"Kein Wunder, dass es den Leuten dort so wichtig ist"

Bestätigung: Gebet verbindet und bestärkt die Hoffnung

"Ich  war am Freitag im Eichsfeld und bin am späten Nachmittag  am Hülfensberg vorbeigekommen. Hab das Kreuz noch nie im Dunkeln gesehen, es hat mich wirklich beeindruckt. Es schwebt quasi über der Landschaft. Ja, da gräbt es sich wirklich als Hoffnungszeichen ins Herz ein. Kein Wunder, dass es den Leuten dort so wichtig ist...", so schreibt es die Leiterin des Seelsorgeamtes, Anne Rademacher.
Auf die vom Seelsorgeamt initiierte Gebetsaktion mit den leuchtenden Kreuzen im Eichsfeld (hier vollständiger Beitrag dazu), kamen viele Reaktionen. Sie bestärken ungemein und zeigen, wie sehr das Gebet miteinander verbindet und Hoffnung gibt in dieser Zeit.


„Ich freue mich auf die Gemeinschaft im Beten für unsere Gemeinden, für unser Land, für alle Menschen, besonders auch für unsere Familien. Wir werden die 7 Tage in der Familie beten und das immer gegen 19.30 Uhr."


"Gottes Plan kann nur das Heil der Menschen sein."


"Bin ich krank, zwingt mich eines Tages die Krankheit dazu den Arzt aufzusuchen. Das Dunkel unserer Zeit, die Hilflosigkeit führen uns zum Arzt des Lebens, zum Arzt unserer Seele. Kein Gebet wird umsonst sein."


"Auch wenn Corona nicht unmittelbar verschwinden wird, wer immer auf das Kreuz schaut, wird erkennen, dass die Liebe des Schöpfers nie aufgehört hat, seine Geschöpfe zu suchen.“


"Mit Ihrer Gebetsbitte sprechen Sie mir aus den Herzen. Wir tun so viel gegen Corona und das ist auch wichtig. Aber ich frage mich oft, schaffen wir es wirklich allein  oder brauchen wir nicht dringend auch Hilfe von einem, von dem wir glauben, dass ihm kein Ding unmöglich ist. Irgendwie ist die Sehnsucht groß, dass diese schwere Zeit mal aufhört und an dem Hülfensberg wenden wir uns doch immer in großer Not. Danke für den Gebetsaufruf."


"In Gernrode werden wir von Montag bis Donnerstag jeweils um 19 Uhr in der Kirche beten. Zwar nicht öffentlich, aber die Einladung wird in verschiedene Gruppen verteilt (KOR, Hülfensberg-Fusswallfahrergruppe, Kommunionhelfer u.ä.), so dass ich denke, es werden immer ein paar zusammenkommen."


"Freitag bis Sonntag werde ich in Familie bzw. mit Nachbarn hier zu Hause beten.“
 
„In Bickenriede treffen wir uns in einer kleinen Gebetsgruppe in dieser Zeit täglich 18.00 bis 18.30 Uhr in der Kirche zum Gebet.“


 „Danke für diese Gebets-Idee, sie ist uns willkommen, wir vom Deutschordens-Seniorenhaus werden dabei sein; täglich wird unsere St. Elisabeth Kapelle ja von Bewohnern, Mitarbeiter und Angehörigen zum Gebet aufgesucht.
Ich werde die jeweiligen Tages-Texte an der Krippe auslegen.
Die (anfangs noch leere) Krippe in unserer Kapelle wird von unseren Bewohnern jeden Tag um eine Krippenfigur „ergänzt“. Einer BewohnerIn werde ich zu Beginn der Woche das Jesus-Kind anvertrauen, damit es am Heiligen Abend in die Krippe gelegt wird und zur Welt kommt. Gebetet wird bei uns in der Kapelle vor allem auch tagsüber, aber das Hülfensberg-Kreuz wird auch so bis zu uns „herüberleuchten“.


„Wir werden es auf alle Fälle in der Kirche beten, denn von morgen an bis Heilig Abend  bieten wir ohnehin jeden Abend eine Stunde des Gebetes und der Stille von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr an.“


„Ich werde mich alle Tage dem Gebetsanliegen anschließen, aber allein, bzw. mit meinem Mann. Die Entfernung zur Kirche ist etwas weit.“


„Danke für Ihre Gebetsinitiative! Per Mail haben wir in Heiligenstadt alle KommunionhelferInnen zum gemeinsamen Gebet eingeladen, jeweils zu 17 Uhr reihum in eine der Stadtkirchen. Heute waren wir zwar nur fünf, aber die Zahl ist nicht entscheidend. Wir werden es bis zum 23.12. fortführen.“


„Beim Lesen ihres Anliegens, regt sich ein leises zaghaftes Gefühl von Hoffnung in unseren Herzen: Endlich ein Aufruf zum gemeinsamen Gebet! Unsere Sorgen, Ängste, die Hilflosigkeit, aber auch unseren Stolz, Hochmut und Verachtung andersdenkender Menschen zu unseren Gott zu bringen, IHN anzubeten und an die erste Stelle zu stellen, damit wir als Christen im Blick auf IHN Gemeinschaft halten können, statt Spaltung zu erreichen, das ist unsere Aufgabe! Wir bedürfen alle seiner Gnade und seinem Erbarmen und dürfen keinen ausschließen! Es tut gut, zum Gebet aufzurufen, auch außerhalb unserer Kirchenräume, die ja auch nicht mehr für alle zugänglich sind! Es ist ein Desaster und die Spaltung ist auch in unserer Gemeinde sehr stark spürbar. Wir sind dabei, auch über diese Zerrissenheit hinaus, zum Herrn zu beten, IHM zu vertrauen und seiner Wahrheit zu folgen!“