;<br><br>Die dringend notwendig gewordenen Sanierungsarbeiten und die Nutzung der Kirche durch das danebenstehende Familienzentrum gaben den Anstoß, die Kirche nicht nur zu sanieren, sondern als Familienkirche umzubauen. Viele Überlegungen, auch von Familien, flossen in die Planungen mit ein. Das Künstlerehepaar Susann und Bernhard Lutzenberger (Lutzenberger+Lutzenberger, Bad Wörishofen) konnte für die Konzeptionierung der Klosterkirche als Familienkirche gewonnen werden. Inspiriert von der Anna Selbdritt Darstellung (16. Jh.), die wie auch andere kostbare Figurenschätze in der umgebauten Kirche wieder einen Platz gefunden hat, soll auch auf diese Weise eine Familienkirche sichtbar gemacht werden, in der alle Generationen willkommen und eingeladen sind. Genau dies zeigte sich sowohl beim feierlichen Gottesdienst als auch dem sich anschließenden Sommerfest im Klostergarten: vom Säugling bis zum Hochbetagten feierten alle fröhlich mit.&nbsp;<br><br>Staunendes und auch überraschtes Betrachten der neugestalteten Kirche, neugieriges Umhergehen und Entdecken der vielen Details und viel Lob für den gelungenen Umbau gab es an diesem Tag.&nbsp;</p><blockquote><p><br>„Man kann in diesem neu gestalteten sakralen Raum spüren, dass er für Begegnung geschaffen ist.“&nbsp;</p></blockquote><p><i>(aus dem Grußwort von Monsignore Austen zur Altarweihe)</i></p>
<p>Mit der Familienkirche entstand zugleich eine Kirche, die auch außergottesdienstlich genutzt werden kann, als Raum der Begegnung zu verschiedenen Anlässen. Die Künstler selbst beschreiben den neugeschaffenen Ort als einen berührenden Ort für die Sinne, ein sakraler Raum, offen für Alle. Die Gestaltung der Kirche nimmt bewusst den franziskanischen Gedanken des Lobpreises der Schöpfung auf. Gleich am Eingang der Kirche befindet sich <a href="https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/um-einen-besonderen-stein-reicher/" target="_blank">der Taufstein, ein jahrtausendealter Steinfindling</a>.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19370" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Taufstein.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p><i>Der gefüllte Krug wurde für die Einweihung des Taufsteins benötigt.</i></p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19371" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="588" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/segnung_taufstein.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19374" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="622" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/pia_schl%C3%BCssel.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p><i>Cornelia Schimek, Bischöfliches Bauamt, Regionalbeauftragte im Eichsfeld (li), &nbsp;übergab den symbolischen Kirchenschlüssel an Bischof Neymeyr und das Familienzentrum Kerbscher Berg (Melanie Schnur, links vom Bischof, und Pia Schröter, Leiterin des Familienzentrums)</i></p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19357" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Predigt.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p><i>Bischof Neymeyr während seiner </i><a href="https://www.bistum-erfurt.de/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/2026-08-30_Predigt_bei_der_Altarweihe_auf_dem_Kerbschen_Berg.pdf"><i>Predigt</i></a><br><i>Vor dem Ambo, der wie der Altar aus dem Stamm einer Pappel gemacht ist, steht ein kleines Gefäß, in dem sich die Reliquien des Hl. Petrus Baptista und Gefährten und des Heiligen Franziskus &nbsp;befinden. Diese wurden im weiteren Verlauf des Gottesdienstes in die kleine Öffnung verbracht, die mit einer Glasscheibe verschlossen wurde.&nbsp;</i></p>
<p>&nbsp;</p><blockquote><p>“In den Altar werden Reliquien von Heiligen eingelassen, die uns durch ihr Vorbild und ihre Fürsprache zu einem christlichen Leben bestärken. Die Heiligen sind uns so als Vorbild und Fürsprecher nahe – mehr noch: Der Altar hat seine Fortsetzung in der himmlischen Hochzeitstafel, an der die vielen sitzen, die schon zur Vollendung gelangt sind. Der Altar verbindet die irdische Kirche mit der himmlischen.”</p></blockquote><p>(aus der Predigt von Bischof Neymeyr)</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19358" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Reliquien.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Nach Einbringung durch Bischof Neymeyr und Verglasung der Reliquien durch den Künstler Bernhard Lutzenberger wurde der bewegliche Teil des Altars (re) an den feststehenden Teil geschoben. Beide bilden eine Acht, das Zeichen für Unendlichkeit.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19347" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/%C3%96l.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Salbung des Altars</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19353" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Weihrauch_Tabernakel.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><blockquote><p>“Nach der Salbung des Altars mit Chrisam werden wir an den vier Ecken und in der Mitte des Altars fünf Wachsdochte zusammen mit Weihrauch entzünden. Wenn die Flammen auflodern und der Weihrauch aufsteigt, dann hat man spontan den Eindruck: Der Altar brennt. Hier wird augenscheinlich, wie sehr Jesus Christus für uns brennt in seiner Liebe zu uns, in seiner Hingabe, in seinem Dasein für uns. Er will auch uns entzünden. Denn er ist gekommen, Feuer auf die Erde zu bringen. Und was will er anderes, als dass es brennt, dass wir davon entzündet werden und brennen für ihn und für seine Botschaft.”</p></blockquote><p><i>(aus der Predigt von Bischof Neymeyr)</i></p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19365" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Tabernakel.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Der nun auch eingeweihte <a href="https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/station-8-der-altar/" target="_blank">Tabernakel</a></p><blockquote><p>“Bei der Feier der Hl. Messe ist Jesus Christus vor allem gegenwärtig unter den eucharistischen Gestalten. In der geweihten Hostie bleibt Jesus Christus auch gegenwärtig, wenn die Hl. Messe zu Ende ist. Das Ewige Licht am Tabernakel ist ein sinnenvolles Zeichen dafür, dass Jesus Christus im Sakrament der Eucharistie gegenwärtig ist und bleibt. Auch wenn niemand in der Kirche ist, Christus ist da.”</p></blockquote><p><i>(aus der Predigt von Bischof Neymeyr)</i></p>
<p>Bevor der Bischof den Schlusssegen spendete, gab es noch viel Dank. Denn möglich wurde diese gravierende Umgestaltung der Kirche durch großzügige finanzielle Unterstützung des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken e.V. (Paderborn), der Bischof Konrad Martin Stiftung (Paderborn), der Vereinigten Kirchen- und Klosterkammer (Erfurt), der Stadt Dingelstädt / Mitleistungsanteil Städtebau, dem Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft / Städtebaumittel und LEADER, RAG Landkreis Eichsfeld /Freistaat Thüringen, Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum. Gedankt wurde allen, die in irgendeiner Art und Weise an der Neugestaltung der Kirche beteiligt waren, von den Künstlern Lutzenberger über die Geldgeber bis hin zu den Handwerksbetrieben, von denen die meisten aus der Region kommen. Nicht zu vergessen das gesamte Team des Familienzentrums Kloster Kerbscher Berg.</p>
<p>Verlesen wurde das <a href="https://www.bistum-erfurt.de/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/2026_08_30_Gru%C3%9Fwort_Familienkirche_Kerbscher_Berg__002_.pdf">Grußwort von Monsignore Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes der deutschen Katholiken</a>.</p><blockquote><p>"Lassen Sie mich zum Schluss noch einmal aus der Enzyklika "Fratelli tutti" von Papst Franziskus zitieren, weil es so gut zu diesem feierlichen Anlass und auch in diese Zeit passt: "Die Kirche ist ein Haus mit offenen Türen, weil sie Mutter ist. Und wie Maria, die Mutter Jesu, wollen wir eine Kirche sein, die dient, die aufbricht, die aus ihren Kirchen herausgeht, die aus ihren Sakristeien herausgeht, um das Leben zu begleiten, die Hoffnung zu unterstützen und Zeichen der Einheit zu sein, um Brücken zu spannen, Mauern zu durchbrechen und Versöhnung auszusäen." "</p></blockquote><p><i>(aus dem Grußwort von Monsignore Austen)</i></p>
<p>Die Klosterkirche auf dem Kerbschen Berg ist eine Begegnungsstätte geworden, in der jede/r willkommen ist und es unglaublich viel zu entdecken gibt. Zum Beispiel die Lebenslinie, die durch kleine Magnete, mal höher, mal tiefer das Auf und Ab des Lebens markieren. Jeder Magnet zeigt einen Buchstaben oder ein Zeichen, die zusammen ergeben: ich habe dich geschaffen mit all deinen stärken und schwächen *ich liebe dich* ich begleite dich auf deinem weg und bin für dich da<br><br>Es gibt die besondere Lebenswand, in die man seine zu Papier gebrachten Gedanken, Sorgen, Freude und Nöte zusammengerollt hineinstecken kann. Eine Erinnerung daran: du bist nicht allein.</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19373" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="623" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/T%C3%BCr_Maria_Anna.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Oder die, wo einst die Beichtstühle standen, großen und mit unterschiedlichen gelb-orange Tönen verglasten <a href="https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/station-eins-die-terrasse-die-drinnen-und-draussen-verbindet/" target="_blank">Türen</a>, die dem Raum eine natürliche und warme Lichtgestaltung geben und das Innen und Außen des Raum miteinander verbinden.</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19366" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Blick_nach_innen.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p><i>Blick von der Terasse in die Kirche hinein. Die Stühle sind flexibel stellbar.</i></p>
