Spektakuläres, hochvirtuoses Werk

Zweites Orgelkonzert im Rahmen der 26. Internationalen Orgelkonzerte 2020 im Erfurter Dom

Das zweite Orgelkonzert innerhalb der Reihe der „26. Internationalen Orgelkonzerte Dom zu Erfurt“ wird am Samstag, 4. Juli 2020 um 19.30 Uhr Domorganist Silvius von Kessel im Erfurter Dom St. Marien spielen.

Das Programm dauert wegen des Corona-Hygienekonzeptes nur gut 40 Minuten. Es erklingen Orgelwerke von Charles Tournemire (1870-1937, aus „L´Orgue Mystique: Dominica Resurrectionis“ / Ostersonntag), Olivier Messiaen („Chants d´Oiseaux“ - Vogelgesänge) sowie zwei Bearbeitungen von Orchesterwerken für die Orgel: Der „Pilgerchor“ aus der Oper „Tannhäuser“ von Richard Wagner, für die Orgel bearbeitet von Franz Liszt, und der „Ritt der Walküren“ - für die Orgel bearbeitet von Edwin Lemare (1865-1934) und, darauf aufbauend, weiterhin bearbeitet von Silvius von Kessel. Der „Ritt der Walküren“ stammt aus der Oper „Die Walküre“ - ebenfalls von Richard Wagner. Es handelt sich hierbei um ein spektakuläres, hochvirtuoses Werk!

Silvius von Kessel ist Domorganist und Domkantor am Erfurter Dom St. Marien, Honorarprofessor für Orgel an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar und Vorsitzender der „Thüringer Bachwochen“.

Die von ihm komponierte „Missa Cum Jubilo“ wurde im September 2019 im Erfurter Dom uraufgeführt.

Silvius von Kessel entfaltet desweiteren eine ausgedehnte weltweite Konzerttätigkeit in Europa und Übersee, als Interpret von Orgelliteratur, aber gleichermaßen in der Kunst der Orgelimprovisation.

Besondere Würdigung fand u.a. seine freie Adaption für Orgel der 3. Symphonie von Anton Bruckner. Er ist Juror bei nationalen und internationalen Orgelwettbewerben (zuletzt im Jahr 2017 beim Internationalen Orgelwettbewerb von Kanada in Montréal), und es gibt von ihm zahlreiche Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen.

Das Konzert dauert ca. 45 Minuten, es ist keine Anmeldung erforderlich. Ansonsten, wie wegen des Hygienekonzeptes zur Zeit überall üblich: Händedesinfektion am Eingang, Eintrag in eine Anwesenheitsliste, zugewiesene Sitzplätze an den markierten/numerierten Stellen im Dom. Wegen des Abstandsgebotes ist die Platzkapazität begrenzt. 

Der Eintritt ist frei, stattdessen gibt es eine Kollekte am Ausgang zur Deckung der Kosten.