Offizialatsrat Gerhard Marx verstorben

In den Morgenstunden des 19. Oktober 2011 rief Gott, der Herr über Leben und Tod, seinen treuen Diener

Offizialatsrat Gerhard Marx

zu sich in sein himmlisches Reich.

Offizialatsrat Marx stand im 83. Lebensjahr und im 59. Jahr seines priesterlichen Dienstes.

Gerhard Marx wurde am 8. April 1929 in Wandersleben, Kreis Gotha, geboren. Nach der Geburt siedelte die Familie nach Erfurt um, wo Gerhard Marx 1947 das Abitur ablegte. Nach dem Theologiestudium in Fulda und Erfurt wurde er am 2. August 1953 in Erfurt durch Weihbischof Dr. Joseph Freusberg zum Priester geweiht und feierte am 16. August seine Primiz in der St. Severi-Kirche zu Erfurt.

Nach seiner seelsorglichen Tätigkeit als Kaplan in Jena (1953), in Erfurt-Hochheim, Gotha, Arnstadt und Melchendorf mit Wohnsitz in Bischleben (Ida-Blick ab 1956), in Weimar (1959) und in Sondershausen (1961) wurde er 1962 zum Pfarrer von Kalteneber/E. ernannt. 1978 wurde er Pfarrer in Weimar-Schöndorf und übernahm zugleich die Tätigkeit am Ehegericht des Offizialates Erfurt-Meiningen. 1990 wurde ihm der Titel "Offizialatsrat" verliehen.

Im Ruhestand nahm er 1995 seinen Wohnsitz beim Ursulinenkloster in Erfurt und half in den Gemeinden seelsorglich mit. Seine Tätigkeit im Interdiözesanen Offizialat führte er bis 1998 fort. 2002 zog er im Carolinenstift ein und setzte vor allem im Ursulinenkloster weiterhin seine seelsorgliche Tätigkeit als Zelebrant und Beichtvater fort. Mit Geduld trug er seine Krankheit und legte am Morgen des 19. Oktober 2011 sein Leben in Gottes Hände.

Seit 1968 war er Mitglied im Pactum Marianum. Requiescat in pace!


Erfurt, den 20. Oktober 2011

Für das Bistum Erfurt

Weihbischof Dr. Reinhard Hauke
Bischofsvikar für Priester und Diakone, Dompropst

Das Requiem wird gefeiert am Mittwoch, den 26. Oktober 2011, um 11.00 Uhr in der St. Severi-Kirche zu Erfurt; um 13.00 Uhr ist die Beerdigung auf dem Hauptfriedhof in Erfurt.