<h4><i>„Echtes soziales und christliches Miteinander braucht beides: starke Familien einerseits, aber andererseits auch die Begegnung mit anderen, zwischen Alt und Jung, zwischen Heimischen und Fremden, zwischen Gläubigen, Nichtgläubigen und Andersgläubigen. Genau dafür ist eine Familienkirche wie diese eine große Chance.“ (Monsignore Georg Austen)</i><br>&nbsp;</h4>
<p>Mögen alle, die die Kirche besuchen, egal zu welchem Anlass, erfahren, was am Schluss des Gottesdienstes die Kerbschen-Berg-Zwerge sangen:</p>
<p>“Der Segen Gottes möge dich umarmen, egal, wohin dich deine Wege führn.&nbsp;<br>Die Liebe und sein göttliches Erbarmen sollst du bis in die Zehenspitzen spürn.&nbsp;<br>Der Segen Gottes möge dich umarmen.”</p>
<p><i>Fotos: Juliane Körber</i></p>
<p><a href="https://www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/" target="_blank">Mehr Informationen</a></p>
<p class="image-inline-multiple" data-config="{&quot;width&quot;:&quot;220&quot;,&quot;height&quot;:&quot;165&quot;,&quot;quality&quot;:&quot;retina&quot;,&quot;layoutMode&quot;:&quot;masonry&quot;,&quot;fixedHeight&quot;:250,&quot;horizontalOrder&quot;:false,&quot;bgColor&quot;:&quot;#e7ece8&quot;,&quot;noScale&quot;:false,&quot;enableZoom&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;titleOverride&quot;:true,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;altOverride&quot;:true,&quot;imageLinkClass&quot;:&quot;lightbox&quot;}"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19367" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="165" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/14Heilige.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19359" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Altarraum.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19368" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Altarraum1.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19354" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Altarraum2.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19366" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Blick_nach_innen.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19364" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Einzug.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19346" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Franziskus.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19369" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="165" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Gebetswand.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19351" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Hostien.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19352" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Madonna.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19348" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="165" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Marienkapelle_Kerzen.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19363" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Marienkapelle.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19361" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Altarweihe/Raumansicht.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 27 Aug 2026 12:35:00 +0200</pubDate>
                        <title>Feierliche Altarweihe mit Bischof Neymeyr</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/feierliche-altarweihe-mit-bischof-neymeyr/</link>
                        <description>Klosterkirche Kerbscher Berg wird nach Umbau am kommenden Sonntag eingeweiht</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, den 30. August, um 14 Uhr weiht Bischof Ulrich Neymeyr die Klosterkirche Kerbscher Berg in Dingelstädt mit einem feierlichen Gottesdienst neu ein. Direkt im Anschluss findet ein Sommerfest statt, zu dem alle herzlich willkommen sind, ob sie sonst regelmäßig in die Kirche gehen oder einfach neugierig sind, was aus dem Gebäude geworden ist.</p>
<p>Der letzte Gottesdienst in der alten Kirche fand am 12. Januar 2025 statt, seitdem war die Kirche Baustelle. Notwendig wurde der Umbau, weil der Putz an vielen Stellen beschädigt war, die Empore statische Probleme hatte und auch Fußboden und Fassade dringend saniert werden mussten. Aus dieser Notwendigkeit heraus ist mehr geworden als eine reine Reparatur: Die einstige Franziskanerkirche wird zur Familienkirche, einem Ort, der sowohl für Gottesdienste als auch für Begegnung und Veranstaltungen jenseits der Liturgie gedacht ist, direkt angebunden an das benachbarte Familienzentrum Kerbscher Berg.</p>
<p>Wer die Kirche am 30. August zum ersten Mal wieder betritt, wird vieles wiedererkennen und vieles wird doch ganz anderes sein. Eine große Terrasse öffnet den Raum zum Klostergarten, unter dem Gewölbe sorgt eine neue Akustikdecke für einen ganz anderen Klang, und mitten im Kirchenschiff steht der neue Altar aus einem massiven Holzstamm, daneben ein Tabernakel, der ein Stück weit transparent gestaltet ist, eine Idee, die ursprünglich von Kindern kam. Auch der Taufstein ist neu, er wurde bereits im Frühjahr eingebaut. Am auffälligsten ist vielleicht das Kreuz: Es hat keinen festen Platz, sondern lässt sich je nach Anlass an verschiedene Stellen im Raum stecken, an den Chorraum, an die Seite oder eben an den Taufstein. Wer mehr über diese und weitere Details erfahren möchte, wie die Marienkapelle, die Lebenslinie an der Wand oder die Geschichte hinter dem Sonnensymbol über der alten Tür, findet sie in der achtteiligen Reihe "Acht Einblicke in die Familienkirche" auf der Sonderseite zur Klosterkirche: <a href="https://www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/" target="_blank">https://www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/</a>&nbsp;</p>
<p>Die künstlerische Gestaltung der Kirche liegt in den Händen von Susanna und Bernhard Lutzenberger, die gemeinsam nicht nur einzelne Objekte, sondern das gesamte Konzept für den neuen Kirchenraum entwickelt haben. Möglich gemacht hat der Umbau eine breite Unterstützung: Neben dem Bistum Erfurt haben das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, das Leader-Programm, die Städtebauförderung von Bund, Ländern und Gemeinden sowie die Stadt Dingelstädt das Projekt finanziell getragen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 12:49:09 +0200</pubDate>
                        <title>10 Jahre Pueri Cantores Region Ost </title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/10-jahre-pueri-cantores-region-ost/</link>
                        <description>Jubiläumsvideo mit den Chormitgliedern </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Diözesanverband Pueri Cantores Region Ost vernetzt seit nunmehr 10 Jahren gut 30 Chöre der 5 ostdeutschen (Erz-)Diözesen Berlin, Dresden-Meißen, Erfurt, Görlitz und Magdeburg miteinander. Auf das Bestreben und der intensiven Vorarbeit einer Arbeitsgruppe aus dem Kreise der Kantor:innenschaft der obengenannten Diözesen um den ehemaligen Leipziger Propsteikantor Stephan Rommelspacher und dank der großzügigen Unterstützung seitens der Bistümer konnte der Verband am 8. März 2016 in Leipzig gegründet werden. Die DNA und der Puerileitgedanke des Zusammenkommens junger Menschen und gemeinsamen Singens und Betens für den Frieden prägte das Leben des Verbandes bis zum heutigen Tag und fand Ausdruck in den wunderbaren Chorfesten, Chortagen und Begegnungen, welche seitdem regelmäßig stattgefunden haben. Ob in Halle, Erfurt, Dresden, Heiligenstadt oder Neuzelle – überall fanden Chöre zusammen, um gemeinsam zu singen, zu proben, zu spielen und die Liturgie zu feiern. Oft entstanden dabei bleibende (Chor-)Freundschaften.</p>
<p>Für das Jubiläum in diesem Jahr ließ sich der Vorstand etwas Besonderes einfallen. Eine Liedkantate gesungen von den Sänger:innen der Chöre und digital zusammengefügt zu einem Film, gibt einen wunderbaren Einblick in unseren Verband und zeigt neben unseren Chören auch Highlights aus den vergangenen Jahren. Die Liedkantate wurde von Klaus Wallrath nach dem gleichnamigen Choral unseres Gesangbuches GL 452 „Der Herr wird dich mit seiner Güte segnen“ (Musik: Thomas Gabriel und Text: Helmut Schlegel) komponiert. Im Frühjahr probten unser Chöre das Stück. Anschließend wurde aus über 100 Einzelstimmen ein virtueller Chor erstellt und anschließend mi(Bewegt-)Bildern unterlegt.&nbsp;</p>
<p>„Dankbar blicken wir nun auf die vergangenen 10 Jahre zurück und freuen uns über den Beitrag unseres Verbandes dazu, dass sich unsere Chöre und die mitsingenden Kinder und Jugendlichen als Teil einer großen Gemeinschaft begreifen können und bei Chorfesten und Chortagen motivierende Erlebnisse miteinander erfahren dürfen. Das gemeinsame Singen im Gottesdienst, bei Vespern oder bei Konzerten zu Gottes Lob und eigener Freude schafft nachhaltige Erinnerungen und trägt in einem nicht unerheblichen Maße zur Glaubensbildung der jungen Christ:innen bei.“</p>
<p><i>Pressemitteilung: Felix Flath, Vorsitzender Pueri Cantores Region Ost</i></p>
