Nicht auf die Streichliste setzen!

Das Katholische Büro Erfurt fordert, bei der Sanierung des Thüringer Landeshaushaltes das Landeserziehungsgeld nicht abzuschaffen

 

Bindung und Bildung unserer Kinder stehen in einem engen Zusammenhang, ja Bindung geht der Bildung voraus.

Deshalb hilft es weder den Kindern noch den Eltern, wenn direkte Leistungen an Familien, wie beispielsweise das Thüringer Landeserziehungsgeld auf der einen Seite und der Ausbau eines bedarfsgerechten, qualitativ guten Tagesbetreuungsnetzes auf der anderen Seite, gegeneinander ausgespielt werden. Eltern und Kinder brauchen beides, um in echter Wahlfreiheit den für ihre konkrete familiäre Situation richtigen Weg gehen zu können.

Deshalb sollte im Zuge der Haushaltsberatung auf die Streichung des Landeserziehungsgeldes verzichtet werden. Das wäre ein familienpolitisch falsches Signal.


Ordinariatsrat Winfried Weinrich
Leiter des Katholischen Büros


Quelle: Pressemitteilung des Katholischen Büros Erfurt