<p>Das Jubiläumsvideoprojekt wurde durch das Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken e.V. gefördert:<br>YouTube-Link zum Jubiläumsvideo: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=EAalXI-XMok" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=EAalXI-XMok</a>&nbsp;<br>Website des Verbandes: <a href="https://pueri-cantores.de/dioezesanverband-region-ost/" target="_blank" rel="noreferrer">https://pueri-cantores.de/dioezesanverband-region-ost/</a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image lightbox"><p><img data-htmlarea-file-uid="19336" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="197" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/puericantores_jubi.jpeg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"></p></figure><p></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 10:59:14 +0200</pubDate>
                        <title>wert:volle Zeit am Stausee</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/wertvolle-zeit-am-stausee/</link>
                        <description>Rückblick auf den Bistumsjugendtag 2026</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was macht einen Menschen eigentlich wertvoll? Über dieser Frage stand der Bistumsjugendtag 2026, zu dem vom 21. bis 23. August rund 70 Jugendliche und junge Erwachsene an den Stausee Seebach kamen. Drei Tage unter dem Motto <strong>„wert:voll"</strong>, bei denen es weniger um fertige Antworten ging als um das, was passiert, wenn junge Menschen ein Wochenende lang Zeit, Erfahrungen und Glauben teilen.</p>
<p>Freitagabend füllte sich das Gelände nach und nach mit Zelten und Schlafsäcken. Nach Begrüßung, Abendessen und gemeinsamem Taizégebet ging es direkt in die Game Night, beste Gelegenheit, um alte Bekannte wiederzusehen, neue kennenzulernen und einfach mal ins Gespräch zu kommen.</p>
<p>Samstag drehten sich die Workshops um die vielen Seiten des Mottos. Der BDKJ nahm mit <strong>„Meine Rechte, deine Rechte"</strong> die Grundrechte unter die Lupe,<strong> „Du bist wertvoll" </strong>und<strong> „Königs:Würde"</strong> näherten sich der Menschenwürde aus christlicher Perspektive. Beim Liederworkshop musste improvisiert werden, denn die Notenhefte waren in Erfurt liegen geblieben. Nur drei Exemplare hatten es bis zum Stausee geschafft, gesungen wurde trotzdem.</p>
<p>Am Nachmittag wurde es bunt. Escape Game <strong>„Die Republik"</strong>, Mario Kart und Kooperationsspiele sorgten für Trubel, während andere lieber Freundschaftsbänder knüpften, an der Herzenspost bastelten oder bei <strong>„Ich bin wertvoll"</strong> ins Gespräch kamen. Auf dem Wasser ließen sich, abgesichert durch die DLRG, viele mit dem Tretboot treiben, und dazwischen blieb auch einfach Zeit zum Rumsitzen und Nichtstun.</p>
<p>Am Abend kamen alle noch mal zusammen, bei der Heiligen Messe unter freiem Himmel mit Bischof Ulrich Neymeyr. Danach klang der Tag am Lagerfeuer oder beim Pub Quiz aus.</p>
<p>Sonntag hieß es dann Abschied nehmen. Nach Frühstück und Morgenlob wurden die Zelte abgebaut, der Platz leerte sich langsam. Geblieben sind vor allem die Begegnungen, und das Gefühl, dass man an so einem Wochenende tatsächlich mal merkt, was <strong>„wert:voll"</strong> eigentlich meint, zum Beispiel am Lagerfeuer, beim Gottesdienst, beim Tretboot fahren oder einfach zwischendurch beim Reden.</p>
<p>Möglich gemacht haben das rund 15 Haupt- und Ehrenamtliche, viele davon selbst Jugendliche aus dem ganzen Bistum, die den Bistumsjugendtag vorbereitet und vor Ort mitgestaltet haben.</p>
<p>Nächstes Jahr geht's für die einen nach Seoul, zum Weltjugendtag 2027. <a href="https://www.jung-im-bistum-erfurt.de/aktuelles/kalender/?termin=kalender%3A252" target="_blank" rel="noreferrer">Die Anmeldungen dafür laufen schon.</a> Für alle anderen gibt's die Alternative direkt vor der Haustür, den Weltjugendtag@home auf dem Campingplatz bei Möckern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="image-inline-multiple" data-config="{&quot;width&quot;:&quot;220&quot;,&quot;height&quot;:&quot;293&quot;,&quot;quality&quot;:&quot;retina&quot;,&quot;layoutMode&quot;:&quot;masonry&quot;,&quot;fixedHeight&quot;:250,&quot;horizontalOrder&quot;:false,&quot;bgColor&quot;:&quot;#e7ece8&quot;,&quot;noScale&quot;:false,&quot;enableZoom&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;titleOverride&quot;:true,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;altOverride&quot;:true,&quot;imageLinkClass&quot;:&quot;lightbox&quot;}"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19330" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Bistumsjugendtag/IMG_6131.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19327" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Bistumsjugendtag/IMG_6140.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19328" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Bistumsjugendtag/IMG_6143.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19329" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="165" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Bistumsjugendtag/IMG_6153.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19331" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Bistumsjugendtag/IMG_6154.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19326" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Bistumsjugendtag/IMG_6157.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19325" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Bistumsjugendtag/IMG_6164.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19332" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Bistumsjugendtag/IMG_6165.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19333" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Bistumsjugendtag/IMG_6172.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19334" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="293" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Bistumsjugendtag/IMG_6174.JPG" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"></p>
<p><i>Fotos: Carmen Bröckl</i><br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 07:58:00 +0200</pubDate>
                        <title>Station 8: Der Altar</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/station-8-der-altar/</link>
                        <description>Acht Einblicke in die Familienkirche auf dem Kerbschen Berg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am kommenden Sonntag, 30. August, um 14 Uhr wird die neue Familienkirche auf dem Kerbschen Berg bei Dingelstädt feierlich eingeweiht, und im Zentrum dieser letzten Station der "Acht Einblicke in die Familienkirche" steht das, worum es an diesem Tag in besonderer Weise geht: der neue Altar. Er entstand aus einem massiven Holzstamm, daneben ein kleinerer, beweglicher Teil, der zusammen mit dem festen Block ein Unendlichkeitszeichen andeutet. Im festen Teil ist hinter Glas ein Reliquiengrab untergebracht, das sichtbar ist, sobald der bewegliche Teil zur Seite geschoben wird. Holz bekommt beim Trocknen Risse, das war von Anfang an klar, und wie man am Ende genau damit umgegangen ist, ob sichtbar belassen oder ausgegossen, lässt sich am besten vor Ort erkennen, wenn man selbst davorsteht.&nbsp;</p>
<p>Direkt daneben rückt der Tabernakel in die Mitte, nicht ganz, aber ein Stück weit transparent gestaltet und von hinten leicht beleuchtet, sodass sich etwas abzeichnet, ohne komplett sichtbar zu sein. Der Anstoß dafür kam von Kindern, die fragten, warum man nie sehen darf, was darin ist. "Warum kann man das nicht ein bisschen durchscheinend machen? Das macht neugierig", sagt Cornelia Schimek, Baubeauftragte des Bistums Erfurt im Eichsfeld, dazu. In der Kunstkommission sorgte die Idee zunächst für Diskussionen, am Ende hat unter anderem eine Kirche in Görlitz gezeigt, dass genau das funktionieren kann.</p>
<p>Dass es ein Vorschlag von Kindern bis in den fertigen Entwurf geschafft hat, sagt viel über den Anspruch dieser Kirche. Und dass Holz mit seinen Rissen und Unebenheiten so bleiben darf wie es die Natur vorgibt, passt genau zu dem franziskanischen Gedanken, der sich durch das gesamte Projekt zieht, der alten Vorstellung, dass Natur nicht perfekt sein muss, um heilig zu wirken. Nichts hier wirkt glatt poliert oder von der Stange, jedes Stück erzählt eine eigene Geschichte, so wie der Baumstamm, aus dem der Altar entstand, längst eine hatte, bevor er überhaupt in die Kirche kam.</p>
<p>Am Sonntag wird Bischof Ulrich Neymeyr in einem Gottesdienst genau diesen Altar weihen, und damit bekommt die Kirche das, was ihr bisher noch gefehlt hat: ihren Mittelpunkt. Was in den letzten Monaten an unzähligen Details entstanden ist, läuft an diesem Tag an einem einzigen Ort zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image lightbox"><p><img data-htmlarea-file-uid="19323" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="263" height="350" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/altarundtabernakel.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"></p></figure><p>&nbsp;</p>
<h3>Acht Einblicke in die Familienkirche</h3>
<p>Acht Stationen, acht Details. Bis zur Altarweihe am 30. August zeigen diese Einblicke, was in der ehemaligen Klosterkirche auf dem Kerbschen Berg gerade entsteht, und warum in jeder Ecke mehr Gedanke steckt, als man beim ersten Blick sieht. Über eine halbe Million Euro fließt in den Umbau, ein großer Teil davon kommt vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, und wer mit Cornelia Schimek durch die Baustelle geht, merkt schnell, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen&nbsp;</strong><br>zur Sanierung und Neuausrichtung der Klosterkirche Kerbscher Berg zur Familienkirche und Begegnungsraum gibt es unter&nbsp;<br><a href="https://www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/" target="_blank" title="Familienkirche Kloster Kerbscher Berg">www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 08:48:00 +0200</pubDate>
                        <title>Ein Prozent, das verbindet</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/ein-prozent-das-verbindet/</link>
                        <description>Bischof Neymeyr zu Gast im Partnerbistum Iași in Rumänien</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal reicht ein Prozent aus, um eine Verbindung am Leben zu halten. Seit vielen Jahren geben die Priester des Bistums Erfurt jeden Monat ein Prozent ihres Gehalts an ihre Mitbrüder im rumänischen Bistum Iași weiter. Vom 13. bis 16. August 2026 ist aus dieser Zahl auf dem Gehaltszettel etwas sehr Konkretes geworden, denn Bischof Ulrich Neymeyr hat die Kollegen in Rumänien besucht, begleitet von Propst Marcellus Klaus als Vertreter des Priesterrats.</p>
<p>Neu ist diese Freundschaft nicht. 2023 war der Bischof von Iași, Iosif Păuleț, zur Bistumswallfahrt in Erfurt zu Gast, jetzt kam der Besuch zurück, und aus Namen auf einer Überweisung wurden Gesichter, Hände und lange Gespräche am Tisch.</p>
<p>Schon der erste Tag war randvoll. Am Vormittag feierte die kleine Reisegruppe in Gherăești eine Firmung mit, bei der 127 junge Menschen das Sakrament empfingen, ein Bild, das im schrumpfenden kirchlichen Alltag daheim so kaum noch vorkommt. Am Abend führte der Weg in den Marienwallfahrtsort Cacica, wo sich alle in eine späte Lichterprozession einreihten, hunderte Kerzen in der Dunkelheit, und mittendrin zwei Priester aus Thüringen.</p>
<p>Der 15. August, das Hochfest Maria Himmelfahrt, war der große Wallfahrtstag. Am Morgen feierte Bischof Neymeyr eine Messe in deutscher Sprache für die Pilgerinnen und Pilger aus Deutschland, danach kamen vor der Basilika mehrere hundert Menschen zum festlichen Gottesdienst zusammen, viele eigens aus dem Ausland angereist. Am Sonntag rückte Iași selbst in den Mittelpunkt, mit einem festlichen Gottesdienst in der neuen Kathedrale, bevor es am Nachmittag über Wien zurück nach Hause ging.</p>
<p>Was von solchen Tagen bleibt, sind die Begegnungen. Bischof Neymeyr war mit dem Ortsbischof Iosif Păuleț unterwegs, ebenso mit Weihbischof Petru Sescu und mit Claudio Cipolla, dem Bischof von Padua. Durch die Tage führte ein Pater, der sehr gut Deutsch sprach und mit ansteckender Freude Land, Leute und den Glauben seiner Heimat zeigte. Bei den Mahlzeiten am Mittag und am Abend setzten sich immer wieder andere Priester dazu, und aus dem Reden wurde spürbar mehr als Höflichkeit.</p>
<p>Iași ähnelt Erfurt in mancher Hinsicht und ist doch eine ganz andere Welt. Rund 160.000 Katholiken gehören dazu, verteilt auf etwa 160 Pfarreien, betreut von 320 Priestern, und auffallend viele von ihnen sind jung. In Cacica halfen über sechzig junge Freiwillige bei der Wallfahrt mit, in den Gottesdiensten saßen junge Familien wie selbstverständlich in den Bänken, und die Musik wechselte lebendig zwischen Chören, Instrumentalgruppen und Solisten. Eine Kirche voller Leben, die man an diesen Tagen nicht nur sehen, sondern richtig spüren konnte.</p>
<p>Bleiben wird von diesen Tagen wohl vor allem der Wunsch, die Verbindung zwischen Erfurt und Iași künftig noch persönlicher zu gestalten, mit echten Begegnungen zwischen den Priestern beider Bistümer. Aus einem Prozent auf dem Gehaltszettel könnte so mit der Zeit etwas werden, das wirklich trägt.</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19312" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt="Tag 1" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Tag1.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Tag 1</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19309" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt="Begrüßung vor der Firmung" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Begr%C3%BC%C3%9Fung_vor_der_Firmung.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Begrüßung vor der Firmung</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19311" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt="Firmlinge" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Firmlinge.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Firmlinge</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19313" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt="Firmung" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Firmung.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Firmung</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19307" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt="Nach dem Gottesdienst gab es Blumen für alle Konzelebranten" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Blumen_f%C3%BCr_alle_Konzelebranten.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Nach dem Gottesdienst gab es Blumen für alle Konzelebranten</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19310" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt="Im Gästehaus" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/G%C3%A4stehaus_Begr%C3%BC%C3%9Fung.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Im Gästehaus</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19308" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt="Besuch eines Altenheimes" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Altenheimn.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Besuch eines Altenheimes</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19316" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt="Messe für die deutschsprachigen Pilger:innen an der Lourdesgrotte" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/20260815_094853.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Messe für die deutschsprachigen Pilger:innen an der Lourdesgrotte</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19315" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt="Pontifikalamt zu Maria Himmelfahrt mit tausenden Pilger:innen bei 38 Grad Celsius. Weihbischof Petru Sescu (Iasi), Bischof Neymeyr, Bischof Claudio Cipolla (Padua) und Gastgeber Bischof Josif Paulet." src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/himmelfahrt.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Pontifikalamt zu Maria Himmelfahrt mit tausenden Pilger:innen bei 38 Grad Celsius. Weihbischof Petru Sescu (Iasi), Bischof Neymeyr, Bischof Claudio Cipolla (Padua) und Gastgeber Bischof Josif Paulet.</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19319" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt="Lichterprozession am Abend" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/andacht.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Lichterprozession am Abend</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19318" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt="Besuch in einem Kloster" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/kloster.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Besuch in einem Kloster</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19314" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt="Propst Marcellus Klaus genießt den Blick ins Land. Die Sicht ist üebr die Bukowina bis zu den Karpaten möglich." src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/blick_bukowina.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Propst Marcellus Klaus genießt den Blick ins Land. Die Sicht ist über die Bukowina bis zu den Karpaten möglich.</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19320" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt="Glückwünsche und eine Geburtstagstorte gab es für unseren Bischof." src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/gratulation.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Glückwünsche und eine Geburtstagstorte gab es für unseren Bischof.</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19317" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt="Die Wallfahrtskirche" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/wallfahrtskirche.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p>Die Wallfahrtskirche</p>
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<p class="image-inline-multiple" data-config="{&quot;width&quot;:&quot;350&quot;,&quot;height&quot;:&quot;165&quot;,&quot;quality&quot;:&quot;retina&quot;,&quot;layoutMode&quot;:&quot;masonry&quot;,&quot;fixedHeight&quot;:250,&quot;horizontalOrder&quot;:false,&quot;bgColor&quot;:&quot;#ffffff&quot;,&quot;noScale&quot;:false,&quot;enableZoom&quot;:true,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;titleOverride&quot;:true,&quot;alt&quot;:&quot;&quot;,&quot;altOverride&quot;:true,&quot;imageLinkClass&quot;:&quot;lightbox&quot;}"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19312" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title="Tag 1" alt="Tag 1" src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Tag1.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19309" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Begr%C3%BC%C3%9Fung_vor_der_Firmung.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19311" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Firmlinge.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"> <img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19313" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Firmung.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19307" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Blumen_f%C3%BCr_alle_Konzelebranten.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"> <img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19310" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/G%C3%A4stehaus_Begr%C3%BC%C3%9Fung.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"> <img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19308" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/Altenheimn.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"> <img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19316" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/20260815_094853.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"> <img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19315" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/himmelfahrt.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"> <img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19319" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/andacht.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"> <img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19318" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/kloster.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"> <img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19314" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="263" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/blick_bukowina.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"> <img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19320" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/gratulation.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"> <img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19317" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="467" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Rum%C3%A4nien/wallfahrtskirche.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"></p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 09:50:02 +0200</pubDate>
                        <title>&quot;Keiner soll alleine glauben&quot;</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/keiner-soll-alleine-glauben/</link>
                        <description>Bonifatiuswerk gestaltet MDR-Radiogottesdienst aus Erfurt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><i>Pressemitteilung Bonifatiuswerk</i></p>
<p>Unter dem Leitwort „Keiner soll alleine glauben“ gestaltet das Bonifatiuswerk am Sonntag, 6. September, gemeinsam mit der katholischen Innenstadtpfarrei St. Laurentius Erfurt den katholischen Radiogottesdienst aus der St. Severikirche. Die Predigt hält Monsignore Georg Austen, Generalsekretär des Bonifatiuswerkes. Der Gottesdienst wird ab 10 Uhr von MDR Kultur übertragen und lädt Hörerinnen und Hörer dazu ein, sich im Gebet und im Glauben miteinander zu verbinden.<br><br>Die St. Severikirche bildet gemeinsam mit dem Erfurter Dom St. Marien das markante Wahrzeichen der thüringischen Landeshauptstadt. Der heutige gotische Kirchenbau mit seiner eindrucksvollen fünfschiffigen Staffelhalle prägt das Stadtbild seit dem späten 13. Jahrhundert und bietet einen besonderen Rahmen für den Gottesdienst.<br><br>Für die musikalische Gestaltung sorgen unter anderem der Mädchen- und Knabenchor am Erfurter Dom unter der Leitung von Elisabeth Lehmann-Dronke. So verbindet der Gottesdienst geistliche Impulse, eindrucksvolle Kirchenmusik und das zentrale Anliegen des Bonifatiuswerkes: Menschen im Glauben miteinander zu verbinden und erfahrbar zu machen, dass niemand seinen Glauben allein leben muss.<br><br>Als Hilfswerk für den Glauben und die Solidarität unterstützt es katholische Christinnen und Christen, die ihren Glauben in der Diaspora leben – dort, wo sie als Minderheit auf Ermutigung, Gemeinschaft und konkrete Hilfe angewiesen sind. Auch im Bistum Erfurt hat das Bonifatiuswerk in den vergangenen Jahrzehnten zahlreiche Glaubenshilfe-, Jugendhilfe- oder Bauprojekte unterstützt und gefördert. Auch die markanten BONI-Busse sind regelmäßig in Erfurt und ganz Thüringen zu sehen.<br><br><a href="https://www.bonifatiuswerk.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">www.bonifatiuswerk.de</a>&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 17:28:25 +0200</pubDate>
                        <title>Station 7: Das Kreuz</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/station-7-das-kreuz/</link>
                        <description>Acht Einblicke in die Familienkirche auf dem Kerbschen Berg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Kreuz gehört zu den wichtigsten Stücken, die eine Kirche überhaupt haben kann, und genau darum widmet sich diese siebte Station der "Acht Einblicke in die Familienkirche" ganz diesem einen Objekt. Es ist aus Bronze gegossen, geformt aus getrockneten Weinreben ohne Früchte, ein Bild für Werden und Vergehen, für das, was die Auferstehung eigentlich meint. Entworfen hat es Susanna Lutzenberger, gegossen ihr Mann Bernhard Lutzenberger, der ursprünglich aus dem Metallbereich kommt, gemeinsam haben sie das gesamte künstlerische Konzept der Familienkirche auf dem Kerbschen Berg bei Dingelstädt entwickelt, die derzeit gebaut wird und am Sonntag, den 30. August, mit der Altarweihe eröffnet werden soll.</p>
<p>Das Besondere an diesem Kreuz: Es lässt sich bewegen. In kleine Hülsen an verschiedenen Stellen im Raum, am Chorraum, an der Seite, am Taufstein, wird es jeweils dort hineingesteckt, wo gerade etwas geschieht, ob Taufe, Gottesdienst oder eine andere Feier. So markiert es jedes Mal neu den Ort des Geschehens, statt für immer an einer Stelle zu hängen, weder jetzt noch später, das ist bewusst so gedacht.</p>
<p>Genau dieser Gedanke passt zur ganzen Kirche, die sich ja auch sonst nicht auf einen einzigen Zweck festlegen will. Mal ist ein Ort für Stille da, mal für Familien, mal für ein Fest, und das Kreuz zieht mit, immer dorthin, wo es gerade gebraucht wird. Wer bei einer Taufe oder einem Gottesdienst genau hinschaut, wird es erkennen, ein kleines Detail mit großer Bedeutung, das zeigt, wie viel Beweglichkeit selbst in den ältesten Symbolen einer Kirche stecken kann.</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19305" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="263" height="350" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Kreuz_Lutzenberger_Fertigung_1.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p><sup>Foto: Lutzenberger</sup></p>
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<h3>Acht Einblicke in die Familienkirche</h3>
<p>Acht Stationen, acht Details. Bis zur Altarweihe am 30. August zeigen diese Einblicke, was in der ehemaligen Klosterkirche auf dem Kerbschen Berg gerade entsteht, und warum in jeder Ecke mehr Gedanke steckt, als man beim ersten Blick sieht. Über eine halbe Million Euro fließt in den Umbau, ein großer Teil davon kommt vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, und wer mit Cornelia Schimek durch die Baustelle geht, merkt schnell, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen&nbsp;</strong><br>zur Sanierung und Neuausrichtung der Klosterkirche Kerbscher Berg zur Familienkirche und Begegnungsraum gibt es unter&nbsp;<br><a href="https://www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/" target="_blank" title="Familienkirche Kloster Kerbscher Berg">www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Sun, 16 Aug 2026 13:31:41 +0200</pubDate>
                        <title>Viele Stimmen, ein Gesang</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/viele-stimmen-ein-gesang/</link>
                        <description>Kirchenchöretreffen im Erfurt Dom am 23. August</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag, 23. August, 2026, werden im Erfurter Dom St. Marien 28 Chöre zu hören sein. Die insgesamt 471 Sängerinnen und Sänger kommen aus dem gesamten Bistum Erfurt, nämlich aus Lengenfeld unterm Stein, Apolda, Birkungen, Jena, Bad Bankenburg, Dingelstädt, Siemerode, Schachtebich, Weimar, Arnstadt, Ilmenau, Nordhausen, Heiligenstadt, Bickenriede, Wingerode, Wilbich, Worbis, Jützenbach, Kella, Erfurt, Brehme, Sonneberg, Meiningen, Berlingerode und Eisenach.&nbsp;</p>
<p>Um 11 Uhr wird Bischof Ulrich Neymeyr einen Gottesdienst feiern. Für den Gottesdienst haben die Chöre in ihren Gemeinden vor allem eine vierstimmige Messe von Christopher Tambling (1964-2015) eingeübt.</p>
<p>Der Vorstand des Diözesancäcilienverbands im Bistum Erfurt hatte die Kirchenchöre und Gesangsvereine in den katholischen Gemeinden des Bistums Erfurt zu diesem Treffen eingeladen, um Chören mit kleiner und großer Besetzung die Erfahrung einer großen Chorgemeinschaft zu ermöglichen.</p>
<p>Das Programm dieses Kirchenchortreffens sieht Folgendes vor:</p>
<p>9.30 Uhr:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Einsingen im Dom<br>11.00 Uhr:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Pontifikalamt mit Bischof Dr. Ulrich Neymeyr<br>12.30 Uhr:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Mittagsimbiss<br>14.00 Uhr:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vorstellen der Domorgeln&nbsp;<br>14.15 Uhr:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Orgelkonzert<br>14.30 Uhr:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Singen aller Chöre im Dom&nbsp;<br>15.15 Uhr:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Foto aller Chöre in den Kulissen der Domstufenfestspiele „Jesus Christ Superstar“ und Segen durch Weihbischof Reinhard Hauke<br>15.15 Uhr:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kaffee mit Überreichen der Teilnehmerurkunden, Heimfahrt</p>
<p><br>Das Treffen wird vom franziskanisch geprägten Wohltätigkeitsverein „Guardia di Pace“ (italienisch für Friedenswache) finanziert; dieser hat seinen Mittelpunkt in Erfurt.<br>Der 1992 gegründete internationale und karitative Ritterorden, dessen Wurzeln bis ins Mittelalter reichen, engagiert sich für soziale und kulturelle Projekte mit dem Ziel, eine Kultur der Solidarität und Brüderlichkeit unter den Völkern zu verbreiten.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 13 Aug 2026 13:15:38 +0200</pubDate>
                        <title>Station 6: Die Details</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/station-6-die-details/</link>
                        <description>Acht Einblicke in die Familienkirche auf dem Kerbschen Berg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nicht alles läuft immer so, wie man es sich am Anfang vorgestellt hat; manchmal hat die Natur einfach ihren eigenen Plan. Genau das ist auf dem Kerbschen Berg bei Dingelstädt passiert. Mitten in der leeren Kirche hatte sich kurz vor Beginn der Bauarbeiten ein Rotkehlchen ein Nest gebaut, in aller Ruhe, so als würde da gerade kein Umbau stattfinden. Die Handwerker mussten die Räumarbeiten deswegen um vier Wochen verschieben, ein kleiner Vogel gegen den ganzen Bauplan, und der Vogel hat gewonnen. Wer in Dingelstädt aufgewachsen ist, kennt diese Geschichte längst, jetzt bekommt sie sogar einen festen Platz in der Kirche: zwei kleine Bronzevögel werden bald auf den Kapitellen sitzen, als kleine Erinnerung daran, wer hier eigentlich zuerst da war.</p>
<p>Die alte Klosterkirche ist voll von alten Geschichten und versteckten Details. Eines davon wartet direkt am alten Eingang, nur dass es diesmal nicht ums Verschwinden geht, sondern ums Wiederauftauchen. Dort wurde eigentlich nur die Tür ausgetauscht, aber weil dabei der dunkle Windfang davor verschwunden ist, kam etwas zum Vorschein, das die ganze Zeit über schon da war: ein Sonnensymbol über der Tür, jahrzehntelang einfach verdeckt vom dunklen Vorbau. Dadurch hat es niemand sehen können, jetzt strahlt es wieder in vollem Glanz. Direkt daneben soll bald noch ein Bronzerelief mit Antonius und Franziskus hängen, dazu der Sonnengesang des Franziskus in goldener Schrift. Antonius und Franziskus - zwei Heilige, die Cornelia Schimek, Baubeauftragte des Bistums Erfurt im Eichsfeld, für besonders nahbar hält. Wer sich anschaut, wie viel Freude und wie viel Natur überall in diesem Umbau mitschwingt, ahnt schnell, warum gerade diese beiden so gut hierher passen.</p>
<p>Solche Geschichten erfährt niemand, der nur schnell durch eine Kirche läuft. Dafür braucht es jemanden, der die Baustelle wirklich kennt, dann erzählt sich das fast von selbst, der Vogel, die Sonne, die kleinen Zufälle, die am Ende gar keine Zufälle mehr sind. Auch deshalb lohnt sich ein Besuch auf dem Kerbschen Berg. Wer sich die Zeit nimmt, findet an jeder Ecke noch eine Geschichte mehr.</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19298" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="249" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Rotkehlchen___2_.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p><sup>Bild: Cornelia Schimek</sup></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Acht Einblicke in die Familienkirche</h3>
<p>Acht Stationen, acht Details. Bis zur Altarweihe am 30. August zeigen diese Einblicke, was in der ehemaligen Klosterkirche auf dem Kerbschen Berg gerade entsteht, und warum in jeder Ecke mehr Gedanke steckt, als man beim ersten Blick sieht. Über eine halbe Million Euro fließt in den Umbau, ein großer Teil davon kommt vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, und wer mit Cornelia Schimek durch die Baustelle geht, merkt schnell, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen&nbsp;</strong><br>zur Sanierung und Neuausrichtung der Klosterkirche Kerbscher Berg zur Familienkirche und Begegnungsraum gibt es unter&nbsp;<br><a href="https://www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/" target="_blank" title="Familienkirche Kloster Kerbscher Berg">www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Fri, 07 Aug 2026 08:21:00 +0200</pubDate>
                        <title>Barockorgel lockt in die Cruciskirche</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/barockorgel-lockt-in-die-cruciskirche/</link>
                        <description>Orgelkonzerte wechseln wegen der Domstufenfestspiele den Ort</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der zweite Teil der „32. Internationalen Orgelkonzerte Dom zu Erfurt“ findet wegen der Domstufenfestspiele in der nahe am Dom gelegenen Cruciskirche statt (auch Neuwerkskirche genannt, Adresse: Klostergang, gegenüber dem Eingang des alten Schauspielhauses), die eine bedeutende historische Barockorgel von Franciscus Volckland aus dem Jahr 1735 beherbergt.</p>
<p>Das erste Konzert in der Cruciskirche (innerhalb der Reihe der „32. Internationalen Orgelkonzerte“) wird am <strong>Samstag, 15. August 2025 um 20 Uhr</strong> der Organist der Johanniskirche Saalfeld Andreas Marquardt spielen. Es erklingen Werke von Arnolt Schlick&nbsp;(Da pacem Domine), Samuel Scheidt (Niederländisch Liedgen „Weh, Windgen, weh“), Vincent Lübeck (Praeabulum in E - dur), Ludwig van Beethoven (Allegretto für die Flötenuhr), Felix Mendelssohn Bartholdy&nbsp;(5. Orgelsonate D-dur), Paul Hindemith (aus der 2. Orgelsonate: 2. Satz), Volker Bräutigam („Von guten Mächten treu und still umgeben“) und Franz Lehrndorfer (Variationen über „Ein Männlein steht im Walde“).</p>
<p>Andreas Marquardt, geboren 1981 in Mühlhausen/Thüringen, wirkt als Kantor, Organist und Chorleiter. Er entstammt einer Kirchenmusikerfamilie und erhielt seine musikalische Prägung früh als Mitglied der Thüringer Sängerknaben. Nach dem Abitur studierte er Orgel in Nürnberg sowie Kirchenmusik in Leipzig und absolvierte Meisterkurse bei renommierten Organisten wie Olivier Latry und Daniel Roth. 2004 wurde er erster Preisträger beim Orgelwettbewerb der Nürnberger Nachrichten. Seit 2013 ist er Kantor und Organist an der Johanneskirche in Saalfeld. Dort leitet er den Saalfelder Oratorienchor, die Thüringer Sängerknaben und den Mädelchor Saalfeld. Neben seiner kirchenmusikalischen Arbeit ist er auch als Konzertorganist im In- und Ausland tätig.</p>
<p>Am Samstag, 22. August spielt Domorganist Silvius von Kessel das darauffolgende Konzert in der Cruciskirche (u.a. mit der bekannten und beliebten Toccata und Fuge d-moll von Johann Sebastian Bach), und die italienische Organistin Giulia Biagetti aus Lucca (Toscana) wird dann die Gesamtreihe mit einem Orgelkonzert am Samstag, 29. August in der Cruciskirche beschließen.</p>
<p>Das Konzert dauert in etwa 1 Stunde. Der Eintritt ist frei, stattdessen gibt es eine Kollekte am Ausgang zur Deckung der Kosten. &nbsp;&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 08:35:57 +0200</pubDate>
                        <title>Lust auf Radio(machen)?</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/lust-auf-radiomachen/</link>
                        <description>Volontär:in in Kirchenredaktion bei Landeswelle Thüringen gesucht. Bewirb dich jetzt!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>LandesWelle Thüringen ist ein landesweiter privater Radiosender. Über UKW, DAB+ und Stream sind wir mit unserem Hörfunkprogramm überall in Thüringen zu empfangen.<br>Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir im Funkhaus Weimar Verstärkung durch eine/n</p>
<p><strong>Volontär/in Kirchen-Redaktion (m/w/d)</strong></p>
<p>Zwei Jahre lang lernst du bei uns das Radiohandwerk. Du gestaltest in Kooperation mit dem Bistum Erfurt und dem St. Benno-Verlag das katholische Kirchenfunkprogramm – so, dass Glaube und Kirche mitten im Leben unserer Hörer/innen ankommen. Bei der Themenauswahl und deiner Zeiteinteilung hast du viel Gestaltungsfreiheit. Außerdem unterstützt du die LandesWelle-Redaktion bei der täglichen Programmproduktion und wirst Teil eines Teams, das jeden Tag aus und für Thüringen sendet.<br><br><strong>Das bringst du mit:</strong><br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine angenehme Radiostimme<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Erste Medienerfahrungen – idealerweise im Radio<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Organisationstalent und Eigeninitiative<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Kreativität<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;kirchl. Bindung und Offenheit für Glaubens- und Lebensfragen, die Menschen bewegen<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Einen Führerschein<br><br><strong>Das erwartet dich bei uns:</strong><br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Eine fundierte Radio-Ausbildung mit regelmäßigen Seminaren und Workshops an der katholischen Journalistenschule ifp in München – begleitend zu deiner praktischen Arbeit in der Redaktion<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Ein neues und modernes Funkhaus<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Viel Gestaltungsfreiheit bei Themenwahl und Zeiteinteilung, eingebettet in ein Team, das dich unterstützt<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;30 Tage Urlaub<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Fitnessstudio und Bikeleasing<br><br><strong>Bewirb dich jetzt.</strong> Schick uns deine aussagekräftige Bewerbung mit Arbeitsproben per E-Mail an:<br><a href="mailto:bewerbung@landeswelle.de">bewerbung@landeswelle.de</a><br>Bei Fragen wende dich an unsere Assistentin der Geschäftsführung, Frau Andrea Bröcker, unter 03643-552376&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 05 Aug 2026 11:39:44 +0200</pubDate>
                        <title>Station 5: Die Marienkapelle</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/station-5-die-marienkapelle/</link>
                        <description>Acht Einblicke in die Familienkirche auf dem Kerbschen Berg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Gleich neben dem Hauptraum der Familienkirche auf dem Kerbschen Berg liegt ein kleiner Raum, kräftig blau gestrichen, mit Kerzen und bald einem eigenen Kerzenhalter. Wer die Tür aufmacht, merkt sofort, warum Cornelia Schimek, Baubeauftragte des Bistums Erfurt im Eichsfeld, hier vor allem von einem spricht: Stille. "Wenn man hier ist, kehrt sofort Ruhe ein", sagt sie, und das hat sie schon bei der ersten Wand gemerkt, die probeweise in diesem Blau gestrichen wurde.</p>
<p>Sowohl in der Kapelle als auch in ihrem Eingang werden bald zwei Marienfiguren stehen, die sich im Moment noch in der Restaurierung befinden. &nbsp;Und dann ist da noch diese Wand voller kleiner Löcher, auf den ersten Blick wirkt sie fast zufällig durchlöchert. Ist sie aber nicht. Wer genau hinschaut oder mit den Fingern darüberfährt, merkt: das ist Blindenschrift. In die Löcher eingelassen ist ein ganzer Vers, in Punktschrift übertragen, für alle, die ihn nicht sehen, sondern nur ertasten können.</p>
<p>Dort steht Folgendes: &nbsp;“Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Gott, ich vertraue auf dein Wort. Schau voll Liebe auf mein Leben und nimm diese ganz persönliche Fürbitte heute gnädig in deine Hände.”</p>
<p>Auf einer kleinen Konsole daneben liegen Zettel bereit. Wer möchte, schreibt sein eigenes Anliegen drauf, rollt den Zettel zusammen und steckt ihn in eines der Löcher, eine Bitte, ein Dank, was einen gerade beschäftigt. Mit der Zeit füllt sich die Wand immer weiter, jeder Zettel ein kleines Zeichen dafür, dass hier jemand war, mit einer Sorge oder einer Hoffnung. Und genau das macht den Ort so besonders: man merkt, man ist mit seiner Sorge nicht allein, andere waren schon da, andere kommen noch. Die Zettel werden gesammelt und in der Osternacht dem Feuer übergeben.</p>
<p>Eine unauffällige Lüftungsanlage sorgt übrigens dafür, dass der Kerzenrauch den kleinen, fast geschlossenen Raum nicht schwärzt, ein praktisches Detail, das man kaum bemerkt.</p>
<p>Und dann ist da noch die Farbe. Dieses Blau ist mutig, mutiger, als man es aus den meisten Kirchen kennt. Fast ein kleines Wagnis, gibt Cornelia Schimek selbst zu. Aber genau deshalb bleibt der Raum im Kopf. Wer reinkommt, wird automatisch leiser, und wer draußen im Kirchenschiff steht, wird förmlich von der Farbe in diese ruhige Ecke gezogen. Hierher kann jeder kommen, egal ob gläubig oder nicht, sich einfach hinsetzen, eine Kerze anzünden und seine Anliegen in der Gebetswand lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p></p><h3><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19280" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="263" height="350" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Marienkapelle_Bemusterung_2026_04_16__1_.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p></p></h3>

<p></p><h3><figure class="image image-block"><p><img data-htmlarea-file-uid="19279" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="263" height="350" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Gebetswand_Bemusterung_2026_07_22__2_.jpg" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-quality="retina"></p></figure><p></p></h3>

<h3>Acht Einblicke in die Familienkirche</h3>
<p>Acht Stationen, acht Details. Bis zur Altarweihe am 30. August zeigen diese Einblicke, was in der ehemaligen Klosterkirche auf dem Kerbschen Berg gerade entsteht, und warum in jeder Ecke mehr Gedanke steckt, als man beim ersten Blick sieht. Über eine halbe Million Euro fließt in den Umbau, ein großer Teil davon kommt vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, und wer mit Cornelia Schimek durch die Baustelle geht, merkt schnell, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen&nbsp;</strong><br>zur Sanierung und Neuausrichtung der Klosterkirche Kerbscher Berg zur Familienkirche und Begegnungsraum gibt es unter&nbsp;<br><a href="https://www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/" target="_blank" title="Familienkirche Kloster Kerbscher Berg">www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-14446</guid>
                        <pubDate>Sat, 01 Aug 2026 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Das ist sie uns wert. Mindestens.</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/das-ist-sie-uns-wert-mindestens/</link>
                        <description>Schöpfungszeit 2026: Fünf Wochen für Umwelt und Verantwortung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom <strong>1. September bis 4. Oktober</strong> lädt die Schöpfungszeit dazu ein, die Bewahrung der Schöpfung stärker in den Blick zu nehmen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach einem nachhaltigen Lebensstil, dem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und der eigenen Rolle in einer weltweit vernetzten Umwelt, denn schließlich gibt es keinen Planeten B.</p>
<p>Im Bistum Erfurt begleiten mehrere Gottesdienste und Veranstaltungen die Schöpfungszeit. Ein Höhepunkt ist der <strong>Themennachmittag zum ökologischen Handeln</strong> am <strong>6. September</strong> auf dem Kerbschen Berg in Dingelstädt mit Workshops, Vorträgen und einem Schöpfungsgottesdienst. Den Abschluss bildet am <strong>4. Oktober</strong> auf dem Hülfensberg das Franziskusfest mit Gottesdienst und Pilgerwanderung.</p>
<h3>Schöpfung feiern - Nachhaltig leben<br>Themennachmittag zum ökologischen Handeln</h3>
<h4>So | 06.09. | Kerbscher Berg, Dingelstädt</h4>
<h5>14:30 Uhr | Faire Kaffeetheke und frische Waffeln</h5>
<h5>15:00 Uhr | Workshops und Mitmachaktionen</h5><ul><li data-list-item-id="e05c52885af88d7a6d0e57084e0cde2db"><strong>Vom Baum ins Glas.&nbsp;</strong><br>Apfelwerkstatt für Kinder</li><li data-list-item-id="e1260b79e4512663ee9e466938a862938"><strong>Woher kommt das Paradies?&nbsp;</strong><br>Zur Geschichte des Obstbaus</li><li data-list-item-id="e944839ac49421470c6c6a474214a6ce8"><strong>Über die Milchstraße zu Gottes Schöpfung.</strong><br>Von Sternen und Galaxien</li><li data-list-item-id="e6187e8c049b8024e1e3571b8087a51d3"><strong>Klimaschutz im Alltag.&nbsp;</strong><br>Worauf kommts an?</li><li data-list-item-id="e006cf7ff4e952da873d77d8e9edc5cf3"><strong>Franziskus und die Schöpfung.&nbsp;</strong><br>Führung durch die neue Familienkirche</li><li data-list-item-id="e7181890b6ca8896bde34d179494f3b0d"><strong>Von der Kakaobohne zur Schokolade.</strong><br>Eine faire Entdeckungsreise</li><li data-list-item-id="e38d1ed3620ca9b94357ed28b2875825d"><strong>Weniger ist mehr&nbsp;</strong><br>Was brauche ich für ein gutes Leben?</li></ul><h5>17:00 Uhr | Ökumenischer Schöpfungsgottesdienst</h5>
<p>Predigt: Br. Stefan Federbusch OFM (München), Franziskaner und Autor<br>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><figure class="image lightbox"><p><img data-htmlarea-file-uid="19257" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="350" height="248" title alt src="/fileadmin/Redakteure/Themen/Sch%C3%B6pfungszeit/Plakat_Sch%C3%B6pfungstag_2026.pdf" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"></p></figure><p>&nbsp;</p>
<h3><span>Kurz informiert</span></h3>
<p><strong>Weltgebetstag für die Schöpfung</strong><br>Der <strong>1. September</strong> ist seit 2015 der von Papst Franziskus eingeführte Weltgebetstag für die Schöpfung. Er lädt dazu ein, Gott für die Schöpfung zu danken und Verantwortung für ihre Bewahrung zu übernehmen.</p>
<p><strong>Ökumenischer Tag der Schöpfung</strong><br>Der Ökumenische Tag der Schöpfung wird 2026 unter dem Motto <strong>„Hast du erkannt, wie weit die Erde ist?“ (Hiob 38,18)</strong> gefeiert. Die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) stellt dafür kostenfrei Gottesdiensthefte, Plakate und weitere Materialien zum Download zur Verfügung.</p>
<p><a href="https://www.oekumene-ack.de" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.oekumene-ack.de</a>&nbsp;</p>
<p><strong>Wandkalender zur Schöpfungszeit</strong><br>Der Wandkalender des Netzwerks <strong>Eine Erde</strong> begleitet die Schöpfungszeit mit eindrucksvollen Bildern, spirituellen Impulsen und Anregungen für einen nachhaltigen Alltag. Er erscheint im Chrismonshop und kann dort bestellt werden.</p>
<p><a href="https://www.chrismonshop.de/Schoepfungszeit-Kalender-2026/238456" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.chrismonshop.de/Schoepfungszeit-Kalender-2026/238456</a>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Schöpfungsgottesdienste im Bistum Erfurt</strong><br>Während der Schöpfungszeit laden zahlreiche Gottesdienste im Bistum Erfurt zum Mitfeiern ein:</p><ul data-spread="false"><li data-list-item-id="ef0fbd31106d263312bb1d79f63db16dc"><span><strong>1. September | 19 Uhr | Leinefelde</strong> – Schöpfungsauftakt mit Gottesdienst auf der Landesgartenschau</span></li><li data-list-item-id="e89706ab36c3b5631913d3a700abc6b45"><span><strong>6. September | 17 Uhr | Dingelstädt (Kerbscher Berg)</strong> – Schöpfungsgottesdienst</span></li><li data-list-item-id="ea69356d54d20ea507ef7f1e86113b19f"><span><strong>12. September | 18.15 Uhr | Jena</strong> – Schöpfungsgottesdienst auf dem Johannisfriedhof</span></li><li data-list-item-id="ec22bae23466ebc8cde41d02878c335d1"><span><strong>13. September | 14 Uhr | Erfurt</strong> – Open-Air-Gottesdienst an der Martinikirche mit Band, Pflanzentauschbörse und Mitbring-Picknick</span></li><li data-list-item-id="e36636bb380141f9bc7e18a5f06372a7e"><span><strong>4. Oktober | 10 Uhr | Hülfensberg</strong> – Franziskusfest mit Gottesdienst und Pilgerwanderung zum Abschluss der Schöpfungszeit.</span></li></ul>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <guid isPermaLink="false">news-14453</guid>
                        <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 09:35:07 +0200</pubDate>
                        <title>Station 4: Die Lebenslinie</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/station-4-die-lebenslinie/</link>
                        <description>Acht Einblicke in die Familienkirche auf dem Kerbschen Berg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>In der neuen Familienkirche auf dem Kerbschen Berg bei Dingelstädt zieht sich an einer Seitenwand eine Reihe kleiner Magnete entlang, mal höher, mal tiefer, und nie gleichmäßig verteilt. Liest man sie der Reihe nach, ergeben sie ein Zitat:&nbsp;</p><blockquote><p>ich habe dich geschaffen mit all deinen stärken und schwächen *ich liebe dich* ich begleite<br>dich auf deinem weg und bin für dich da</p></blockquote><p>Genau dieses Auf und Ab ist Absicht: "So ist das Leben, so ist unser Alltag", sagt Cornelia Schimek, Baubeauftragte des Bistums Erfurt im Eichsfeld, dazu. Es geht rauf, es geht runter, und die Linie soll die verschiedenen Bereiche der Kirche miteinander verbinden.<br>Die Magnete lassen sich austauschen. Im Advent kann darüber der Weg Mariens nach Weihnachten entstehen, im Herbst sammeln Kinder Blätter und hängen sie dort auf, in der Fastenzeit passt ein Kreuzweg mit kindgerechten Zeichnungen. So bleibt der Raum liturgisch nutzbar und gleichzeitig offen für wechselnde Ausstellungen, ganz im Sinn einer Kirche zum Entdecken, wie sie hier für Familien entstehen soll.<br>Das Schöne an diesem Detail ist, dass es nie fertig ist. Jede Jahreszeit, jedes Kirchenfest kann die Wand neu erzählen, und wer öfter vorbeikommt, wird beim zweiten oder dritten Besuch etwas anderes entdecken als beim ersten Mal. Für Kinder ist das ein Fest, für Erwachsene eher eine leise Erinnerung daran, dass sich der Glaube genauso wenig in einer geraden Linie bewegt wie das eigene Leben. Wer selbst mal die Hände an die Magnete legen und etwas verschieben darf, versteht diesen Gedanken meist schneller als mit jeder Erklärung.</p>
<p><img class="image-inline lightbox" data-htmlarea-file-uid="19273" data-htmlarea-file-table="sys_file" width="220" height="147" title alt src="/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Kerbscher_Berg/Lebenslinie_.png" data-title-override="true" data-alt-override="true" data-htmlarea-zoom="true" data-quality="retina"></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Acht Einblicke in die Familienkirche</h3>
<p>Acht Stationen, acht Details. Bis zur Altarweihe am 30. August zeigen diese Einblicke, was in der ehemaligen Klosterkirche auf dem Kerbschen Berg gerade entsteht, und warum in jeder Ecke mehr Gedanke steckt, als man beim ersten Blick sieht. Über eine halbe Million Euro fließt in den Umbau, ein großer Teil davon kommt vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, und wer mit Cornelia Schimek durch die Baustelle geht, merkt schnell, wie viel Herzblut in diesem Projekt steckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr Informationen&nbsp;</strong><br>zur Sanierung und Neuausrichtung der Klosterkirche Kerbscher Berg zur Familienkirche und Begegnungsraum gibt es unter&nbsp;<br><a href="https://www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/" target="_blank" title="Familienkirche Kloster Kerbscher Berg">www.bistum-erfurt.de/themen/kirche-am-kerbschen-berg/</a>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 07:55:49 +0200</pubDate>
                        <title>Ab in den Norden</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/ab-in-den-norden/</link>
                        <description>Erfurter Abiturient nutzt ein vielversprechendes Angebot des Bonifatiuswerkes</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 14. August geht es los. Dann macht sich Ruben Hähnel aus Erfurt auf den Weg nach Dänemark. Aber nicht nur für zwei oder drei Wochen, sondern gleich für zehn Monate.<br>Ruben ist einer von 25 jungen Erwachsenen aus ganz Deutschland, die in diesem Sommer mit dem <a href="https://www.bonifatiuswerk.de/de/aktionen/praktikum-im-norden/" target="_blank" rel="noreferrer">„Praktikum im Norden“ des Bonifatiuswerkes</a> eine Reise beginnen, die weit mehr ist als ein Auslandsaufenthalt. Sie führt nach Schweden, Norwegen, Dänemark, Finnland, Island sowie nach Lettland und Estland – dorthin, wo sie in Kirchengemeinden, sozialen Einrichtungen, Schulen und Bildungszentren mitarbeiten, Verantwortung übernehmen und Menschen begegnen werden, die ihren weiteren Lebensweg prägen werden. Dabei lernen sie nicht nur neue Länder mit ihren jeweiligen Kulturen kennen, sondern auch eine Kirche, deren Mitglieder ihren Glauben in einer kleinen Minderheit lebt.</p>
<p>Der Erfurter Abiturient wird im Bistum Kopenhagen die Caritas Dänemark bei ihrer Arbeit unterstützen. Mithilfe ist auch bei der katholischen Jugendorganisation DUK (Danmarks Unge Katolikker) gefragt. Deren Mitglieder organisieren Veranstaltungen und Freizeiten sowohl in Kopenhagen als auch in den restlichen Regionen Dänemarks. Der Erfurter hilft zum Beispiel bei der Vorbereitung von Angeboten für Kommunionkinder.</p><blockquote><p>„Ich freue mich, Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Bonifatiuswerk verknüpfen zu können und tolle Monate zu erleben, in denen ich am besten auch noch Menschen helfen kann. Die verschiedenen Kulturen außerhalb von Deutschland interessieren mich sehr und wie diese die Mentalität der Menschen insbesondere in Hinsicht auf politische Weltgeschehnisse verändern“,</p></blockquote><p>sagt der 20-Jährige, der das Hilfswerk schon seit seiner Kindheit kennt und mit den BONI-Bussen zu Religiösen Kinderwochen gefahren ist.</p>
<p>Bonifatiuswerk-Generalsekretär Monsignore Georg Austen macht deutlich, dass die Freiwilligen nicht nur in andere Länder reisen, sondern zugleich Brücken zwischen Menschen und Kulturen bauen:</p><blockquote><p>„Wer sich auf den Weg macht, verändert nicht nur seinen Standort, sondern oft auch seine Haltung. Das 'Praktikum im Norden' schafft Begegnungen über Länder- und Kulturgrenzen hinweg und zeigt, wie viel Menschen voneinander lernen können. Unser Freiwilligendienst ist eine Einladung, den eigenen Horizont zu weiten und Kirche als weltweite Gemeinschaft in ihrer Vielfältigkeit zu erleben. Gerade in einer Zeit gesellschaftlicher Spannungen sind solche Erfahrungen von unschätzbarem Wert.“</p></blockquote><p><br>Während ihres Freiwilligendienstes werden die jungen Erwachsenen von Mentorinnen und Mentoren vor Ort begleitet und bleiben zugleich mit dem <a href="https://www.bonifatiuswerk.de" target="_blank" rel="noreferrer">Bonifatiuswerk</a> im Austausch. Das Programm wurde 2011 gestartet und ermöglicht jährlich mehr als 20 jungen Menschen zwischen 18 und 27 Jahren Auslandserfahrungen in Nordeuropa und dem Baltikum. Das „Praktikum im Norden“ ist ein Kooperationsprogramm zwischen dem Bonifatiuswerk und dem Newman-Institut im schwedischen Uppsala. Es kann als „Internationaler Jugendfreiwilligendienst“ (IJFD) anerkannt werden.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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                        <pubDate>Tue, 28 Jul 2026 14:36:34 +0200</pubDate>
                        <title>Zum Tod von Schönstatt-Pater Klaus Krenz</title>
                        <link>https://www.bistum-erfurt.de/presse_archiv/nachrichtenarchiv/detail/zum-tod-von-schoenstatt-pater-klaus-krenz/</link>
                        <description>Requiem und Beerdigung am Samstag, 1. August 2026, 13 Uhr in Schönstatt (Vallendar)</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am vergangenen Sonntag, 26. Juli 2026, verstarb Schönstatt-Pater Klaus Krenz. 1940 in Oberschlesien geboren, kam er im Zuge der Vertreibung nach Ende des Zweiten Weltkriegs nach Thüringen, Neustadt an der Orla. 1967 wurde er im Erfurter Dom St. Marien zum Priester geweiht. Im heutigen Bistum Erfurt wirkte er an verschiedenen Orten, u.a. in Weimar, Dingelstädt (Eichsfeld) und Eisenach.</p>
<p>Einen ausführlichen Nachruf auf ihn seitens der Schönstatt-Patres sowie die konkreten Angaben zu Ort und Zeit des Requiems und der Beerdigung sind <a href="https://www.bistum-erfurt.de/fileadmin/Redakteure/News-Ordner-Bilder/2026/Todesanzeige_Pater_Klaus_Krenz.pdf">hier</a> (bitte anklicken) zu finden.</p>
<p>Requiescat in pace!</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                            
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